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Forschungsgruppe Zivilgesellschaftliche Verständigungsprozesse
Alter Steinweg 6/7 D-48143 Münster
Tel: +49 251 83-28511
Fax: +49 251 83-28520

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Forschungsinteresse und Profil:


Die europäischen Gesellschaften sehen sich im Zeitalter der europäischen Integration und der Globalisierung vor eine Vielzahl von Herausforderungen gestellt, die gravierende Auswirkungen auf soziale, wirtschaftliche und politische Institutionen, Strukturen und Prozesse haben. Das Konzept der Zivilgesellschaft bietet für wesentliche globale, europäische, nationale und regionale Herausforderungen eine Forschungsperspektive und lösungsorientierte Antworten. Es verweist auf die sich neben Staat und Markt selbst regulierende Gesellschaft und auf das Engagement des Individuums im Interesse der Gemeinschaft.

Die überwölbende Forschungsperspektive de Forschungsgruppe ist die Frage nach der Genese und Entwicklung zivilgesellschaftlicher Verständigungsprozesse in Vergangenheit und Gegenwart. Untersucht werden sollen die Wechselwirkungen zwischen der Selbstorganisation von Bürgern als Akteuren der Zivilgesellschaft, dem Staat und dem Markt vor dem Hintergrund unterschiedlicher und sich wandelnder politischer Systeme. Ferner geht es um den Zusammenhang von governance als der Gesamtheit von Regeln, Prozessen und Praktiken, die gestaltendes Handeln in Organisationen bedingen, politischer Kultur und Konsolidierung zivilgesellschaftlicher Netzwerke in Vergangenheit und Gegenwart. Schließlich will die Forschungsgruppe untersuchen, welche Prozesse zivilgesellschaftlicher Interaktion die Etablierung, Bindungsfähigkeit und das Integrationsvermögen demokratischer Praktiken und Prozesse fördern.

Ziele:

Aufgrund eines dichten Beziehungsgeflechts, interdependenter Entwicklungen, vergleichbarer Basisprozesse, aber auch gravierender Unterschiede ist eine Vergleichs- und Transferforschung sinnvoll, die sich auf eine historische, ethnologische, regionalwissenschaftliche, politikwissenschaftliche und kultur- und literaturwissenschaftliche Analyse Deutschlands und der Niederlande vom 19. bis 21. Jahrhundert konzentriert. Die Forschungsgruppe verfolgt damit drei Ziele:

  • es dient der Grundlagenforschung in einem von Interdisziplinarität und einem breiten sozial- und geisteswissenschaftlichen Theorieangebot geprägten wissenschaftlichen Umfeld;
  • es wird zu einer fortschreitenden Vernetzung institutionalisierter wissenschaftlicher Beziehungen zwischen beiden Ländern führen und Impulse auch für ähnliche Integrationsbestrebungen auf europäischer Ebene geben können;
  • es gewährleistet durch Forschung und Studienprogramm die Diffusion von Expertenwissen in anwendungsorientierte Bereiche.

Kurzantrag des ehemaligen Graduiertenkollegs

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