Europäisches Uni-Netzwerk zu Gast in Münster

Strategiethema Wissenschaftskommunikation –Besuch am Exzellenzcluster

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IRUN-Präsident Prof. Dr. Sebastian Kortmann, Gastgeberin Prof. Dr. Ursula Nelles und Prof. Dr. Ulrich Radtke, Rektor der Universität Duisburg-Essen (v.l.)

© Peter Lessmann

Die Partneruniversitäten des europäischen Netzwerkes „International Research Universities Network“ (IRUN) haben sich auf Einladung der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) in Münster getroffen. Im Mittelpunkt der Tagung standen Fragen zur strategischen Weiterentwicklung des Netzwerks, das mittlerweile als Institution erfolgreich auf europäischer Ebene verankert werden konnte. Besprochen wurden auch Austauschprogramme und neue Forschungskooperationen. Auf dem Programm stand zudem eine Sitzung zum Strategiethema Wissenschaftskommunikation, in der der Exzellenzcluster „Religion und Politik“ und die Arbeitsstelle Forschungstransfer (AFO) ihre Strategien und Projekte zur Forschungsvermittlung vorstellten. Es schlossen sich Besuche der Exzellenzcluster „Religion und Politik“, „Cells in Motion“ und im Schülerlabor „MExLab ExperiMINTe“. Germanistin und Vorstandsmitglied Prof. Dr. Martina Wagner-Egelhaaf und Geschäftsführerin Dr. Iris Fleßenkämper präsentierten den europäischen Gästen die Arbeit des Forschungsverbunds.

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Dr. Wilhelm Bauhus und Viola van Melis (v.l.)

© han

IRUN wurde 2007 auf Initiative der Radboud Universität Nimwegen gegründet. Neben den Universitäten Nimwegen, Münster und Duisburg-Essen gehören dem Netzwerk Universitäten aus Italien, Frankreich, Großbritannien, Spanien, Slowenien, Ungarn und Polen an.

Die Leiterin des Zentrums für Wissenschaftskommunikation des Exzellenzclusters „Religion und Politik“, Viola van Melis, stellte bei der Veranstaltung, an der auch Dekane der WWU teilnahmen, die Entwicklung der Wissenschaftskommunikation in Deutschland in den vergangenen 15 Jahren dar und präsentierte aktuelle Trends. Sie ging dabei besonders auf Fragen der Geisteswissenschaften und der Internationalisierung ein. Anschließend präsentierte sie Strategien am Exzellenzcluster zur Forschungsvermittlung aus 20 verschiedenen Fächern und die Arbeit als Modellprojekt für Geistes- und Sozialwissenschaften. Es folgte eine Präsentation des Leiters der Arbeitsstelle Forschungstransfer (AFO) der WWU, Dr. Wilhelm Bauhus. Er stellte das Projekt „Expedition Münsterland“ als neues Format der Bürgerbeteiligung an wissenschaftlichen Themen vor. (upm/bhe)