Informationen für internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Stand: 18.5.2022
  • AUFENTHALT UND ANSPRECHPARTNER*INNEN AN DER WWU

    Unter welchen Voraussetzungen ist der Aufenthalt von internationalen Wissenschaftler*innen (Doktoranden/Postdocs/Stipendiaten/Professoren u.a.) an der WWU möglich?

    Auch wenn die Corona Pandemie die Aufnahme von Incomings in den vergangenen zwei Jahren sehr schwierig gestaltet hat und es zum Teil immer noch andauernde Probleme gibt, ist für die WWU die Einstellung von Personal aus aller Welt und die Weiterführung der Forschungskooperation mit internationalen Stipendiat*innen von großer Bedeutung. Daher sind seit August 2020 Strukturen ausgebaut und neu entwickelt worden, um die Einreise zu begleiten und möglichst sicher zu gestalten. Dazu gehört auch die Bereitstellung der folgenden Informationen.

    In Deutschland fallen Forschungsaufenthalte unter die Kategorie der dringend notwendigen Einreise und sind daher im Normalfall – mit den notwendigen Vorsichtsmaßnahmen – trotz der Pandemie durchführbar. Besondere Regeln gelten für Personen aus „Virusvarianten-Gebieten“, die von einem fast totalen Einreise- und Beförderungsverbot betroffen sind (siehe die Fragen zum Thema EINREISEBESTIMMUNGEN).

    Im Einzelfall sollte immer geprüft werden, ob die Anwesenheit der/des Forschenden im Moment wirklich sinnvoll und erforderlich ist. Dabei sollte auch bedacht werden, dass vor allem die Einstellung von Forscher*innen aus Drittstaaten zurzeit oft einen sehr langen Vorlauf benötigt. Die weltweite Situation ist äußerst dynamisch, die diplomatischen Auslandsvertretungen haben einen Rückstau von Visumanträgen und die verschiedenen Regelungen auf internationaler und nationaler Ebene ändern sich kontinuierlich. Dabei setzen die extern geltenden gesetzlichen Vorgaben – welche die Vorbereitungen vor der Abreise, die Umsetzung der Einreise, sowie den Aufenthalt regeln – den Rahmen für die Bestimmungen an der WWU.

    Wie unterstützt die WWU internationale Forscher*innen nach der Anreise?

    Die Verantwortung für internationale Forschende hat der einladende Fachbereich. Eine Unterstützung durch die zentrale Verwaltung erfolgt im Rahmen der Möglichkeiten durch Leitfäden und allgemeine Beratung, kann jedoch keine „Corona-Services“ wie spezifische Hilfestellung bei der Notwendigkeit einer Quarantäne etc. enthalten.

    In diesem Zusammenhang sollte man immer bedenken, dass die Anreise ein besonderer Risikofaktor bezüglich der Ansteckungsgefahr ist, vor allem, wenn sie den Aufenthalt auf verschiedenen Flughäfen und Bahnhöfen beinhaltet. Deshalb ist – unabhängig davon wo die internationalen Forschenden nach ihrer Ankunft in Münster wohnen, ob in den Gästehäusern der WWU oder privat – eine häusliche Quarantäne in manchen Fällen verpflichtend oder zumindest zu empfehlen. Informationen dazu finden Sie auf der Webseite des Robert-Koch-Institutes https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html. Die Quarantänepflicht kann auch für geimpfte Personen gelten, z.B. bei Ankommenden aus Virusvarianten-Gebieten. Mehr dazu unter dem Punkt VERHALTENSREGELN VOR UND NACH DER ANKUNFT. Bitte beachten Sie auch, dass nur bestimmte Impfstoffe in der EU anerkannt sind und qualitativ hochwertige Antigen-Schnelltests aus der Liste des Paul-Ehrlich-Instituts als Nachweis verwendet werden müssen (https://www.pei.de/DE/newsroom/dossier/coronavirus/coronavirus-inhalt.html;jsessionid=73A237FACE683B6F46839B14F76668AF.intranet232?nn=169730&cms_pos=8).

