Prof. Harald Fuchs (Bildmitte hinten)
© Yang Tian Peng

Teilnahme von Prof. Harald Fuchs an "Beijing Declaration"

Die Bedeutung von Grundlagenforschung für unsere Gesellschaft ist das Thema einer gemeinsamen Konferenz der Leopoldina und der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS). Im Rahmen der Veranstaltung wurde am Montag die gemeinsame „Beijing Declaration on Basic Science“ veröffentlicht. Darin bekennen sich die Akademien zu einer langfristig orientierten, vertrauensvollen Wissenschaftskooperation jenseits nationaler und kultureller Grenzen. 
Ziel ist die wissensbasierte Zusammenarbeit bei der gemeinsamen Suche nach Antworten auf Fragen, die die Zukunft der Menschen weltweit betreffen. Beide Akademien betonen die gesellschaftliche Verankerung von Wissenschaft und ihre besondere Verantwortung, zu einem faktenbasierten gesellschaftlichen Dialog beizutragen.

Prof. Fuchs hat intensiv an der Ausarbeitung des Papiers auf der deutschen Seite gemeinsam mit Prof.in Katharina Kohse-Höinghaus (Univ. Bielefeld) und Frau Dr. Narmann (Leopoldina) mitgewirkt.

Prof. Harald Fuchs
© privat

China verleiht Physiker Harald Fuchs den "Friendship Award"

Für seine langjährigen wissenschaftlichen Kooperationen mit China hat Prof. Dr. Harald Fuchs den "Chinese Government Friendship Award" erhalten. Damit wird der WWU-Physiker mit der höchsten Auszeichnung geehrt, die die chinesische Regierung an ausländische Experten vergibt – in diesem Jahr sind es 100 Preisträger aus 31 Ländern. Die Verleihung fand Anfang Oktober in Peking statt.

Die offizielle Preisverleihung mit dem chinesischen Vizepremier und Wirtschaftsminister He Liu, Premierminister Li Keqiang und dem chinesischen Staatschef Jinping Xi fand während der Feiern zum chinesischen Nationalfeiertag Anfang Oktober in Peking statt. Mit dem Friendship Award reiht sich Harald Fuchs in eine Liste prominenter Wissenschaftler ein, darunter Chemie-Nobelpreisträger Alan MacDiarmid.

Harald Fuchs‘ wissenschaftliche Schwerpunkte liegen in interdisziplinären Forschungsprojekten der Nanowissenschaften und der Nanotechnologie, speziell in den Bereichen Rastersondenmikroskopie, hochauflösende Oberflächenanalysetechniken und Techniken der Selbstorganisation sowie Oberflächenchemie. Harald Fuchs bildete bereits zahlreiche Wissenschaftler aus, die inzwischen weltweit an bedeutenden Universitäten tätig sind, unter anderem in China.

In Zusammenarbeit mit chinesischen Kollegen und Mitarbeitern publizierte er Forschungsergebnisse in herausragenden Fachzeitschriften wie Nature, Science, Physical Review Letters, Angewandte Chemie oder Advanced Materials, die das weltweite Ansehen der Universität Münster im Bereich Nanotechnologie wesentlich gestärkt haben.

8th International TRR 61 Symposium in Münster 2018

04+05 October 2018

Center of Soft Nanoscience (SoN), Busso-Peus-Straße 10, Münster

Programme

Multilevel Molecular Assemblies: Structure, Dynamics and Function Transregio 61 (TRR 61)

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Welcome to the TRR 61 - the first international Collaborative Research centre funded by the German Science Foundation (DFG), which started in 2008 and was positively evaluated by the DFG for a second funding period until 2016.
The TRR 61 is implemented as a close cooperation of nanoscientists (physicists, chemists, and material scientists) from the Westfaelische Wilhelms-Universitaet Muenster (WWU) with Chinese nanoscientists (chemists and physicists) from the Tsinghua-University and the Chinese Academy of Sciences, both Beijing.

Fuchs-3 Korr
Prof. Dr. Harald Fuchs

"Trends in Nanoscience"

Birthday Symposium for Prof. Dr. Harald Fuchs

On Wednesday 04 May 2016 a Mini-Symposium will be held including six young top speakers:

Bernd Gotsmann (IBM Zurich Research Laboratory)

Harry Mönig (CeNTech, Münster)

Britta Trappmann (MPI-MBM, Münster)

Laura Hockaday (CiM, Münster)

Carsten Schuck (ASML, Eindhoven)

Michael Hirtz (INT/KIT, Karlsruhe)