WNM - das Wissenschaftsnetz Münster

Das Wissenschaftsnetz Münster (WNM) ist der Verbund der Kommunikationsnetze der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU), der Fachhochschule Münster (FH), des Universitätsklinikums (UKM), des Max-Planck-Instituts für Molekulare Biomedizin, des Studentenwerks Münster, von Studierendenwohnheimen und weiterer Einrichtungen.

Ein Zugangsnetz stellt die technischen Verbindungen der Teilnehmernetze des WNM sowohl mit externen Netzen, insbesondere mit dem Wissenschaftsnetz (WiN) des DFN e.V. und dem Internet, als auch untereinander her.

Der Betrieb des WNM erfolgt kooperativ, das heißt jedes Teilnehmernetz wird in Verantwortung des jeweiligen Teilnehmers betrieben. Ebenso wird der Grad der Konnektivität eines Teilnehmernetzes zum Zugangsnetz und damit zu den übrigen Teilnehmernetzen und den externen Netzen durch den jeweiligen Teilnehmer festgelegt. Das Zugangsnetz selbst wird dagegen von der Abteilung Kommunikationssysteme des Zentrums für Informationsverarbeitung (ZIV) der WWU betrieben; das ZIV stellt dabei im Auftrag der Teilnehmer die jeweiligen Leistungen für den Zugang zu den übrigen angeschlossenen Netze her und kann ergänzende Funktionen bereitstellen (z.B. Sicherheitsfunktionen wie Intrusion Prevention und Packet Screening oder Netzdienste wie Domain-Name-Services).

Inhaltlich begründet wurde das WNM zunächst durch einen ersten Verbund der Kommunikationsnetze von Universität und Fachhochschule im Rahmen einer gemeinschaftlichen Nutzung des DFN-Wissenschaftsnetzes (WiN-Cluster). Auch die Verselbständigung des Universitätsklinikums und die Abtrennung seines Netzes bei gleichzeitiger Beibehaltung einer gemeinsamen Netzbetriebseinrichtung im ZIV förderten den Gedanken des WNM. Projekte zur Versorgung von Studierendenwohnheimen (z.B. das Teleportprojekt des Studentenwerks Münster für Studierende der WWU und der FH) und allgemeine Maßnahmen des ZIV zur Integration mobiler Nutzer - zuhause, unterwegs und auf den Hochschulgeländen - führten zu einer eigenen Netzzone (RAS – Netzzone für Remote Access), die wie ein eigenes Teilnehmernetz betrachtet werden kann. Ergänzt wird dieser funktionale Teilnehmernetztyp durch Netzzonen, in denen für mehrere Teilnehmernetze übergreifend weitere Leistungen erbracht werden können (Teilnehmer übergreifende Netzzonen für "Gateways und Services", z.B. für E-Mail- oder Verzeichnis-Dienste, und für "Technik", z.B. für Telefonie und Gebäudeleittechnik). Das zurzeit jüngste Mitglied des WNM ist das Netz des Max-Planck-Institutes für Molekulare Biomedizin in Münster.

 


Stand: 18.12.2008