Informationen für internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Stand: 19.08.2021
  • AUFENTHALT UND ANSPRECHPARTNER*INNEN AN DER WWU

    Unter welchen Voraussetzungen ist der Aufenthalt von internationalen Wissenschaftler*innen (Doktoranden/Postdocs/Stipendiaten/Professoren u.a.) an der WWU möglich?

    Zurzeit ist die Anreise internationaler Wissenschaftler*innen an der WWU grundsätzlich gestattet. Auch wenn die Corona Pandemie die Aufnahme von incomings unter verschiedenen Gesichtspunkten schwierig gestaltet, ist für die WWU die Einstellung von Personal aus aller Welt und die Weiterführung der Forschungskooperation mit internationalen Stipendiat*innen von großer Bedeutung. Daher sind seit August 2020 Strukturen ausgebaut und neu entwickelt worden, um die Einreise zu begleiten und möglichst sicher zu gestalten. Dazu gehört auch die Bereitstellung der folgenden Informationen.

    In Deutschland fallen Forschungsaufenthalte unter die Kategorie der dringend notwendigen Einreise und sind daher – mit den notwendigen Vorsichtsmaßnahmen – im Normalfall trotz der Pandemie durchführbar. Besondere Regeln gelten für Personen aus „Virusvarianten-Gebieten“, die zurzeit von einem fast totalen Einreise- und Beförderungsverbot betroffen sind (siehe die Fragen zum Thema „Einreisebestimmungen“).

    Allerdings sollte immer geprüft werden, ob die Anwesenheit der/des Forschenden im Moment wirklich sinnvoll und erforderlich ist. Die weltweite Situation ist äußerst dynamisch und kurzfristige Lockdowns, die Stornierung von Flügen und die erschwerten Arbeitsbedingungen in den deutschen Auslandsvertretungen führen zu einer sehr komplexen Gesamtlage. Ebenso ändern sich die verschiedenen Regelungen auf internationaler und nationaler Ebene kontinuierlich. Dabei setzen die extern geltenden Vorgaben - welche die Vorbereitungen vor der Abreise, die Umsetzung der Einreise, sowie den Aufenthalt regeln - den Rahmen für die Bestimmungen an der WWU.

    Wie unterstützt die WWU internationale Forscher*innen nach der Anreise?

    Die Verantwortung für internationale Forschende hat der einladende Fachbereich. Eine Unterstützung durch die zentrale Verwaltung erfolgt im Rahmen der Möglichkeiten durch Leitfäden und allgemeine Beratung, kann jedoch keine „Corona-Services“ wie spezifische Hilfestellung bei Quarantänefällen etc. enthalten.

    In diesem Zusammenhang sollte man immer bedenken, dass die Anreise an sich ein hoher Risikofaktor bezüglich der Ansteckungsgefahr ist, vor allem, wenn sie den Aufenthalt auf verschiedenen Flughäfen und Bahnhöfen beinhaltet. Deshalb ist - unabhängig davon wo die internationalen Forschenden nach ihrer Ankunft in Münster wohnen, ob in den Gästehäusern der WWU oder privat - bei Personen aus Risikogebieten (einzusehen auf der Webseite des Robert-Koch-Institutes https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html) eine häusliche Quarantäne von mindestens 5 Tagen momentan in manchen Fällen verpflichtend oder zumindest zu empfehlen. Dies gilt auch, wenn bei Einreise ein negatives Corona Test-Ergebnis vorgewiesen wird.

    Im Quarantänefall ist es Aufgabe des gastgebenden Institutes die betroffenen internationalen Wissenschaftler*innen anfänglich bei den nötigen Erledigungen unterstützen (Einkauf, Sim-Karte und/oder Internetzugang u.a.). Auch ein Austausch der Handynummern zwischen den Forscher*innen und den Betreuer*innen ist dringend zu empfehlen. Vor allem, wenn Krankheitssymptome beim Neuankömmling auftreten, kann so der Kontakt zu einem Arzt oder dem Notruf gewährleistet werden. All dies sollte besonders bei Wissenschaftler*innen aus Hochinzidenz- und Virusvarianten-Gebieten in Betracht bezogen werden, bei denen eine 10- bis 14-tägige Absonderung notwendig ist.

