WEBVTT
Kind: captions
Language: de-DE

00:00:00.000 --> 00:00:09.040
[Musik]

00:00:09.040 --> 00:00:13.875
…und action!
In meinem Lehrprojekt&nbsp;&nbsp;„…und action!“

00:00:13.875 --> 00:00:18.600
lernen Lehramtsstudierende aktiv&nbsp;
handelnd, wie sie nicht nur selbst Erklärvideos&nbsp;&nbsp;

00:00:18.600 --> 00:00:23.360
für ihren Unterricht kreieren können, 
sondern auch, wie sie schon Grundschüler:innen&nbsp;&nbsp;

00:00:23.360 --> 00:00:27.280
dabei unterstützen, eigene&nbsp;
Videos zu produzieren.&nbsp;

00:00:27.280 --> 00:00:32.640
Das sieht ganz cool aus, ehrlich gesagt. 
Auch mit dem Fahrrad, das sieht gut aus!

00:00:32.640 --> 00:00:38.280
Hierfür führe ich die Studierenden an&nbsp;
unterschiedliche Erklärvideo-Stile heran:

00:00:38.280 --> 00:00:42.800
Sie lernen, wie man Videos im Stil des&nbsp;
Legetricks oder im StopMotion-Format&nbsp;erstellt.

00:00:42.800 --> 00:00:48.880
Auch der Einsatz von Greenscreens,&nbsp;
Mikrofonen und verschiedenen Apps wird intensiv&nbsp;&nbsp;trainiert.

00:00:48.880 --> 00:00:54.520
Zudem lernen die Studierenden,&nbsp;
Inhalte für Erklärvideos didaktisch&nbsp;&nbsp;

00:00:54.520 --> 00:00:59.920
sinnvoll zu reduzieren und das passende&nbsp;
Videoformat für ein Thema zu wählen.

00:01:07.040 --> 00:01:13.360
Gemeinsam produzieren wir Videos 
zu vielfältigen&nbsp;Themen 

00:01:13.360 --> 00:01:15.673
wie Diversität, Medienrecht, Inklusion und&nbsp; 
Bildung für nachhaltige Entwicklung.

00:01:15.673 --> 00:01:18.080
So funktioniert das nicht!

00:01:18.080 --> 00:01:23.440
Auf Metaebene erwerben die Studierenden&nbsp;
Kompetenzen, Schüler:innen darin zu begleiten,&nbsp;&nbsp;

00:01:23.440 --> 00:01:29.160
selbst Videos zu produzieren: Heutzutage&nbsp;
verbringen Kinder und Jugendliche oft mehrere&nbsp;&nbsp;

00:01:29.160 --> 00:01:34.880
Stunden täglich damit, Videos auf Plattformen wie&nbsp;
YouTube, TikTok oder Instagram zu schauen.

00:01:34.880 --> 00:01:40.360
Dabei stoßen sie nicht nur auf riskant-bedenkliche&nbsp;
Inhalte, sondern kommen auch mit hochmodernen,&nbsp;&nbsp;

00:01:40.360 --> 00:01:45.614
oft unsichtbaren Technologien in Berührung.
Es stellen sich Fragen wie:

00:01:45.614 --> 00:01:50.240
Welche Inhalte sind wirklich echt? 
Welche Clips, Bilder und Audios wurden&nbsp;&nbsp;

00:01:50.240 --> 00:01:56.591
mithilfe künstlicher Intelligenz geschaffen? 
Wie&nbsp;lassen sich Videohintergründe 
digital erweitern&nbsp;und manipulieren?

00:01:56.591 --> 00:02:02.722
Und warum kann man selbst&nbsp;
zum Opfer von sogenannten Deepfakes werden,&nbsp;
wenn man eigene Videos online teilt?

00:02:02.722 --> 00:02:06.130
Doch wie funktioniert die Braille-Schrift 
und wie können wir uns die Darstellung&nbsp;&nbsp;&nbsp;

00:02:06.130 --> 00:02:10.438
der einzelnen Buchstaben merken?&nbsp;&nbsp;
Das erklären wir dir in diesem Video.

