Ausschreibung: Wissenschaftliche Mitarbeit

Projekt C2-25 „Frühneuzeitliche Staatsbildung als paradigm case multipler Differenzierung am Beispiel der Entwicklung Brandenburg-Preußens vom 17. bis zum 19. Jahrhundert“

Im Exzellenzcluster „Religion und Politik in den Kulturen der Vormoderne und der Moderne“ an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster ist im Teilprojekt C2-25 unter Leitung von Prof. Dr. Joachim Renn ab dem 1. Oktober 2014 eine Stelle mit drei Vierteln der regelmäßigen Arbeitszeit einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin/ eines wissenschaftlichen Mitarbeiters Entgeltgruppe 13 TV-L zu besetzen. Die Stelle ist für die Dauer von zwei Jahren befristet, eine Verlängerung um ein weiteres Jahr ist möglich. Die regelmäßige Arbeitszeit beträgt zurzeit 29 Stunden und 52 Minuten wöchentlich. Stellenbesetzungen werden grundsätzlich auch in Teilzeit vorgenommen, sofern nicht im Einzelfall zwingende dienstliche Gründe entgegenstehen.

Am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ sind die Fächer Geschichte, Katholische und Evangelische Theologie und die Rechtswissenschaft beteiligt; Vertreter der Islamwissenschaft, der Islamischen Theologie, der Judaistik, der Ägyptologie, der Philosophie, der Philologien, der Politikwissenschaft, der Soziologie und der Ethnologie ergänzen das interdisziplinäre Spektrum. Der Cluster umfasst die Forschungsfelder ‚Normativität‘, ‚Medialität‘, ‚Integration‘ und ‚Gewalt‘. Nähere Informationen zu den Inhalten der einzelnen Forschungsfelder finden Sie unter www.religion-und-politik.de/forschung.

Der Aufgabenbereich umfasst:

  • Mitarbeit im Teilprojekt C2-25 „Frühneuzeitliche Staatsbildung als paradigm case multipler Differenzierung am Beispiel der Entwicklung Brandenburg-Preußens vom 17. bis zum 19. Jahrhundert“ (Projektleitung Prof. Dr. Joachim Renn)
  • Empirische (historiographisch-rekonstruktive) Arbeit am Material und Mitwirkung an der theoretischen Rekonstruktion bzw. an der empirisch fundierten Theoriebildung

Die Tätigkeit als Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Wissenschaftlicher Mitarbeiter soll auch der weiteren akademischen Qualifikation (Promotion, Habilitation etc.) dienen, bei Promovierenden schließt dies die Teilnahme am Studienprogramm der Graduiertenschule des Exzellenzclusters ein.

Voraussetzungen:

  • Überdurchschnittlicher Studienabschluss in den Fächern Soziologie oder Geschichtswissenschaft
  • Ausgewiesene Kenntnisse in soziologischer Theorie (vor allem Theorie der Moderne, Differenzierungstheorie und/oder Handlungstheorie) und/oder in der Frühneuzeitforschung (Rechts-, Verwaltungsgeschichte und/oder Sozialgeschichte)
  • Interesse an der theoretischen Diskussion und Konzeptualisierung von Wegen in die moderne Gesellschaft sowie entsprechender empirischer (historischer und qualitativer) Forschungsstrategien
  • Erfahrungen in neuerer Differenzierungstheorie und/oder qualitativen Methoden und/oder historischer Quelleninterpretation und/oder spezielle Erfahrung mit der historisch-empirischen Erforschung der Geschichte Brandenburg-Preußens

Die WWU Münster tritt für die Geschlechtergerechtigkeit ein und strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an. Bewerbungen von Frauen sind daher ausdrücklich erwünscht; Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Schwerbehinderte werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt.


Bewerbungen richten Sie bitte möglichst per E-Mail mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse) im PDF-Format bis zum 18. Juli 2014 an die Projektleitung:

Prof. Dr. Joachim Renn
Institut für Soziologie
Lehrstuhl: „Theoriebildung - Gesellschaftliche Kohäsion“
Fachbereich 6
WWU Münster
Scharnhorststraße 121
48151 Münster

+49 251 83-29431
j.renn@uni-muenster.de

Bei Rückfragen steht Ihnen Prof. Dr. Joachim Renn gerne zur Verfügung.