    Welche Einrichtungen an der WWU beraten internationale Wissenschaftler*innen?

    Sollten Sie Rückfragen haben, wenden Sie sich bitte an die zuständigen Ansprechpartner:

  • EINREISEBESTIMMUNGEN

    Welche Einreisebestimmungen gelten für internationale Wissenschaftler*innen?

    Wichtig: Auch bei den Ländern aus der ersten Kategorie „unbeschränkte Einreise“ gelten – wenn sie als Risikogebiete ausgewiesen sind - alle Auflagen zum Pandemieschutz wie Testpflicht und Quarantäne, siehe die Fragen zum Thema „Verhaltensregeln vor und nach der Ankunft“.

    Seit dem Erlass der Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes vom 12. Mai 2021 gelten einheitliche Regelungen in allen Bundesländern. Sämtliche Informationen finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Gesundheit unter https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus-infos-reisende.html. An dieser bundeseinheitlichen Regelung orientieren sich auch die Corona-Verordnungen des Landes NRW (https://www.land.nrw/corona).

    Vor der Einreise nach Deutschland muss überprüft werden, ob eine Einreise aus dem Herkunftsland aufenthaltsrechtlich zurzeit überhaupt möglich ist. Bei Drittstaatlern (Wissenschaftler*innen aus Non-EU Staaten) ist im Regelfall ein Visum erforderlich (Näheres dazu: https://www.uni-muenster.de/forschung/wissenschaftler/formales/Visum.html). Momentan arbeiten jedoch viele deutsche Auslandsvertretungen in eingeschränktem Betrieb oder sind sogar ganz geschlossen. In anderen Fällen wird die Bearbeitung von Visumsanträgen per Outsourcing an private Unternehmen übertragen, welche nicht alle Visa-Kategorien behandeln und keine spezifische Expertise für Forschungsaufenthalte haben. Vor allem die Mitreise von Familienangehörigen gestaltet sich zum Teil sehr schwierig.

    Zudem muss bei beschränkter Einreise ein Nachweis erbracht werden, dass der Aufenthalt in Deutschland einen wichtigen Grund hat, z.B. eine Beschäftigung mit Arbeitsvertrag, bei der die „Arbeit nicht aufgeschoben oder im Ausland ausgeführt werden kann“ (vgl. https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/faqs/DE/themen/bevoelkerungsschutz/coronavirus/coronavirus-faqs.html#doc13738352bodyText3 ).

    Grundsätzlich ist zur Beantragung eines Forschervisums nach §18d eine Aufnahmevereinbarung (https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/EN/Forschung/Forschungseinrichtungen/08muster-aufnahmevereinbarung-deutsch-englisch.pdf;jsessionid=F42351EFFC32CBD1AB6AE42C69144D6C.internet571?__blob=publicationFile&v=6) vorzulegen, bei Anstellung auch ein Arbeitsvertrag. Für die Blaue Karte ist dagegen mit dem Vertrag meistens eine „Erklärung zum Beschäftigungsverhältnis“ https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/themen/migration/feg-anwendungshinweise-anlagen/anlage2.pdf?__blob=publicationFile&v=5 notwendig. Für Visa zur Promotion gelten andere Regeln. Die bis vor kurzem noch geforderte „Dringlichkeitserklärung“ ist zurzeit nicht mehr vorgeschrieben, aber in manchen Fällen immer noch hilfreich. Auskunft zur Vorlag dieser Dokumente und zu den verschiedenen Visa-Kategorien können die unter Punkt I genannten Einrichtungen geben. Darüber hinaus sollte jedoch die/der Wissenschaftler*in selber Informationen über die zuständige deutsche Botschaft im Heimatland einholen, um zu erfahren, ob ein Visumsantrag gestellt werden kann und in welchen Fällen und mit welchen Dokumenten die Reise angetreten werden kann.

  • VERHALTENSREGELN VOR UND NACH DER ANKUNFT

    Was ist vor der Einreise und in den Tagen danach zu beachten?

