DFG bewilligt sciebo.RDS-Projekt

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Projekt „sciebo Research Data Services - Forschungsdatenmanagementdienste und -werkzeuge für Wissenschaftler“, das das ZIV gemeinsam mit der ULB und der Abteilung Informatik und Angewandte Kognitionswissenschaft der Universität Duisburg Essen beantragt hatte. Auch die Universität Bielefeld hat bereits die Bereitschaft zur Kooperation erklärt. Ziel ist es, ein niederschwelliges Angebot für das Management von Forschungsdaten zu entwickeln, das klar als Dienstleistungsangebot für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler konzipiert ist. Auf Basis des bereits weit verbreiteten Cloudspeicherdienstes sciebo, den das ZIV für 28 Hochschulen und mit aktuell 115.000 Nutzern betreibt, sollen Werkzeuge, Workflows und Services entwickelt werden, die Forscher bei der Durchführung eines strukturierten Forschungsdatenmanagements unterstützen. Im Mittelpunkt steht der Aufbau einer Managementsuite zur flexiblen Integration und Kopplung mit schon vorhandenen Diensten und Systemen sowie die exemplarische Realisierung durchgängiger wissenschaftlicher Arbeitsprozesse(Workflows) anhand realer Use Cases aus den Fachbereichen. Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren.