Dr. Cornelia Fraune


Lebenslauf

Cornelia Fraune, geboren 1980 in Münster, studierte von 2000 bis 2006 Politikwissenschaft, Wirtschaftspolitik und Öffentliches Recht an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Während des Studiums arbeitete sie als studentische Hilfskraft am Institut für Politikwissenschaft und als freie Mitarbeiterin einer lokalen Tageszeitung. In ihrer Magisterarbeit, die den Titel „Engendering der Außenwirtschaftstheorie – zur Frage der Geschlechtsneutralität bei Ricardo und Heckscher-Ohlin“ trägt, hat sie sich mit der Analyse von Geschlechterverhältnissen in realen Außenwirtschaftstheorien beschäftigt. Nach ihrem Studienabschluss im Sommer 2006 war Cornelia Fraune als wissenschaftliche Hilfskraft an der Graduate School of Politics der WWU-Münster beschäftigt. Neben der Feministischen Ökonomie gilt ihr Interesse der Politischen Ökonomie, der europäischen Wohlfahrtsforschung sowie der Sozialpolitik.

Dissertationsthema

Die Einbindung zivilgesellschaftlicher Akteure in Politikprozesse in Deutschland und den Niederlanden im Vergleich

In der Politikwissenschaft basiert die Analyse der Einbindung zivilgesellschaftlicher Akteure in den Politikprozess häufig auf korporatistischen Grundannahmen. Korporatismus unterstellt, dass eine korporatistische Struktur der Interessenvertretung eine notwendige Bedingung für Konzertierung ist. Der Vergleich zwischen Deutschland und den Niederlanden zeigt jedoch andere Resultate: In Deutschland gibt es Fälle, in denen die Interessenvertretung korporatistisch geprägt ist, Konzertierung aber dennoch nicht stattfindet. In den Niederlanden gibt es Fälle, in denen Konzertierung stattfindet, aber die Interessenvertretung nicht korporatistisch geprägt ist. Es stellt sich die Frage nach einer politikwissenschaftlichen Erklärung für diese Phänomene.

English version

Dissertations-Betreuer:

Publikationen

Beiträge:

  • Fraune, Cornelia (2006): Ist Außenwirtschaftstheorie genderblind? Ein Beitrag zu Gender in der Makroökonomik. Münster: Schüling.
  • Fraune, Cornelia (2008): Feministische Kritik an makroökonomischen Ansätzen. In:Brabandt, H.; Roß, B. und Zwingel, S. (Hrsg.): Mehrheit am Rand? Geschlechterverhältnisse, globale Ungleichheit und transnationale Handlungsansätze. Wiesbaden: VS-Verlag.

Stand: 18. Mai 2009


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