    Im Quarantänefall ist es Aufgabe des gastgebenden Institutes die betroffenen internationalen Wissenschaftler*innen anfänglich in praktischen Aspekten zu unterstützen (z.B. mit Einkauf, deutscher Sim-Karte und/oder Internetzugang). Auch ein Austausch der Handynummern zwischen den Forscher*innen und den Betreuer*innen ist dringend zu empfehlen.

    Vor allem, wenn Krankheitssymptome beim Neuankömmling auftreten, kann so der Kontakt zu einem Arzt oder dem Notruf gewährleistet werden. All dies sollte besonders bei Wissenschaftler*innen aus Hochinzidenz- und Virusvarianten-Gebieten in Betracht bezogen werden, bei denen eine 10- bis 14-tägige Absonderung notwendig sein kann.

    Welche zentralen Einrichtungen an der WWU beraten internationale Wissenschaftler*innen?

    Sollten Sie Rückfragen haben, wenden Sie sich bitte an die zuständigen Ansprechpartner:

  • EINREISEBESTIMMUNGEN

    Welche Einreisebestimmungen gelten für internationale Wissenschaftler*innen?

    Die allgemeinen Einreisebestimmungen der EU werden in Deutschland zurzeit wie folgt umgesetzt: https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/visa-und-aufenthalt/_Aktuell. Auf dieser Webseite des Auswärtigen Amtes finden Sie aktuelle Informationen zu allen wichtigen Themen wie Einreisebeschränkungen, Einreiseanmeldung, Testpflicht und Quarantäne.

    Es wird unterschieden zwischen:

    1) Ländern mit unbeschränkter Einreise, d.h. EU-Mitgliedstaaten, Schengen-assoziierten Staaten (z.B. Norwegen, Schweiz und Island) und einigen Drittstaaten aus der sogenannten „Positivliste“, wie folgt:

    https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/faqs/DE/themen/bevoelkerungsschutz/coronavirus/reisebeschraenkungen-grenzkontrollen/IV-reisebeschraenkungen-im-aussereuropaeischen-luft-und-seeverkehr-einreisen-aus-drittstaat/welche-reisebeschraenkungen-bestehen-im-aussereuropaeischen-luft-und-seeverkehr.html

    2) und Ländern mit beschränkter Einreise, bei denen der Aufenthalt in Deutschland nur aus dringendem Grund möglich ist: alle anderen.

    Darüber hinaus ist die Einreise aus Ländern besonders eingeschränkt, die vom RKI https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html;jsessionid=6429D8EF72634C4408A99E7F621632F5.internet062?nn=2444038) als „Virusvariantengebiete“ ausgewiesen sind.

    Eine nützliche Übersicht von Fragen und Antworten finden Sie auch auf den Webseiten des Bundesministeriums des Inneren (BMI):

    https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/faqs/DE/themen/bevoelkerungsschutz/coronavirus/coronavirus-faqs.html#doc13738352bodyText3

    Wichtig: Auch bei den Ländern aus der ersten Kategorie „unbeschränkte Einreise“ gelten – wenn sie als Hochrisiko- oder Virusvarianten-Gebiete ausgewiesen sind – alle Auflagen zum Pandemieschutz wie Registrierung bei Einreise, Testpflicht und eventuell Quarantäne, siehe die Informationen zum Thema „VERHALTENSREGELN VOR UND NACH DER ANKUNFT“.

    Seit dem 12. Mai 2021 gelten einheitliche Regelungen zur Einreise in allen Bundesländern. Sämtliche Informationen dazu finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Gesundheit unter https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/guv-19-lp/coronaeinreisev.html. An dieser bundeseinheitlichen Regelung orientieren sich auch die Corona-Verordnungen des Landes NRW (https://www.land.nrw/corona).