    Unterschiedliche Kategorien von Risikogebieten

    Für die zurzeit geltenden Einreisebestimmungen zum Pandemieschutz wird grundsätzlich zwischen folgenden Kategorien unterschieden (vgl. Website des RKI https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html):

    1. Kein Risikogebiet
    2. „Hochrisikogebiet“ und
    3. „Virusvariantengebiet“

    Digitale Reiseanmeldung

    Personen aus Hochrisikogebieten und Virusvariantengebieten müssen bereits vor ihrer Einreise nach Deutschland eine digitale Einreiseanmeldung ausfüllen (www.einreiseanmeldung.de) und den Anmeldenachweis bei Einreise mit sich führen. Sollte es in Ausnahmefällen nicht möglich sein, eine digitale Einreiseanmeldung vorzunehmen, müssen Reisende eine Ersatzmitteilung in Papierform ausfüllen (https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/Infoblatt/2021/DEU.pdf). Bitte beachten sie, dass derzeit betrügerische Webseiten zur Einreiseanmeldung im Umlauf sind. Die Betreiber der Webseiten täuschen vor, die digitale Einreiseanmeldung für Reisende vorzunehmen und die Daten an die Behörden zu übermitteln; für die Dienste wird eine Gebühr verlangt. Benutzen Sie daher für die digitale Einreiseanmeldung ausschließlich die Webseite www.einreiseanmeldung.de, deren Anwendung immer kostenlos ist. Nur die durch diese Webseite generierten Nachweise der digitalen Einreiseanmeldung werden bei Kontrollen akzeptiert.

    Testpflicht

    Geimpfte und genesene Personen müssen bei der Einreise kein negatives Testergebnis vorlegen, außer sie kommen aus einem Virusvariantengebiet (https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/faq-reisen-1735032). Für nichtgeimpfte, bzw. nichtgenesene Personen gilt eine allgemeine Testpflicht bei der Einreise, unabhängig davon, ob sie aus einem Risikogebiet kommen oder nicht. Falls die Einreise per Flugzeug erfolgt, muss ein negatives Testergebnis bereits vor dem Reiseantritt vorgewiesen werden. Der Test darf frühestens 48 Stunden vor der Einreise durchgeführt worden sein. In Ländern, in denen es wenig Möglichkeiten zur Testung gibt, können Fluglinien die Tests anbieten oder von Dritten durchführen lassen.

    Auch Impf- oder Genesungsnachweise (wie ein mindestens 2 Wochen alter positiver PCR Test) müssen den zuständigen Behörden vorgelegt werden. Dazu senden Einreisende bitte spätestens 48 Stunden nach Ankunft Ihren Test-, Genesenen- oder Impfnachweis an reiserueckkehrer@stadt-muenster.de.

    Der Testnachweis ist auf Papier oder in elektronischer Form in deutscher, englischer oder französischer Sprache vorzulegen. Es werden grundsätzlich Verfahren der Nukleinsäureamplifikationstechnik (PCR, LAMP, TMA) und Antigen-Schnelltests anerkannt, solange sie die von der WHO empfohlenen Mindestkriterien erfüllen (vgl. https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/dossiers/mindestkriterien-sars-cov-2-antigentests-01-12-2020.pdf?__blob=publicationFile). Das Testergebnis ist für mindestens zehn Tage nach Einreise aufzubewahren und auf Anforderung den zuständigen Behörden vorzuweisen.

    Wichtig: Als vollständig geimpft gilt nur, wer mit einem Impfstoff geimpft ist, der in Deutschland zugelassen ist. Diese Impfstoffe sind auf der Website des Paul-Ehrlich-Instituts zu finden (https://www.pei.de/DE/arzneimittel/impfstoffe/covid-19/covid-19-node.html;jsessionid=B7F0A7A9E1D2FAEE6AEDBF8A960CCD5A.intranet241). Zudem muss die zweite (oder letzte) Dosis der Impfung mindestens 14 Tage vor dem Reisetermin erfolgt sein.

    Als Genesenen-Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 gilt ein Test in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache, wenn die zugrunde liegende Testung durch eine Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) erfolgt ist und mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegt.

