Große Dateien versenden und empfangen

Das Versenden von Dateien von mehr als 5 MB über den herkömmlichen E-Mail-Weg ist häufig problematisch, spätestens bei 20 MB ist bei den meisten E-Mail-Anbietern Schluss. Das mag in den meisten Fällen reichen, es gibt aber immer wieder Situationen, in denen Sie gerne größere Dateien verschicken oder empfangen möchten. Für diesen Fall haben wir folgende Lösungen für Sie:

1. Für alle Fälle: sciebo - die Campuscloud

sciebo ist ein vom ZIV gemeinsam mit über 20 Hochschulen in NRW betriebener Cloudspeicherdienst. Er steht allen Angehörigen der WWU kostenlos zur Verfügung. Die Daten werden ausschließlich in Münster gespeichert. sciebo macht es sehr leicht, auch große Dateien oder ganze Ordner mit anderen zu teilen - entweder als Downloadlink oder - wenn die Gegenseite ebenfalls sciebo-Nutzer ist - auch über Freigaben. Die haben den Vorteil, dass auch die andere Seite Ihnen Dateien über diesen Weg zukommen lassen kann. Die Funktionsweise ist in einer Anleitung beschrieben. Es gibt sogar die Möglichkeit, die Dateien mit einem Passwort zu schützen oder mit einem Ablaufdatum zu versehen. Wollen andere Personen Ihnen Dateien zukommen lassen, können Sie dies über ein Verzeichnis machen, bei dem Schreibrechte gesetzt sind. In dieses können andere Personen, die den Link dazu kennen, dann Daten über den Webbrowser hochladen. Mit sciebo können Sie Dateien bis 8 GB (über das Webinterface) hochladen.

2. Für das Empfangen: Bigmail

Wenn Ihnen Personen außerhalb der WWU Dateien über 18 MB zukommen lassen möchten, können sie dazu unser Interface  BigMail nutzen: Dort können Sie Dateien mit einer Größe von bis zu 512 MB hochladen. Sie erhalten dann an Ihre Uni-Adresse eine E-Mail mit einem zufällig generierten Link, von dem sie die Dateien herunterladen können. So ist sichergestellt, dass niemand sonst Zugriff auf die Datei hat.

3. Für das Versenden: Permail

Während der Versand von der Uni-Adresse normalerweise nur mit Anhängen bis maximal 18 MB funktioniert, bietet unser Webmail-Programm perMail hier eine praktische Alternative: Es schaltet automatisch auf Hinterlegen um, d.h. genau wie beim oben beschriebenen Verfahren erhält der Empfänger eine E-Mail mit einem Downloadlink. Auch hier gilt eine Maximalgröße von 512 MB.