    Vor der Planung eines Aufenthaltes in Deutschland muss überprüft werden, ob eine Einreise aus dem Herkunftsland aufenthaltsrechtlich zurzeit überhaupt möglich ist. Bei Drittstaatlern (Wissenschaftler*innen aus Non-EU Staaten) ist im Regelfall ein Visum erforderlich (Näheres dazu: https://www.uni-muenster.de/forschung/wissenschaftler/formales/Visum.html). Momentan arbeiten jedoch viele deutsche Auslandsvertretungen in eingeschränktem Betrieb. In manchen Ländern wird die Bearbeitung von Visumsanträgen per Outsourcing an private Unternehmen übertragen, welche nicht alle Visa-Kategorien behandeln und keine spezifische Expertise für Forschungsaufenthalte haben. Vor allem die Mitreise von Familienangehörigen gestaltet sich derzeitig zum Teil sehr schwierig.

    Zudem muss bei beschränkter Einreise ein Nachweis erbracht werden, dass der Aufenthalt in Deutschland einen wichtigen Grund hat, z.B. eine Beschäftigung mit Arbeitsvertrag, bei der die „Arbeit nicht aufgeschoben oder im Ausland ausgeführt werden kann“ (vgl. https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/faqs/DE/themen/bevoelkerungsschutz/coronavirus/reisebeschraenkungen-grenzkontrollen/IV-reisebeschraenkungen-im-aussereuropaeischen-luft-und-seeverkehr-einreisen-aus-drittstaat/welche-fachkraefte-und-hoch-qualifizierte-arbeitnehmer-duerfen-einreisen.html )

    Grundsätzlich ist zur Beantragung eines Forschervisums nach §18d eine Aufnahmevereinbarung (https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/EN/Forschung/Forschungseinrichtungen/08muster-aufnahmevereinbarung-deutsch-englisch.pdf;jsessionid=F42351EFFC32CBD1AB6AE42C69144D6C.internet571?__blob=publicationFile&v=6) zusammen mit einem Nachweis der Finanzierungsgrundlage vorzulegen, bei Anstellung auch ein Arbeitsvertrag.

    Für die Blaue Karte ist dagegen mit dem Vertrag meistens eine „Erklärung zum Beschäftigungsverhältnis“ notwendig (https://www.make-it-in-germany.com/fileadmin/MiiG_Unternehmen/PDFs/Anlage_4_Erklaerung_zum_Beschaeftigungsverhaeltnis.pdf).

    Für Visa zur Promotion gelten andere Regeln. Die bis vor kurzem noch geforderte „Dringlichkeitserklärung“, die es als Vordruck vom DAAD und der HRK gibt, ist zurzeit nicht mehr vorgeschrieben, aber in manchen Fällen immer noch hilfreich. Auskunft zur Vorlag dieser Dokumente und zu den verschiedenen Visa-Kategorien können die unter Punkt 1 genannten Einrichtungen der WWU geben. Darüber hinaus sollte jedoch die/der Wissenschaftler*in selber Informationen über die zuständige deutsche Botschaft im Heimatland einholen, um zu erfahren, ob ein Visumsantrag gestellt werden kann und in welchen Fällen und mit welchen Dokumenten die Reise angetreten werden kann.

  • VERHALTENSREGELN VOR UND NACH DER ANKUNFT

    Was ist vor der Einreise und in den Tagen danach zu beachten?

    Unterschiedliche Kategorien von Risikogebieten

    Angesichts der weltweiten Verbreitung der -Pandemie, sind für die zurzeit geltenden Einreisebestimmungen zum Pandemieschutz grundsätzlich nur noch folgende zwei Kategorien relevant (vgl. Website des RKI https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html):

    1) „Hochrisikogebiet“

    2) „Virusvariantengebiet“


    Digitale Reiseanmeldung

    Personen ab 6 Jahren aus Hoch- oder Virusvariantengebieten müssen bereits vor ihrer Einreise nach Deutschland eine digitale Einreiseanmeldung www.einreiseanmeldung.de ausfüllen und den Anmeldenachweis bei Einreise mit sich führen. Sollte es in Ausnahmefällen nicht möglich sein, eine digitale Einreiseanmeldung vorzunehmen, müssen Reisende eine Ersatzmitteilung in Papierform ausfüllen https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/Infoblatt/2021/DEU.pdf). Bitte beachten sie, dass derzeit betrügerische Webseiten zur Einreiseanmeldung im Umlauf sind. Die Betreiber der Webseiten täuschen vor, die digitale Einreiseanmeldung für Reisende vorzunehmen und die Daten an die Behörden zu übermitteln; für die Dienste wird eine Gebühr verlangt. Benutzen Sie daher für die digitale Einreiseanmeldung ausschließlich die Webseite www.einreiseanmeldung.de, deren Anwendung immer kostenlos ist. Nur die durch diese Webseite generierten Nachweise der digitalen Einreiseanmeldung werden bei Kontrollen akzeptiert.

