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<address>© Uni MS - E. Wibberg</address>
© Uni MS - E. Wibberg

Neue Forschungspraxis verbessert die hausärztliche Versorgung

Wie lässt sich die hausärztliche Betreuung von Risikopatientinnen und -patienten verbessern? Dieser Frage geht die Universität Münster mit der neuen „GinDidi-Studie“ nach. Gleichzeitig markiert sie den Start der „Allgemeinmedizinischen Forschungspraxis“ – einem Großprojekt, das mit moderner Diagnostik, digitaler Unterstützung und neuen Gesprächsstrategien die Prävention stärken will.

Titelseite der wissen|leben Nr. 5, 22. Juli 2026<address>© Uni MS</address>
© Uni MS

Juli-Ausgabe der Unizeitung wissen|leben

Die Universität Münster steht kurz vor einem Wechsel an der Spitze. Das Deutsche Lebendspende Register erfasst erstmals umfassende Daten zur Gesundheit von Spenderinnen und Spendern. Studierende der Arabistik und Islamwissenschaft erforschen Jahrhunderte alte Exponate einer institutseigenen Sammlung. Dies und mehr lesen Sie in der neuen Ausgabe der Unizeitung wissen|leben.

Veranstaltungen

Das Foto zeigt die fünf neuen Rektoratsmitglieder hinter dem Schloss. Sie sitzen in blauen Sesseln im Grünen nebeneinander.<address>© Uni MS - Peter Leßmann</address>
© Uni MS - Peter Leßmann

Neues Rektorat beginnt am 1. Oktober

Die Universität Münster steht kurz vor einem Wechsel an der Spitze. Die Hochschulwahlversammlung hat mit großer Mehrheit Prof. Dr. Ulrike Weyland als Prorektorin bestätigt sowie Prof. Dr. Sven G. Meuth und Prof. Dr. Benjamin Risse als neue Prorektoren gewählt. Zum 1. Oktober übernimmt Prof. Dr. Susanne Menzel-Riedl die Geschäfte von Rektor Prof. Johannes Wessels.

Das Bild zeigt den Rektor beim Arbeiten am Laptop in seinem Dienstwagen.<address>© Uni MS - Linus Peikenkamp</address>
© Uni MS - Linus Peikenkamp

Amtszeit von Rektor Johannes Wessels endet – ein Abschiedsporträt

Zehn Jahre hat Prof. Dr. Johannes Wessels die Universität Münster geleitet. Er traf weitreichende Entscheidungen, empfing zahlreiche Gäste, unternahm Reisen und erweiterte jeden Tag sein Wissen. Nur selten habe er an seine Zeit als „normaler Wissenschaftler“ zurückgedacht, betont er rückblickend. Stattdessen sei er dankbar für viele faszinierende Einblicke.

Logo des NRW-Tags<address>© privat</address>
© privat

NRW-Tag vom 28. bis 30. August: Wissenschaft mitten in der Stadt

Die Wissenschaft verlässt die Hörsäle und zieht mitten in die Stadt: Die Uni Münster bereitet sich auf den NRW-Tag vor. Das große Landesfest, das alle zwei Jahre in einer anderen Stadt stattfindet, verbindet vom 28. bis 30. August Kultur, Wissenschaft und Austausch auf verschiedenen Themenmeilen und Bühnen miteinander. Die Uni Münster ist mit vielen Angeboten beteiligt.

Rosa Coco Schinagl, die Autorin der Arbeit. Sie trägt ihre bloden Haare zum Zopf, der auf ihren violetten Pullover fällt. Sie lächelt in die Kamera.<address>© privat</address>
© privat

Theologin Rosa Coco Schinagl untersucht das Werk von Hannah Arendt

Hannah Arendts erste wissenschaftliche Arbeit war keine politische, sondern eine philosophische – eine Dissertation über den Liebesbegriff bei Augustinus. Rosa Coco Schinagl widmete sich der Arbeit der politischen Theoretikerin in ihrer eigenen Promotion mit dem Titel „Die Liebe und das Böse aus Sicht Arendts vor dem Hintergrund ihrer Arbeit an christlicher Theologie“ – ein Interview.