    Quarantänepflicht

    Unabhängig vom Testergebnis besteht grundsätzlich eine Quarantänepflicht, welche in NRW wie folgt gehandhabt wird:

    • Einreisende aus „Virusvarianten-Gebieten“ (3) müssen sich unverzüglich in ihre Unterkunft begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen (gerechnet ab dem Tag ihrer Anreise) dort vollständig absondern. Das gilt auch für Personen, die zunächst in ein anderes Land der Bundesrepublik Deutschland eingereist sind. Diese Personen sind verpflichtet, das Testergebnis per Email binnen 48 Stunden an die Adresse reiserueckkehrer@stadt-muenster.de des Gesundheitsamts der Stadt Münster zu schicken und dieses unverzüglich zu informieren, wenn typische Symptome einer Infektion mit dem Corona-Virus wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Geruchs- und Geschmacksverlust innerhalb des Zeitraums der Absonderung bei ihnen auftreten. Ein negatives Testergebnis, Impfung oder Genesungs-Nachweis verkürzt die Absonderungsdauer nicht.
    • Für Einreisende aus „Hochrisikogebieten“ (2) gilt grundsätzlich eine 10-tägige Quarantäne. Allerdings dürfen sie die Quarantänepflicht ab dem 1. Tag verkürzen, falls sie einen Impf- oder Genesungsnachweis vorlegen können. Falls sie noch nicht geimpft oder genesen sind, können sie die Quarantänepflicht ab dem 5. Tag mittels eines negativen PCR- oder Antigentest verkürzen.
    • Einreisende aus „normalen“ (1) Risikogebieten, die sich in den letzten 10 Tagen nicht in einem „Virusvarianten-Gebiet“ (3) aufgehalten haben, sind von der Quarantänepflicht befreit, solange sie einen negativen Testnachweis vorlegen können, welcher nicht früher als 48 Stunden vor oder 48 Stunden nach der Einreise durchgeführt wurde. Diese Personen sind verpflichtet, das Testergebnis per Email innerhalb von 48 Stunden nach Einreise an die Adresse reiserueckkehrer@stadt-muenster.de des Gesundheitsamts der Stadt Münster zu schicken. Bleibt dieser Testnachweis aus, muss sich die betreffende Person für 10 Tage in häusliche Quarantäne begeben. In diesem Fall kann die Person von der Quarantänepflicht befreit werden, sobald sie ab dem 5. Tag nach der Einreise einen neuen, negativen Test durchführt.

    Diese Regelungen zur Quarantänepflicht gelten bis Ende Juli 2021. Informieren Sie sich rechtzeitig über eventuelle Änderungen. Ausgenommen von der Quarantäne- oder Testpflicht sind nur wenige Kategorien von Personen. Weitere Hinweise zur Ein- und Rückreise nach Münster: https://www.muenster.de/corona_faq.html).

    Auch für Einreisende mit negativem Testergebnis wird eine mindestens 5-tägige häusliche Quarantäne von der WWU dringend empfohlen, um die Gefährdung von neuen Kolleg*innen und anderen Mitmenschen zu vermeiden. Grundsätzlich darf während der Absonderung kein Besuch von Personen außerhalb des Hausstandes stattfinden. Danach raten wir dazu einen weiteren Test durchzuführen, um zu ermitteln ob eine Infektion mit dem Corona-Virus besteht (siehe Fragen zum Thema „Testung und medizinische Betreuung“).

    Für internationale Wissenschaftler*innen aus normalen Risikogebieten und Hochinzidenz-Gebieten, die sich bereits einer Impfung gegen das Corona-Virus mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff unterzogen haben oder die erfolgreiche Genesung von Covid-19-Virus nachweisen können, wird von der WWU – nach Vorlage des negativen Tests bei Einreise mit dem Flugzeug – keine weitere Quarantäne verlangt. Dagegen sind auch geimpfte und genesene Personen aus Virusvarianten-Gebieten dazu gezwungen die von der Bundesregierung verordnete Quarantäne von 2 Wochen zu befolgen.

    Weitere Fragen und Antworten für Einreisende aus Risikogebieten finden Sie auf der Website des Bundesgesundheitsministeriums: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus-infos-reisende/faq-tests-einreisende.html#c18621. Vergleichen Sie zudem diese Informationen mit der jeweils aktuellsten Verordnung der in NRW geltenden Corona-Schutzverordnung (https://www.mags.nrw/coronavirus-rechtlicheregelungen-nrw). Bitte beachten Sie auch, dass Verstöße gegen die in NRW geltende Corona-Schutzverordnung seitens der zuständigen Behörden als Ordnungswidrigkeit zu ahnden sind.