    Testpflicht

    Geimpfte Personen und solche, die in den letzten 3 Monaten von einer Covid-19 Erkrankung genesen sind, müssen bei der Einreise kein negatives Testergebnis vorlegen, außer sie kommen aus einem Virusvariantengebiet (https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/faq-reisen-1735032). Sie müssen allerdings ihren Impfungs- oder Genesenen-Nachweis mit sich führen. Für nicht-geimpfte Personen gilt eine allgemeine Testpflicht bei der Einreise, d.h. sie müssen ein negatives Antigen- oder PCR-Testergebnis vorweisen und zwar unabhängig davon, ob sie aus einem Risikogebiet kommen oder nicht. Bitte beachten Sie, dass bei der Anreise aus einem Virusvariantengebiet nur ein PCR-Test anerkannt wird. Ein PCR-Test darf frühestens 72 Stunden vor der Einreise durchgeführt worden sein, ein Antigen-Test 48 Stunden vorher. In Ländern, in denen es wenig Möglichkeiten zur Testung gibt, können Fluglinien die Tests anbieten oder von Dritten durchführen lassen. Informieren Sie sich vorab darüber.

    Für Personen, die aus Hochrisiko- oder Virusvarianten-Gebieten einreisen, müssen der Impf- oder Genesungsnachweise oder das negative Testergebnis den zuständigen Behörden vorgelegt werden. Dazu senden Personen, die in Münster wohnhaft sein werden innerhalb von 48 Stunden nach Ankunft Ihren Test-, Genesenen- oder Impfnachweis an reiserueckkehrer@stadt-muenster.de.

    Der Testnachweis ist auf Papier oder in elektronischer Form in deutscher, englischer oder französischer Sprache vorzulegen. Bitte beachten Sie, dass nur qualitativ hochwertigen Antigen-Schnelltest aus der Liste des Paul-Ehrlich-Instituts anerkannt werden (https://www.pei.de/DE/newsroom/dossier/coronavirus/coronavirus-inhalt.html;jsessionid=73A237FACE683B6F46839B14F76668AF.intranet232?nn=169730&cms_pos=8). Das Testergebnis ist für mindestens zehn Tage nach Einreise aufzubewahren und auf Anforderung den zuständigen Behörden vorzuweisen.

    Wichtig: Als vollständig geimpft gilt nur, wer mit einem in Deutschland zugelassenen Impfstoff geimpft ist. Dazu zählen die fünf Impfstoffe der Firmen BioNTech Pfizer, Moderna, AstraZeneca , Johnson & Johnson und Novavax (https://www.pei.de/DE/arzneimittel/impfstoffe/covid-19/covid-19-node.html;jsessionid=B7F0A7A9E1D2FAEE6AEDBF8A960CCD5A.intranet241).

    In Drittstaaten kann die Impfung auch mit äquivalenten Impfstoffen erfolgt sein. Eine Übersicht über die Impfstoffe und ihre Zulassung in der EU und in Deutschland finden Sie hier: https://reopen.europa.eu/static/COVID-19_VACCINES_3rd_countries_v2_05012022.xlsx). Bis zum 30. September 2022 werden als vollständiger Impfschutz auch zwei Einzelimpfungen anerkannt (https://www.gesetze-im-internet.de/ifsg/__22a.html). Es sollte allerdings bedacht werden, dass es Schwierigkeiten mit den digitalen Impfzertifikaten geben kann, sobald die letzte Impfung länger als 9 Monate zurückliegt.

