Im Rahmen der Veranstaltung werden die Idee des Stiften sowie die Möglichkeiten der Zusamenarbeit mit der Universitätsstiftung Münster vorgestellt. Der Stiftungsexperte und Alumnus der Universität Münster, Prof. Dr. Bernd Andrick, wird in einem Fachvortrag rechtliche Rahmenbedingungen aufgreifen und verschiedene Formen des Stiftens vorstellen. Anschließend präsentiert Petra Bölling, Geschäftsführerin der Universitätsstiftung Münster, konkrete Formen des Engagements. Sie erfahren, wie Sie Ihr individuelles Stiftungsprofil zum Wohle der Wissenschaft gestalten können, wie Ihr Beitrag sowohl heute als auch in Zukunft Wirkung entfalten und mit Ihrem Namen verbunden sein kann.
In diesem Semester wurde der Dr. Andreas Dombret-Promotionspreis an Dr. Julia Katharina Hennes verliehen. Ihre Summa cum laude-Dissertation mit dem Titel „Thriving amid change: An empirical investigation of business adaptation to physical climate risks“ am Institut für Entrepreneurship von Prof. Dr. David Bendig überzeugte durch die herausragende Verbindung von wirtschaftswissenschaftlicher Theorie und praxisrelevanten Implikationen.
In ihrer Arbeit untersucht Dr. Hennes, wie Unternehmen sich an die wachsenden physischen Risiken des Klimawandels anpassen, um Resilienz aufzubauen und Wettbewerbsvorteile zu sichern. Sie führt das Konzept der Corporate Climate Adaptation and Resilience (CCAR) als ergänzende Säule zur Dekarbonisierung in der Unternehmensnachhaltigkeit ein. Auf der Grundlage strategischer Managementtheorien wie der Attention-Based View und der Dynamic Capabilities Theory untersucht die Arbeit in vier Studien die Vorläufer, Strategien und Ergebnisse von CCAR.
Der mit 3.000 Euro dotierte Dr. Andreas Dombret-Promotionspreis wird von der Dr. Andreas Dombret‑Stiftung unter dem Dach der Universitätsstiftung Münster finanziert. Ausgezeichnet werden Dissertationen, die durch exzellente wissenschaftliche Leistung und überzeugende Praxisrelevanz hervorstechen.
Der Preis wurde in diesem Jahr zum 20. Mal verliehen. Zur Feier des Jubiläums kamen im A2 am Aasee der Stifter Hon. Prof. Dr. Dr. h.c. Andreas Raymond Dombret, aktuelle und ehemalige Preisträger:innen sowie ihre Doktorväter zusammen und tauschten sich in festlicher Atmosphäre über ihre Karrierewege in Unternehmen, Ministerien und Hochschulen aus.
Universitätsstiftung Münster prämiert im Citizen-Science-Wettbewerb zwei Projekte
Im Rahmen eines besonderen Nachmittags zu bürgerwissenschaftlichem Engagement im Zeichen des Jubiläumsjahres für Quantenwissenschaft - und technologie, hat die Universitätsstiftung Münster am 10. April 2025 zwei bürgerwissenschaftliche Forschungsprojekte mit dem Citizen-Science-Preis ausgezeichnet. Die beiden Forschungskooperationen erhalten jeweils 7.500 Euro. Der gemeinsam mit der Arbeitsstelle Forschungstransfer (AFO) gestaltete Abend mit dem Titel „mitdenken – mitmachen – mitforschen“ brachte viele Besucherinnen und Besucher in der Studiobühne zusammen.
Universitätsstiftung: Mathias Kleuker übernimmt Vorsitz des Kuratoriums
LVM-Vorstandsvorsitzender tritt Nachfolge von Hans-Bernd Wolberg an / Zwei neue Mitglieder
Die Universitätsstiftung Münster hat Dr. Mathias Kleuker zum neuen Kuratoriumsvorsitzenden gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von Hans-Bernd Wolberg an, der das Amt fünf Jahre lang innehatte. Mathias Kleuker, der seit Juni 2016 dem Vorstand der LVM-Versicherung vorsitzt, ist Alumnus der Universität Münster: Er hat hier sein Jurastudium und seine Promotion absolviert. „Ich freue mich, die Universitätsstiftung mit meinen Kenntnissen und Erfahrungen zu unterstützen. Zudem bin ich stolz darauf, meiner Alma Mater als Kuratoriumsvorsitzender zur Seite zu stehen“, erklärte Mathias Kleuker.