Das Bild zeigt zwei jüngere Kinder von oben fotografiert, die auf einem Sofa sitzen und auf Tablets schauen.<address>© stock.adobe.com - tommoh29</address>
© stock.adobe.com - tommoh29

Forschungsnetzwerk nimmt Bildungsmedien in den Fokus

Selbst die Jüngsten in unserer Gesellschaft nutzen oft regelmäßig digitale Medien und werden dabei mit verschiedenen Rollenbildern konfrontiert. Das internationale und interdisziplinäre Forschungsnetzwerk „G+Media“ untersucht, wo Bildungsmedien Benachteiligungen mitverursachen, um diesen frühzeitig entgegenwirken zu können.

Eine Reihe weißer, zerknüllter Papierkugeln auf blauem Hintergrund. In der Mitte bildet eine gelbe Papierkugel das leuchtende Innere einer aufgemalten Glühbirne – Symbol für eine zündende Idee, die aus der Masse heraussticht.<address>© stock.adobe.com - jd-photodesign</address>
© stock.adobe.com - jd-photodesign

Prorektorin Monika Stoll erläutert die neuen internen Förderlinien

Mit „IDEAS“, „START“ und „ADVANCED“ hat das Rektorat drei neue interne Förderlinien für innovative Ideen, neue Kooperationen und wettbewerbsfähige Forschungsanträge ins Leben gerufen. Im Interview erläutert Prof. Dr. Monika Stoll, Prorektorin für Forschung, warum unkonventionelle Ideen eine Chance verdienen, weshalb Scheitern zur Forschung gehört und warum manchmal das Los entscheidet.

Auf dem Bild ist Luca Winkler in seinem Büro zu sehen. Er ist einem Gesprächspartner zugewandt.<address>© Uni MS – Linus Peikenkamp</address>
© Uni MS – Linus Peikenkamp

Im Fokus: Die Prüfungsämter der Universität leisten unverzichtbare Arbeit

In der Scharnhorststraße, hinter unscheinbarem Mauerwerk und entlang aufgeräumter Flure, verrichten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der zentralen Prüfungsämter unverzichtbare Arbeit. Sie begleiten die Studierenden und Promovierenden der Uni Münster von der ersten bis zur letzten Prüfung.

Studierende sitzen in einem Hörsaal und schreiben eine Klausur. Man sieht sie von hinten, wie sie auf ihre Zettel schreiben.<address>© stock.adobe.com - Bohdan</address>
© stock.adobe.com - Bohdan

Gemeinsam mit dem Prüfungsamt auf neuen Wegen

Wer an Prüfungsämter denkt, denkt meist an Anmeldungen und Zeugnisse – und vielleicht an versäumte Fristen oder ausstehende Antworten. Aus Sicht eines Fachbereichs beginnt die Zusammenarbeit jedoch deutlich früher: dort, wo Studiengänge entwickelt und Prüfungsordnungen entworfen werden. Ein Gastbeitrag von Christian Weyer, Beauftragter für das Qualitätsmanagement in Studium und Lehre am FB 6.

Studierende sitzen in einem Hörsaal und schreiben eine Prüfung. An der Tür klebt ein Zettel auf dem &quot;Prüfung - bitte Ruhe&quot; steht.<address>© Uni MS - Nike Gais</address>
© Uni MS - Nike Gais

Wie das Prüfungsamt der Rechtswissenschaftlichen Fakultät arbeitet

Für Studierende haben Prüfungen und Klausuren eine zentrale Bedeutung. Die Ergebnisse können Einfluss nehmen auf den weiteren Verlauf des Studiums oder sogar auf die berufliche Zukunft. Hinter jeder Klausur und jedem Examenszeugnis steckt jedoch auch Verwaltungsarbeit. Die Rechtswissenschaftliche Fakultät geht einen eigenen Weg, unabhängig von den großen Prüfungsämtern, denn sie hat ihr eigenes.

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