NRW-Tag 2026: Campus der Theologien und der Religionswissenschaft

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Uni Münster gab vom 28. bis 30.8.26 Einblicke in die interdisziplinäre Religionsforschung – Multimediale Ausstellung zeigte Forschungen, Studienangebote und Einrichtungen, die der neue Campus ab 2027 vereint – Präsentation auf der Themenmeile „Dialog und Vielfalt“

Die Universität Münster hat auf dem NRW-Tag vom 28. bis 30. August 2026 Einblicke in die vielfältigen Forschungen, Studienangebote und Einrichtungen gegeben, die ab 2027 der weltweit einzigartige Campus der Theologien und der Religionswissenschaft vereint. Der Campus zwischen Hüfferstraße und Robert-Koch-Straße integriert Institutionen der interdisziplinären Religionsforschung und -lehre, die Jahrzehnte über die Stadt verteilt lagen: darunter die evangelische, katholische und islamische Theologie, die Jüdischen Studien, die Religionswissenschaft, den Exzellenzcluster „Religion und Politik“ und weitere Institutionen der Religionsforschung.

Die Multimediaschau auf der Themenmeile „Dialog und Vielfalt“ des NRW-Tages informierte über vielfältige Studiengänge und Befunde der fächerübergreifenden Religionsforschung: von antiken Heiligtümern und Parodien in Judentum, Christentum und Islam über die Zukunft des Religionsunterrichts bis zu spirituellen Patchwork-Communities im Internet. In einem Quiz konnten Interessierte ihr Wissen über Religionen in Geschichte und Gegenwart testen und verbreitete Klischees hinterfragen.

Der neue Campus der Theologien und der Religionswissenschaft der Uni Münster hat auf dem NRW-Tag 2026 viel Interesse und positive Resonanz hervorgerufen. Zahlreiche Gästen sorgten für vielfältige Fragen und Gespräche, darunter der DBK-Vorsitzende Bischof Heiner Wilmer, die NRW-Landtagsabgeordnete Dorothea Deppermann und die NRW-Antisemitismusbeauftragte Sylvia Löhrmann.  Zur Multimediaschau

© EXC/Michael Möller

Open-Air-Hörsaal „Religionen, Frieden und Gewalt“

Im Bühnenprogramm der Themenmeile „Dialog und Vielfalt“ am Überwasserkirchplatz ist die Religionsforschung der Uni Münster mit vielfältigen Angeboten zu aktuellen Forschungen und gesellschaftlichen Themen vertreten gewesen. Im Open-Air-Hörsaal „Religionen, Frieden und Gewalt“ des Exzellenzclusters beleuchteten dort am Samstag, 29.8.2026, von 17.30 bis 19.45 Uhr Forschende der Universität Münster das Verhältnis der Religionen zu Frieden und Gewalt an Fallbeispielen aus Geschichte und Gegenwart. Mit dabei waren die Ägyptologin Angelika Lohwasser, der islamische Theologe Mouhanad Khorchide, der katholische Theologe Oliver Dyma, die katholische Theologin Regina Elsner, der Historiker Wolfram Drews, die Religionswissenschaftlerin Simone Sinn und der evangelische Theologe Arnulf von Scheliha. (vvm)

Der Campus der Theologien und der Religionswissenschaft

Die Universität Münster ist in den vergangenen Jahrzehnten zu einem international herausragenden Standort für Religionsforschung quer durch die Epochen und Kulturen geworden. Der Campus verstärkt und verstetigt ab 2027 den fächerübergreifenden Austausch und den interreligiösen Dialog. Er wird die weltweit größte Forschungsbibliothek zum Thema Religionen beherbergen. In der Stadt des Westfälischen Friedens wird der Campus im konfliktträchtigen Feld von Religion und Politik zu einem Ort der Verständigung zwischen Wissenschaft, Politik und Religion, Medien, Kultur und Künsten. (vvm)

Fotos

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