Medina – „Stadt des Propheten“

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Prof. Dr. Werner Ende

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Über den muslimischen Wallfahrtsort Medina hat der Islamwissenschaftler Prof. Dr. Werner Ende in der Ringvorlesung „Heilige Orte“ gesprochen. „Mit Mekka und Jerusalem ist Medina eine der wichtigsten heiligen Städte der islamischen Welt“, sagte er in seinem Vortrag zum Abschluss der Vortragsreihe des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ und des Centrums für Geschichte und Kultur des östlichen Mittelmeerraums (GKM). Unter Muslimen genieße der Ort bis heute „ein überragendes Prestige“, da seine Bewohner im 7. Jahrhundert nach Christus die verfolgte Gemeinde des Propheten Muhammad aufgenommen hätten und er dort die Vision eines gottgewollten, vorbildlichen Gemeinwesens habe umsetzen können. „Von Medina aus eroberte Muhammad schließlich das von Heiden beherrschte Mekka.“ Obwohl die Wallfahrt nach Medina für Muslime im Unterschied zur Mekka-Pilgerfahrt keine religiöse Pflicht sei, gelte sie bis heute im religiösen Sinne als höchst verdienstvoll.

Mehr Informationen zum Vortrag vom 4. Februar 2014 finden sich auf der Website des Exzellenzclusters. Journalisten können sich bei Interesse an sendefähigen O-Tönen an das Zentrum für Wissenschaftskommunikation unter der Telefonnummer +49 251/83-23376 oder per E-Mail an religionundpolitik@uni-muenster.de wenden.

Vortrag „Medina – Stadt des Propheten und Camposanto des Islams“