00:02:10.438 --> 00:02:13.200
Ich habe das Seminar als sehr praxisorientiert&nbsp;&nbsp;empfunden.

00:02:13.200 --> 00:02:19.320
Wir hatten drei Tage Zeit, verschiedene&nbsp;
Erklärvideo- und Podcastformate kennenzulernen und&nbsp;&nbsp;

00:02:19.320 --> 00:02:24.320
selbst zu produzieren. Dadurch waren wir selbst&nbsp;
mal wieder in der Rolle derjenigen, die durch ihr&nbsp;&nbsp;

00:02:24.320 --> 00:02:30.240
eigenes Handeln lernen und währenddessen immer&nbsp;
wieder Lösungen für Probleme finden mussten.&nbsp;&nbsp;

00:02:30.240 --> 00:02:34.640
Wir durften kreativ werden und dabei&nbsp;
unserer digitale Kompetenz erweitern. 

00:02:34.640 --> 00:02:39.315
Und genau diese wollen wir ja später an&nbsp;
unsere Schüler:innen vermitteln.

00:02:39.315 --> 00:02:44.040
Nur durch die Erfahrungen, die wir im Seminar sammeln&nbsp;
konnten, können wir uns zukünftig zutrauen,&nbsp;&nbsp;

00:02:44.040 --> 00:02:49.840
Erklärvideos oder Podcasts im eigenen Unterricht&nbsp;
mit Schüler:innen zu gestalten und damit zu ihrer&nbsp;&nbsp;

00:02:49.840 --> 00:02:56.120
digitalen Bildung beizutragen.
Ferner erkunde ich gemeinsam mit den&nbsp;&nbsp;Studierenden

00:02:56.120 --> 00:03:00.800
Anknüpfungspunkte innerhalb der&nbsp;
virtuellen Welt: Denn immer häufiger werden&nbsp;&nbsp;

00:03:00.800 --> 00:03:06.080
Videos und Audios auch in Virtual Reality- und&nbsp;
Augmented Reality-Umgebungen platziert.

00:03:06.080 --> 00:03:11.560
Für ein erstes Erleben von digitalen Objekten&nbsp;
setze ich im Seminar den Merge Cube ein. Bei&nbsp;&nbsp;

00:03:11.560 --> 00:03:16.680
dem Merge Cube handelt es sich um einen Würfel,&nbsp;
der mit einem speziellen Muster bedruckt ist.&nbsp;&nbsp;

00:03:16.680 --> 00:03:21.280
Wenn man ihn durch die Kamera eines Smartphones&nbsp;
oder Tablets betrachtet, erscheinen anstelle des&nbsp;&nbsp;

00:03:21.280 --> 00:03:27.080
Würfels interaktive dreidimensionale Objekte.&nbsp;
So verwandelt sich der Würfel zum Beispiel in&nbsp;&nbsp;

00:03:27.080 --> 00:03:33.240
das Modell eines Zahns, eines menschlichen&nbsp;
Skeletts, eines Vulkans oder der Erde.
&nbsp;

00:03:33.240 --> 00:03:36.200
Die Objekte können aus verschiedenen&nbsp;
Winkeln betrachtet werden,&nbsp;&nbsp;

00:03:36.200 --> 00:03:41.440
indem man den Würfel in der Hand dreht und&nbsp;
bewegt, sie können vergrößert, verkleinert&nbsp;&nbsp;

00:03:41.440 --> 00:03:48.049
oder auseinandergebaut werden und sie werden&nbsp;
ergänzt um erläuternde Audios und Videos.

00:03:48.049 --> 00:03:51.900
Mein ganz herzlicher Dank gilt der&nbsp;
Universitätsgesellschaft Münster e.&nbsp;V.

00:03:51.900 --> 00:03:56.398
für die finanzielle Förderung des&nbsp;
Seminars als Leuchtturmprojekt.