    Der Impfnachweis muss folgende Informationen enthalten:

    • die personenbezogenen Daten des Geimpften (Name, Vorname und Geburtsdatum oder Pass-/Personalausweis-/ID-Card-Nummer)
    • Datum der Schutzimpfung, Anzahl der Schutzimpfungen,
    • Bezeichnung des Impfstoffes,
    • Name der Krankheit, gegen die geimpft wurde
    • Merkmale, die auf die Person oder Institution schließen lassen, welche für die Durchführung der Schutzimpfung oder die Ausstellung des Zertifikats verantwortlich war, d.h. ein offizielles Symbol oder der Name des Ausstellers

    Als Genesenen-Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem Corona Virus SARS-CoV-2 gilt ein positiver Corona-Test in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache, wenn die zugrundeliegende Testung durch eine Labordiagnostik mittels Nukleinsäure Nachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikations-Technik) erfolgt ist und mindestens 28 Tage sowie maximal 90 Tage zurückliegt. Bitte informieren Sie sich über die aktuellen Bestimmungen unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Genesenennachweis.html .

    Ein Schnelltest-Test ist als Genesenen-Nachweis nicht ausreichend.

    Quarantänepflicht

    Unabhängig vom Testergebnis besteht in manchen Fällen grundsätzlich eine Quarantänepflicht, welche in NRW wie folgt gehandhabt wird:

    • Einreisende aus „Virusvariantengebieten“ (2) müssen sich unverzüglich in ihre Unterkunft begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen (gerechnet ab dem Tag ihrer Anreise) dort vollständig absondern. Das gilt auch für Personen, die zunächst in ein anderes Land der Bundesrepublik Deutschland eingereist sind. Diese Personen sind verpflichtet, das Testergebnis per Email binnen 48 Stunden an die Adresse reiserueckkehrer@stadt-muenster.de des Gesundheitsamts der Stadt Münster zu schicken und dieses unverzüglich zu informieren, wenn typische Symptome einer Infektion mit dem Corona-Virus wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Geruchs- und Geschmacksverlust bei ihnen auftreten. Ein Impfungs- oder Genesungs-Nachweis oder ein negatives Testergebnis verkürzt die Absonderungsdauer nicht.
    • Für Einreisende aus „Hochrisikogebieten“ (1) gilt eine 10-tägige Quarantäne, sofern  sie nicht geimpft oder genesen sind und sich in den letzten 10 Tagen nicht in einem „Virusvarianten-Gebiet“ aufgehalten haben. Ebenso gibt es die Option einen negativen Testnachweis zu präsentieren, welcher nicht früher als 48 Stunden vor der Abreise durchgeführt wurde. Den Test, bzw. Impf- oder Genesenennachweis müssen sie in der digitalen Einreiseanmeldung angeben.
    • Einreisende aus allen anderen Gebieten, die sich in den letzten 10 Tagen nicht in einem „Virusvarianten-Gebiet“ aufgehalten haben, sind von der Quarantänepflicht befreit, solange sie einen Nachweis vorlegen können, dass sie geimpft oder genesen sind. Ebenso gibt es die Option einen negativen Testnachweis zu präsentieren, welcher nicht früher als 72 Stunden vor der Einreise durchgeführt wurde, wenn es ein PCR-Test ist und binnen 48 Stunden vor der Abreise bei Antigen-Tests.

    Kinder unter 12 Jahren sind von der Nachweispflicht befreit. Für Kinder unter 6 Jahren entfällt die Quarantänepflicht. Bei Kindern zwischen sechs und zwölf Jahren, die keinen Genesenen- oder Impfnachweis übermittelt haben, endet die Quarantäne fünf Tage nach der Einreise oder mit Übermittlung des Testnachweises vor dem Ablauf von fünf Tagen.

    Die aktuelle Einreisequarantänepflicht gilt bis einschließlich den 31. Mai 2022. Informieren Sie sich rechtzeitig über eventuelle Änderungen. Ausgenommen von der Quarantäne- oder Testpflicht sind nur wenige Kategorien von Personen. Weitere Hinweise zur Ein- und Rückreise nach Münster finden Sie unter: https://www.muenster.de/corona_reiserueckkehrende.html .