    Welche Testmöglichkeiten stehen bei der Einreise zur Verfügung?

    Kostenpflichtige Testmöglichkeiten bestehen an allen Flughäfen mit Flügen aus Risikogebieten. Auch die kostenfreien Bürgertestungen sind internationalen Wissenschaftler*innen zugänglich sobald sie vor Ort angekommen sind, sofern sie symptomfrei sind. Zur Suche nach der nächstgelegenen Testoption nutzen Sie folgendes Link https://www.muenster.de/corona_testungen.html, wo Sie Testzentren, Apotheken und Arztpraxen finden, in denen man sich testen lassen kann. Bringen Sie zu jedem Test ihren Reisepass, bzw. Personalausweis mit. Selbst-Tests können auch in Drogerien und Discountern gekauft werden.

    Für Bewohner der WWU Gästehäuser gibt es die Möglichkeit zur kostenlosen Selbst-Testung nach einer mindestens 5-tägigen Quarantäne und bestimmte Sonderregelungen, welche diese und ihre Gastgeber im Bereich „Wohnen“ der Welcome Centre Webseiten finden.

    Corona Warn-App

    Internationalen Wissenschaftler*innen wird eindringlich empfohlen die Corona-Warn-App der Bundesregierung auf dem Smartphone zu installieren. Sie ist auch auf Englisch https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-warn-app/corona-warn-app-englisch und in weiteren Sprachen verfügbar. In dieser App kann auch der digitale Impfpass gespeichert werden.

  • COVID-19 TESTUNG UND MEDIZINISCHE BETREUUNG

    Welche Möglichkeiten zur Covid-19 Testung gibt es für internationale Wissenschaftler*innen aus Risikogebieten nach Ankunft in Münster?

    (1) Wenn Sie in den WWU Gästehäusern wohnen und aus einem Risikogebiet kommen, empfiehlt die WWU dringend, dort bis zum 5. Tag nach Ankunft in freiwilliger häuslicher Quarantäne zu bleiben und sich dann nochmal einem Selbsttest zu unterziehen. Dieser wird vom Gästehaus-Team nach Absprache in der Wohnung des Gastes hinterlegt. Dies gilt auch wenn diese Regelung zurzeit nicht verpflichtend sein sollte oder Sie schon ein erstes negatives Ergebnis eines Corona Tests vorliegen haben. Diese Personen werden gebeten ein Foto des Testergebnisses über die E-Mail-Adresse international.researchers@uni-muenster.de an das Welcome Centre zu kommunizieren.

    Die Dauer dieser Quarantäne ist für Personen aus Virusvarianten-Gebieten auf 2 Wochen ausgedehnt und verpflichtend.

    (2) Forscher*innen aus Risikogebieten, die nicht in den Gästehäusern der WWU wohnen, müssen zurzeit bei Einreise per Flugzeug einen negativen Test vorweisen oder absolvieren und das Ergebnis dem Gesundheitsamt der Stadt Münster binnen 48 Stunden mitteilen (siehe die Fragen zum Thema „Verhaltensregeln vor und nach der Ankunft“). Auch wenn sie die Quarantänepflicht durch ein negatives Testergebnis am Tag der Ankunft vermeiden können, empfehlen wir ihnen sich zur größeren Sicherheit ihrer Mitmenschen und Kolleg*innen für 5 Tage abzusondern und ein weiteres Mal testen lassen. Einen Selbsttest können Sie in allen Apotheken und vielen Supermärkten erhalten oder sich einfach online liefern lassen (z.B. DM, Shop-Apotheke).

    Auch die kostenfreien Bürgertestungen sind internationalen Wissenschaftler*innen zugänglich, sofern sie symptomfrei sind. Zur Suche nach der nächstgelegenen Option nutzen Sie folgendes Link https://www.muenster.de/corona_testungen.html, unter dem Sie Testzentren, Apotheken und Arztpraxen finden, in denen man sich testen lassen kann.

    Welche Möglichkeiten zur Impfung gegen das Coronavirus haben internationale Wissenschaftler*innen?