Das Kuratorium der Universitätsstiftung wurde in diesem Jahr außerdem um zwei neue Mitglieder ergänzt. Prof. Dr. Petra Pohlmann hat an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät den Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Wirtschaftsrecht und Zivilverfahrensrecht inne - sie übernimmt das Amt der stellvertretenden Kuratoriumsvorsitzenden. Neu im Kuratorium ist zudem Prof. Dr. Norbert Köster von der Katholisch-Theologischen Fakultät.
Gemeinsam rufen die Universitätsleitung, die Universitätsstiftung Münster, der Alumni-Club Universität Münster und der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) zu Spenden für den Krisenfonds auf. Aus dem Fonds sollen insbesondere Studierende Hilfen erhalten, die unverschuldet in Not geraten sind.
Studierende können bis zu zwei Mal im Semester Nothilfen in Höhe von 300 Euro erhalten, in besonderen Härtefällen bis zu 450 Euro. Der Betrag wird als Zuschuss gewährt und muss nicht zurückgezahlt werden.
Die finanzielle Unterstützung erhalten die Studierenden nach einer Prüfung anhand definierter Kriterien und einer Empfehlung durch die Sozialberatung des AStA.
Die Universitätsstiftung Münster wird durch einen neuen Fonds ergänzt. Mit dem „Stiftungsfonds Luther-Studien“ soll die Forschung der Evangelisch-Theologischen Fakultät unterstützt werden, die sich insbesondere mit dem geistigen Erbe Martin Luthers befasst und die Anliegen der Reformation untersucht.
Der neue Stiftungsfonds stellt eine Premiere in der Geschichte der Universitätsstiftung Münster dar, denn es ist das erste Mal, dass von der neuen bundesgesetzlichen Regelung der sogenannten Zulegung, also der Eingliederung einer Stiftung in eine andere, Gebrauch gemacht wird.
1999 als „Wilhelm-Julius-Bobbert-Stiftung“ gegründet, verfolgt der Fonds seit einem Vierteljahrhundert das Ziel, Martin Luthers Leben und Wirken sowie seinen bis heute spürbaren Einfluss auf die Evangelische Kirche tiefer zu ergründen und für die nachfolgenden Generationen erlebbar zu machen.
Oliver Welke zu Gast bei der Feier zum 10-jährigen Stiftungsjubiläum
Am 16. Mai 2022 feierte die Universitätsstiftung Münster ihr 10-jähriges Bestehen mit besonderen Gästen aus Wissenschaft, Medien, Wirtschaft und Gesellschaft in der Aula des münsterschen Schlosses. Uni Münster-Alumnus Oliver Welke kehrte für diesen Abend an seine Alma Mater zurück und bereicherte das Programm mit seiner Expertise aus der Medienwelt. Prof. Dr. Johannes Wessels, Rektor der Universität Münster, würdigte in seiner Begrüßungsrede die Bedeutung der Stiftung WWU und ihren Einsatz für Spitzenforschung, Nachwuchsförderung und Wissenstransfer an der Universität Münster.
Beim Jubiläums-Talk unter dem Titel "Jede Meinung zählt? Herausforderungen und Chancen medialer Partizipation", tauschten sich Oliver Welke, Journalist und Fernsehmoderator, und Dr. Lena Frischlich, Forschungsgruppenleiterin am Institut für Kommunikationswissenschaft, über Hate Speech und Fake News im Netz aus.
Die Veranstaltung wurde zusätzlich live in den Hörsaal H1 übertragen, in dem rund 450 Studierende die Podiumsdiskussion verfolgten. Im Anschluss stattete Oliver Welke dem Hörsaal einen Besuch ab und beantwortete Fragen der Studierenden zur vorhergehenden Gesprächsrunde.
Beim feierlichen Empfang im Schlossfoyer gab es für die geladenen Gäste die Gelegenheit zur weiteren Diskussion und zu spannenden Begegnungen.