    Für nicht geimpfte Einreisende mit negativem Testergebnis wird eine mindestens 5-tägige häusliche Quarantäne von der WWU dringend empfohlen, auch wenn sie aus Nichtrisikogebieten einreisen, um die Gefährdung von neuen Kolleg*innen und anderen Mitmenschen zu vermeiden. Grundsätzlich darf während der Absonderung kein Besuch von Personen außerhalb des Hausstandes stattfinden. Danach raten wir dazu einen weiteren Test durchzuführen, um zu ermitteln ob eine Infektion mit dem Corona-Virus besteht (siehe Fragen zum Thema „Testung und medizinische Betreuung“).

    Weitere Fragen und Antworten für Einreisende aus Risikogebieten finden Sie auf der Website des Bundesgesundheitsministeriums: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus-infos-reisende/faq-tests-einreisende.html#c18621. Vergleichen Sie zudem diese Informationen mit der jeweils aktuellsten Verordnung der in NRW geltenden Corona-Schutzverordnung (https://www.mags.nrw/coronavirus-rechtlicheregelungen-nrw). Bitte beachten Sie auch, dass Verstöße gegen die in NRW geltende Corona-Schutzverordnung seitens der zuständigen Behörden als Ordnungswidrigkeit zu ahnden sind.

    Welche Testmöglichkeiten stehen bei der Einreise zur Verfügung?

    Kostenpflichtige Testmöglichkeiten bestehen an allen Flughäfen mit Flügen aus Risikogebieten, ebenso in allen größeren Orten. Für weitere Informationen zu Testmöglichkeiten nach der Ankunft gehen Sie bitte zum Thema COVID-19 TESTUNG, IMPFUNG UND MEDIZINISCHE BETREUUNG.

    Corona Warn-App

    Internationalen Wissenschaftler*innen wird eindringlich empfohlen die Corona-Warn-App der Bundesregierung auf dem Smartphone zu installieren. Sie ist auch auf Englisch https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-warn-app/corona-warn-app-englisch und in weiteren Sprachen verfügbar. In dieser App kann auch der digitale Impfpass gespeichert werden.

  • MÖGLICHKEITEN DER TESTUNG, IMPFUNG UND MEDIZINISCHE BETREUUNG IN MÜNSTER

    Welche Möglichkeiten zur Covid-19 Testung gibt es für internationale Wissenschaftler*innen aus Risikogebieten nach Ankunft in Münster?

    Für internationale Wissenschaftler*innen, die in Münster angekommen sind, gibt es verschiedene kostenlose Testangebote. Diese setzten normalerweise voraus, dass ein Wohnsitz in Deutschland besteht. Informationen zu den Testzentren finden Sie auf dieser Webseite der Stadt Münster https://www.muenster.de/corona_testungen.html. Selbsttest können Sie auch in allen Apotheken und vielen Supermärkten erhalten oder sich einfach online liefern lassen.

    Welche Impfungen sind in Deutschland zugelassen und akzeptiert?

    Als vollständig geimpft gilt nur, wer mit einem in Deutschland zugelassenen Impfstoff geimpft ist. Mittlerweile werden alle von der WHO anerkannten Impfstoffe auch in Deutschland anerkannt, welche sie auf folgender Website finden: https://www.who.int/publications/m/item/draft-landscape-of-covid-19-candidate-vaccines

    Neben den hier zulande gängigen Impfstoffen BioNTech Pfizer, Moderna, AstraZeneca, Johnson & Johnson und Novavax werden nun z.B. auch Sinova, Sinopharm oder Coronavac von chinesischen Herstellern oder Covaxin eines indischen Herstellers anerkannt.

    Welche Möglichkeiten zur Impfung gegen das Coronavirus haben internationale Wissenschaftler*innen?

