Dorota Sleszynska


Lebenslauf

Dorota Sleszynska wurde 1982 in Polen geboren. Von 2000 bis 2005 studierte sie Deutsche und Niederländische Philologie mit dem Schwerpunkt Literatur und Kultur der deutsch- und niederländisch- sprachigen Länder an der Universität Warschau in Polen. Das Wintersemester 2003/2004 verbrachte sie im Rahmen des Erasmus-Programms an der Freien Universität in Berlin. In ihrer Abschlussarbeit untersuchte Dorota Briefe der Philospohin Edith Stein an deren Studienkollegen und Freund Roman Ingarden. Nach dem Studienabschluss in Deutscher Philologie (M.A.) bekam sie ein Stipendium des niederländischen Bildungsministeriums (Huygens scholarship) und setzte ihr Niederlandistik-Studium an der Universität Leiden in den Niederlanden fort. Die Leidener Dutch Studies absolvierte sie 2006 mit der Magisterarbeit über das literarische Porträt des Kunstmalers Hieronymus Bosch, dargestellt in zwei niederländischen Künstlerromanen. Während ihres Studiums in Warschau war sie ehrenamtlich in der Katholischen Studierendengemeinde engagiert.

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Dissertationsthema

Theaterpublikum, Repertoires und Bürgergesellschaft im ausgehenden 19. Jahrhundert in ausgewählten Städten. Eine deutsch-niederländische Vergleichs- und Transfergeschichte

In dem Promotionsvorhaben sollen Theaterpublikum, Repertoires und Bürgergesellschaft im ausgehenden 19. Jahrhundert in ausgewählten Städten Deutschlands und der Niederlande untersucht werden. Die hauptsächliche Fragestellung konzentriert sich auf den Wandel im Verständnis der Theaterfunktion (von einerseits zivilgesellschaftlichen Akteuren und andererseits staatlichen Institutionen), die damit verbundene Spielplanformung und das Engagement des lokalen Theaterpublikums in die Mitgestaltung sowie in die Mitfinanzierung der örtlichen Bühne. Mit dem letzen, die wirtschaftliche Existenz des Theaters betreffenden Aspekt, hängt die weitere Fragestellung zusammen, welche sich auf Verständigungsprozesse zwischen den Bürgern (die sich als Träger, bzw. Freunde oder engagiertes Publikum des lokalen Theaters verstanden) und der kommunalen Stadtverwaltung in Bezug auf die Subventionierung des Theaters und Fragen der Theaterfreiheit richtet.


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