Dr. Roos Beerkens


E-Mail-Adresse: roos.beerkens[at]gmail.com

Roos Beerkens

Lebenslauf

Roos Beerkens ist 1983 im niederländischen Venlo geboren. Von 2002 bis 2006 studierte sie Kommunikationswissenschaft an der Universität Utrecht. 2005 hat sie ihr Bachelor Diplom erhalten. Die Bachelorarbeit war eine Analyse und Leserumfrage des neuen Layouts der Tabloid-Zeitung Metro. Das Sommersemester 2005 verbrachte sie im Rahmen des Erasmus-Stipendiums an der Universität Aarhus in Dänemark. Im Sommersemester 2006 war sie erneut in Aarhus, wo sie ein Praktikum gemacht hat und auch die Magisterarbeit schrieb. In dieser Abschlussarbeit hat sie untersucht wie Englisch als Lingua Franca durch englische und deutsche Muttersprachler geschätzt wird. Für ihre experimentelle Forschung entwickelte sie ein eigenes Modell und kam zu der Schlussfolgerung, dass die deutschen Muttersprachler eine andere Abwandlung des Englischen bevorzugen als die englischen Muttersprachler.

Dissertationsthema

Rezeptive Mehrsprachigkeit im Grenzgebiet zwischen den Niederlanden und Deutschland-Ein Vergleich zwischen zivilgesellschaftlichem und staatlichem interkulturellem Diskurs

Der Fokus dieses Projekts liegt auf der so genannten ‚rezeptiven Mehrsprachigkeit’. In Zeiten zunehmender Kontakte sucht man nach Wegen, um mit anderssprachigen Partnern zu kommunizieren. Dieses Forschungsvorhaben analysiert eine eher neue Strategie, bei der die Teilnehmer einer interkulturellen Kommunikation ihre Muttersprache sprechen und gleichzeitig über ausreichende Kenntnisse der jeweils anderen Sprache verfügen, um sich gegenseitig zu verstehen. Im Rahmen einer Feldstudie werden sowohl zivilgesellschaftliche, als auch staatliche Organisationen in Deutschland und in den Niederlanden untersucht. Dabei kommt es zu einem doppelten Vergleich zwischen den verschiedenen Organisationen und den verschiedenen Kulturen.
Durch diese qualitativ aufgebaute, vergleichende Diskursanalyse soll die Hypothese überprüft werden, dass rezeptive Mehrsprachigkeit eine erfolgreiche Kommunikationsstrategie im deutsch-niederländischen Grenzgebiet darstellt. Indem zivilgesellschaftliche und staatliche Organisationen verglichen werden, kann eine bessere Einsicht in die zivilgesellschaftlichen Verständigungsprozesse in den beiden Ländern gewonnen werden. Somit kann interkultureller Diskurs auch als ein Barometer für die Entwicklung einer europäischen Zivilgesellschaft gesehen werden.

English version

Dissertations-Betreuer:

Publikationen

  • Beerkens, Roos (2008): Let’s keep it simple - A research on the appreciation of German native speakers and English native speakers on different levels of technical English in functional corporate documentation. In: Cölfen, H. & Ten Thije, J.D. & Spiegel, C. (Hrsg): Multilingualism – Applied linguistic approaches, Papers selected from the junior research meeting, Groningen. Duisburg: UVVR, 6-24.
  • Beerkens, Roos (to appear): Receptive multilingualism in the Dutch-German border area. In: International Journal of Bilingualism.

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