    Die vorherige Priorisierung ist bei den Covid-19-Impfungen seit dem 7. Juni 2021 aufgehoben. Damit hat jeder in Deutschland lebende Bürger einen direkten Anspruch auf ein Impfangebot. Das gilt für die Vertragsarztpraxen, die niedergelassenen Privatarztpraxen sowie für die Impfzentren der Länder. Impfen lassen dürfen sich alle Personen, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort in der Bundesrepublik Deutschland haben. Somit dürfen sich auch alle internationalen Wissenschaftler:innen der WWU impfen lassen. Dabei ist es unerheblich, ob sie bei der WWU angestellt sind oder ein Stipendium erhalten.

    Impfzentren des Landes NRW

    Seit dem 26. Juni können alle in NRW ansässigen Personen einen Impftermin in einem der offiziellen Impfzentren des Landes vereinbaren (https://www.land.nrw/corona/impfung). Eine Übersicht über alle Impfzentren in NRW finden Sie auf der folgenden Website (www.land.nrw/de/corona/impfung). Einen Termin für beide Impfungen können Sie über die Website der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein erhalten (https://termin.corona-impfung.nrw/home). Bringen Sie zum Impftermin ihren Pass, ihre Anmeldebescheinigung und, falls vorhanden, ihren Impfpass mit. Falls Sie letzteren nicht mehr besitzen, wird Ihnen vom Impfzentrum ein Ersatzdokument ausgestellt.

    Hausarztpraxen

    Neben den Impfzentren können Sie sich auch in einer privaten Hausarztpraxis impfen lassen. Dafür müssen Sie die Webseite der Arztpraxis besuchen und dort online einen Termin vereinbaren. Bringen Sie auch hier ihren Pass, ihre Anmeldebescheinigung und ihren Impfpass mit. Falls Sie letzteren nicht besitzen, wird Ihnen von der Hausarztpraxis ein Ersatzdokument ausgestellt. Eine Übersicht über alle Arztpraxen in Münster erhalten Sie auf der Webseite der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (https://www.kvwl.de/earzt/). Dort müssen Sie folgendes tun:

    • In der Sparte “Arzt- und Psychotherapeutensuche“ geben Sie Ihre Adresse im Feld links oben an.
    • Im rechten Feld oben markieren Sie “Allgemeinmedizin“.
    • Für einen Arzt, der Englisch spricht wählen Sie in den nächsten Feldern unter dem Stichwort “Besonderheiten (beruhen auf Selbstauskünften)“ nun „English“ oder eine andere Sprache. Dann filtert das System nur englischsprachige Ärzte in ihrer Umgebung.

    Bei Fragen zum Impfverfahren, zur Nutzung des Anmeldetools, usw. wenden Sie sich bitte an die Website der Stadt Münster: https://www.muenster.de/corona_impfung.html.

    Was ist bei Corona-typischen Symptomen zu tun?

    Bitte begeben Sie sich bei Symptomen immer direkt in freiwillige Quarantäne und nehmen Sie Kontakt zu einer Arztpraxis oder der städtischen Corona-Hotline auf (Tel. 0251/492-1077), um das weitere Vorgehen zu besprechen. Wenn die Situation bedrohlich wird (z.B. andauerndes hohes Fieber und Atembeschwerden bestehen) und kein Arzt verfügbar ist, nutzen Sie die Notdienstnummer der niedergelassenen Ärzte (Tel. 116 117). Falls Sie bei Symptomen einen Corona-Virus-Test durchführen sollen oder wollen, kontaktieren Sie ihren Hausarzt.

    Wenn Sie an einem Wochenendtag Corona-typische Symptome haben, die hausärztlichen Praxen jedoch nicht geöffnet sind, haben Sie die Möglichkeit, in den folgenden Krankenhäusern einen PCR-Test vornehmen zu lassen.

    Raphaelsklinik Münster
    Loerstraße 23
    48143 Münster
    Tel.: 02 51/500 70
    Öffnungszeiten am Wochenende: Sa, So, feiertags 8 - 22 Uhr

    St. Franziskus-Hospital Münster
    Hohenzollernring 70
    48145 Münster
    Tel.: 02 51/93 50
    Öffnungszeiten am Wochenende: Sa, So, feiertags 9 - 21 Uhr

    Wichtig: In beiden Einrichtungen werden keine Tests zur Entlassung aus der Quarantäne durchgeführt.