Prof. Dr. Kornelia Möller

Prof. Dr. Kornelia Möller
Prof. Dr. Kornelia Möller
Seniorprofessorin
Raum 117a
Tel: +49 (0) 251 83-38474
molleko@uni-muenster.de
Sprechstunde: nach Vereinbarung (Voranmeldung im Sekretariat)

Telefon Sekretariat: +49 (0) 251 83-38474

 

Forschungsprojekte

Qualitätsoffensive Lehrerbildung an der WWU

Lehr-Lern-Labore, Lernwerkstätten und Learning-Center: Teilprojekt 2
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© WWU

Die Implementation von Lehr-Lern-Laboren stellt eine Möglichkeit für den frühen Einbezug von Praxiselementen in das Studium dar. Ziel ist die Professionalisierung angehender Lehrkräfte durch eine gemeinsame Reflexion über Lehr-Lern-Prozesse. Im Hinblick auf die unterschiedlichen Heterogenitätsdimensionen bieten sich solche Lerngelegenheiten insbesondere dazu an, Erfahrungen im Umgang mit unterschiedlichen individuellen Leistungsvoraussetzungen zu machen, indem differenzierte Lernmaterialien und variierte Instruktionen erprobt werden.

Professionalisierung von Multiplikatoren für den technischen Sachunterricht der Grundschule

Ein Beitrag zur Förderung der MINT-Lehrerbildung im Primarbereich
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© WWU

Das Projekt beschäftigt sich mit dem technischen Lernen im Sachunterricht, das bislang in Grundschulen nur wenig realisiert wird. Über eine kaskadenartige, auf Dissemination angelegte Multiplikatorenschulung soll eine Verbreitung technischen Lernens erreicht werden. Dabei bilden Experten in mehreren Fortbildungsmodulen Multiplikatoren und diese im Anschluss wiederum Lehrkräfte aus. Aus der Forschung ist bekannt, dass bei der Weitervermittlung von Fortbildungsansätzen in Form von Kaskaden oft Abstriche in Kauf genommen werden müssen und deren Wirksamkeit häufig begrenzt ist. Das Projekt erforscht daher die Wirksamkeit dieser Multiplikatorenschulung für den technischen Bereich und wie sie optimiert werden kann, um bei den anschließend durch die Multiplikatoren fortgebildeten Lehrkräften trotz der "Kaskade" noch entsprechende positive Wirkungen zu erzielen.

Professionalisierung von Multiplikatoren für die Implementierung von Spiralcurricula im naturwissenschaftlichen Unterricht vom Kindergarten bis zur Sekundarstufe

Schwimmen und Sinken
Spiralcurriculum Schwimmen Und SinkenSpiralcurriculum Schwimmen Und Sinken
© WWU

Das Projekt ist ein Folgeprojekt zur Entwicklung und Implementation eines Spiralcurriculums zum Thema "Magnetismus". Dabei verfolgt es zwei zentrale Ziele: 1) die Implementation eines Spiralcurriculums zum Thema "Schwimmen und Sinken" in den verschiedenen Bildungsstufen (Elementar-, Primar- und Sekundarstufe) und 2) die Förderung der stufenübergreifenden Kooperation mit dem Ziel der Realisierung durchgehender, aufeinander aufbauender Lernprozesse. Zur Erreichung dieser Ziele wird eine bildungsstufenübergreifende Schulung von Multiplikator*innen aus allen drei Stufen (Elementar-, Primar- und Sekundarstufe) durchgeführt. Anschließend werden die am Projekt beteiligten Einrichtungen nach der Schulung in einem Zeitraum von zwei Jahren begleitet, um den Erfolg der Implementation zu erfassen.

Videobasierte Lehrmodule als Mittel der Theorie-Praxis Integration

Teilprojekt 3 in der Qualitätsoffensive Lehrerbildung an der WWU
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© WWU

Im Rahmen des Teilprojekts 3 "Videobasierte Lehrmodule als Mittel der Theorie-Praxis Integration" der Qualitätsoffensive Lehrerbildung an der WWU Münster soll die Theorie-Praxis-Integration in universitären Lehrveranstaltungen zur Lehrerbildung durch den Einsatz von Videos verbessert werden. Dazu wurde das Videoportal ProVision geschaffen, mit dessen Unterrichtsvideos videobasierte Lehrveranstaltungen zur Förderung der professionellen Wahrnehmung hinsichtlich des Umgangs mit Schülerheterogenität in verschiedenen Fächern konzeptualisiert, durchgeführt und evaluiert werden. Erstens wurden professionelle Unterrichtsvideos aus sechs Fächern (u. a. Sachunterricht) aufgenommen und aufbereitet. Zweitens wurden videobasierte Lehrseminare zur Förderung eines geschulten Blicks für den Umgang mit Schülerheterogenität ausgearbeitet und pilotiert. Die inhaltliche Konzeption sowie die methodische Einbettung der videobasierten Lehrmodule werden evaluiert und im Kontext der wiederholten Seminardurchführung optimiert.

Förderung der Falsifikationsfähigkeit durch Unterstützung von Modellbildungsprozessen im Rahmen eines scientific inquiry-orientierten Unterrichts in der Primarstufe

2. Förderabschnitt
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© WWU/DDSU

In der vorliegenden Interventionsstudie wird die Förderung hypothesenbezogener Schlussfolgerungen sowie der Falsifikationsfähigkeit in ganzen Schulklassen untersucht. Damit knüpft die Studie an den ersten Projektzeitraum an. Die in Einzelsituationen erprobten Fördermaßnahmen aus dem ersten Projektzeitraum werden in einen inquiry-orientierten Unterricht für ganze Schulklassen überführt. In einem quasi-experimentellen Kontrollgruppendesign mit mehreren Messzeitpunkten wird untersucht, ob die Förderung hypothesenbezogener Schlussfolgerungen und der Falsifikationsfähigkeit anhand des Einsatzes von Scaffoldingmaßnahmen auch in einem inquiry-basierten naturwissenschaftlichen Sachunterricht mit DrittklässlerInnen gelingt. Darüber hinaus wird untersucht, ob die Fähigkeit zu hypothesenbezogenen Schlusssolgerungen in einem Zusammenhang mit der Veränderung von Schülervorstellungen steht.