Forschungsschwerpunkt "Batterieforschung"

Eingebettet in das wissenschaftliche Netzwerk der WWU kooperiert unter dem Dach des MEET (Münster Electrochemical Energy Technology) Batterieforschungszentrums ein starkes internationales Team aus Natur- und Ingenieurwissenschaften. Gegründet 2009 gehört die zentrale wissenschaftliche Einrichtung zu den führenden deutschen Batterieforschungszentren und ist Treiber in der internationalen Spitzenforschung.

Ziel der interdisziplinären Batterieforschung an der WWU ist es, die Batteriezelle für den Einsatz in Elektromobilität und stationären Energiespeicher-Systemen zu entwickeln und zu optimieren – ein entscheidender Wegbereiter für die dringend benötigte Energie- und Verkehrswende und eine wichtige Brücke zwischen wissenschaftlicher Grundlagenforschung und industrieller Anwendung. Im Fokus stehen die den Markt dominierende Lithium-Ionen-Technologie sowie eventuell bessere und günstigere Alternativen.

Von umfassender Analytik, neuen und weiterentwickelten Materialien über die Forschungsfertigung bis zum Recycling von Batteriezellen verfolgt das MEET einen ganzheitlichen Forschungsansatz. Die Arbeit ist dabei geprägt durch einen engen interdisziplinären Austausch und ein starkes Kooperationsnetzwerk aus Wissenschaft und Praxis in Deutschland, Europa und weltweit. Kontinuierlicher Wissenstransfer trägt dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit der industriellen Partnerinnen und Partner regional und überregional weiter zu steigern.

Stärke durch Kooperation

Seit Juni 2014 existiert in direkter Nachbarschaft zum MEET das Helmholtz-Institut „Ionics in Energy Storage“ (HI MS) des Forschungszentrums Jülich, mit dem eine enge Zusammenarbeit besteht. Die WWU ist über das MEET zudem an der deutschlandweit einzigartigen „Forschungsfertigung Batteriezelle“ der Fraunhofer-Gesellschaft beteiligt. Dort arbeiten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an den Voraussetzungen für in Großserie gefertigte Batteriezellen „Made in Germany“.

Stärke durch Kooperation gilt auch für die WWU-interne Zusammenarbeit: Das Batterieforschungszentrum profitiert von der langjährigen Erfahrung der WWU in der Materialwissenschaft und Materialanalytik und arbeitet eng mit zahlreichen WWU-internen Kooperationspartnern zusammen, wie dem Institut für Wirtschaftsinformatik, dem Institut für Materialphysik, zahlreichen Instituten im Fachbereich Chemie und Pharmazie oder dem Center für Nanotechnologie. Interdisziplinär, institutions- und fachbereichsübergreifend wird an der WWU die nächste Generation von hoch qualifizierten Batterieforscherinnen und -forschern ausgebildet.