    Zurzeit hat jeder in Deutschland lebende Bürger einen Anspruch auf ein Impfangebot. Impfen lassen dürfen sich alle Personen, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort in der Bundesrepublik Deutschland haben. Somit dürfen sich auch die meisten internationalen Wissenschaftler*innen der WWU impfen lassen. Dabei ist es unerheblich, ob sie bei der WWU angestellt sind oder ein Stipendium erhalten. Sie müssen allerdings schon in Münster angemeldet sein.

    Für die Erst und Booster-Impfung können Sie sich an das örtliche Impfzentrum am „Jovel“ wenden. Informationen zu Standort und Öffnungszeiten erhalten Sie auf der Website der Stadt Münster (https://www.muenster.de/corona_impfung.html).

    Internationale Forscher*innen können sich aber auch in manchen Arztpraxen impfen lassen. Daher – und auch um medizinische Hilfe im Krankheitsfall nicht erst noch suchen zu müssen – sollten sie so schnell wie möglich einen Hausarzt auswählen. Eine Übersicht über alle Arztpraxen in Münster, die für Versicherte in der gesetzlichen Krankenkasse zugänglich sind, erhalten Sie auf der Webseite der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (https://www.kvwl.de/earzt/). Dort müssen Sie folgendes tun, um einen geeigneten Arzt zu finden:

    • In der Sparte “Arzt- und Psychotherapeutensuche“ geben Sie Ihre Adresse im Feld links oben an.
    • Im rechten Feld oben markieren Sie “Allgemeinmedizin“.
    • Für einen Arzt, der Englisch spricht wählen Sie in den nächsten Feldern unter dem Stichwort “Besonderheiten (beruhen auf Selbstauskünften)“ nun „English“ oder eine andere Sprache.
    • Dann filtert das System nur englischsprachige Ärzte in ihrer Umgebung. Wenn Sie eine private Krankenversicherung haben, können Sie auch Ärzte außerhalb der Kassenärztlichen Vereinigung kontaktieren.

    Um dann Informationen zur Corona Impfung zu erhalten, müssen Sie den Arzt kontaktieren oder die Webseite der Arztpraxis besuchen und dort einen Termin vereinbaren. Bringen Sie zum Termin ihren Pass, ihre Anmeldebescheinigung und ihren Impfpass (sofern vorhanden) mit. Falls Sie letzteren nicht besitzen, wird Ihnen von der Hausarztpraxis ein Ersatzdokument ausgestellt.

    Bei weiteren Fragen zum Impfverfahren, zur Nutzung des Anmeldetools, usw. konsultieren Sie bitte an die Website der Stadt Münster: https://www.muenster.de/corona_impfung.html.

    Was ist bei Corona-typischen Symptomen zu tun?

    Bitte begeben Sie sich bei Symptomen immer direkt in freiwillige Quarantäne und nehmen Sie Kontakt zu einer Arztpraxis oder der städtischen Corona-Hotline auf (Tel. 0251/492-1077), um das weitere Vorgehen zu besprechen. Wenn die Situation bedrohlich wird (z.B. andauerndes hohes Fieber und Atembeschwerden bestehen) und kein Arzt verfügbar ist, nutzen Sie die Notdienstnummer der niedergelassenen Ärzte (Tel. 116 117 vom Handy mit Vorwahl +49 251). Falls Sie bei Symptomen einen Corona-Virus-Test durchführen sollen oder wollen, kontaktieren Sie ihren Hausarzt.

    Wenn Sie an einem Wochenendtag Corona-typische Symptome haben, die hausärztlichen Praxen jedoch nicht geöffnet sind, haben Sie die Möglichkeit, in den folgenden Krankenhäusern einen PCR-Test vornehmen zu lassen.

    Raphaelsklinik Münster
    Loerstraße 23
    48143 Münster
    Tel.: 02 51/500 70
    Öffnungszeiten am Wochenende: Sa, So, feiertags 8 - 22 Uhr

    St. Franziskus-Hospital Münster
    Hohenzollernring 70
    48145 Münster
    Tel.: 02 51/93 50
    Öffnungszeiten am Wochenende: Sa, So, feiertags 9 - 21 Uhr

    Wichtig: In beiden Einrichtungen werden keine Tests zur Entlassung aus der Quarantäne durchgeführt.