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Utopien in „Avatar“ und „Cloud Atlas“

Audio Fruechtl

Prof. Dr. Josef Früchtl

© han

Über Utopien in großen Kino-Erzählungen der vergangenen Jahre hat der Philosoph Prof. Dr. Josef Früchtl in der Ringvorlesung „Zukunftsvisionen zwischen Apokalypse und Utopie“ des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ gesprochen. Darin ging der Wissenschaftler aus Amsterdam insbesondere auf die Filme „Avatar“ (2009) und „Cloud Atlas“ (2012) ein und analysierte ihr utopisches Potenzial sowie ihre religiös-metaphysischen Ansprüche.

Vortrag „Neue große Erzählungen: Das Kino von ‚Avatar‘ und ‚Cloud Atlas‘“

In der Ringvorlesung, die im Wintersemester 2014/15 das Habilitandenkolleg des Exzellenzclusters „Religion und Politik“organisiert, kommen Vertreter verschiedener Fächer zu Wort: aus der Geschichts-, Rechts- und Politikwissenschaft, Germanistik, Philosophie, Theologie, Archäologie, Ägyptologie und Musikwissenschaft. Die Reihe widmet sich der Geschichte apokalyptischen und utopischen Denkens von der Antike bis heute und untersucht, wie religiöse und politische Elemente in Zukunftsvisionen verwoben sind. Die Themen der Vorträge reichen von prophetischen Texten aus dem antiken Ägypten über geschichtsphilosophische Zukunftsentwürfe und Richard Wagners „Kunstwerk der Zukunft“ bis zum utopischen Frauenbild spanischer Faschistinnen.

Mehr Informationen zum Vortrag vom 13. Januar 2015 finden sich auf der Website des Exzellenzclusters. Journalisten können sich bei Interesse an sendefähigen O-Tönen an das Zentrum für Wissenschaftskommunikation unter der Telefonnummer +49 251/83-23376 oder per E-Mail an religionundpolitik@uni-muenster.de wenden.