Rufbereitschaft Lokales Rechnernetz

Die LAN-Rufbereitschaft des Zentrums für Informationsverarbeitung (ZIV) wurde ab 01.06.1999 zunächst probeweise für die Dauer eines halben Jahres (bis zum 30.11.1999) entsprechend einem Beschluss der IV-Kommission und des IV-Lenkungsausschusses sowie nach Zustimmung durch den Herrn Kanzler eingeführt und wird aufgrund eines Beschlusses der IV-Kommission im November 1999 weitergeführt.

Die Rufbereitschaft kann ausschließlich bei erheblichen Störungen des lokalen Rechnernetzes (LAN) der Universität (WWU) und des Universitätsklinikums Münster (UKM) sowie des Zugangs zum Wissenschaftsnetz durch Mitarbeiter der WWU und des UKM in Anspruch genommen werden. Sie kann nicht in Anspruch genommen werden bei Störungen der Einwahlzugänge oder bei Störungen der Server des ZIV (z. B. E-Mail-, Web-, Batch-, Dialog-, Drucker/Plotter-, Backup- und Archivierungs-Server) oder von Servern der IVV-Bereiche der WWU oder des UKM.

Erreichbarkeit

werktags am Abend und in der Nacht
von 16.30 Uhr bis 8.00 Uhr

am Wochenende und Feiertagen
rund um die Uhr,

d.h. außerhalb der regulären Erreichbarkeit des Netz-Operating-Centers (NOC)

Die Rufannahme erfolgt ausschließlich (und nur zu den genannten Zeiten!) über die Leitwarte des UKM unter

83 - 4 59 07

Einschränkungen

Um die Rufbereitschaft nicht unnötig zu beanspruchen, klärt die Rufannahmestelle folgende Fragen vorab:

  • Sind Sie Mitarbeiter/in der WWU? Studierende können die Rufbereitschaft nicht in Anspruch nehmen.
  • Name, Vorname, Einrichtung der WWU, Telefonnummer, E-Mail-Adresse des Anrufers?
  • Ist eine Rückrufmöglichkeit innerhalb einer Stunde gegeben? Nur dann wird die Rufbereitschaft aktiviert, weil eine Fehlersuche und -behebung ohne ausreichende Rückfragemöglichkeit wenig erfolgversprechend ist. Diese Zeitspanne ist außerdem erforderlich, weil die Mitarbeiter/innen des ZIV teilweise von außerhalb kommen.
  • Ist das vom ZIV bereitgestellte System zur automatischen Problemanalyse und -behebung angewendet worden? Zur Eingrenzung des Fehlers muss dieses Hilfsmittel vor einem Anruf in der Leitwarte möglichst ausgeschöpft worden sein; ansonsten erfolgt keine Alarmierung der Rufbereitschaft. (Diese Frage wird bei Mitarbeiter(inne)n des Universitätsklinikums nicht gestellt.)
  • Sind 5 oder mehr Mitarbeiter/innen betroffen oder ist umfangreicher/kritischer Produktionsbetrieb oder der Betrieb des UKM gestört (und keine Notlösung oder Fehlerumgehung möglich)?
  • Ist der Anrufer bereit, bei einer unberechtigten Inanspruchnahme der Rufbereitschaft infolge falscher Angaben die Kostenpauschale von 100 € zu zahlen? (Diese Frage wird bei Mitarbeiter(inne)n des UKM nicht gestellt.)

Wenn eine der Fragen nicht positiv bzw. vollständig beantwortet wird, erfolgt keine Alarmierung. Der Fragenkatalog soll im Laufe der Zeit, entsprechend den gewonnenen Erfahrungen, angepasst werden. Siehe auch den aktuellen Störungsannahmefragebogen der Leitwarte.

Die Rufbereitschaft wird den/die von einer Störung betroffene/n Netznutzer(in) in der Regel zur genaueren Klärung der Ursache zurückrufen.

 


Stand: 13.07.2009