Byzanz – Konstantinopel – Istanbul

Vortrag über die religiöse und kulturelle Ausstrahlung der Kaiserstadt

dienstags 18.15 bis 19.45 Uhr, Hörsaal F1, Fürstenberghaus am Domplatz 20-22

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Prof. Dr. Georgios Makris

Über „Byzanz – Konstantinopel – Istanbul“ spricht Byzantinist Prof. Dr. Georgios Makris am Dienstag, dem 14. Januar, in der öffentlichen Ringvorlesung „Heilige Orte“ des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ und des Centrums für Geschichte und Kultur des östlichen Mittelmeerraums (GKM). Der Diavortrag beleuchtet Aspekte der Stadtgeschichte sowie der religiösen und kulturellen Ausstrahlung, die von Konstantinopel ausging und ausgeht. Der Vortrag mit dem Titel „Byzanz – Konstantinopel – Istanbul“ ist von 18.15 bis 19.45 Uhr im Hörsaal F1 im Fürstenberghaus, Domplatz 20-22, zu hören. Prof. Makris spricht in Vertretung des ursprünglich angekündigten Referenten Prof. Dr. Franz Alto Bauer.

Prof. Dr. Georgios Makris lehrt Neugriechische und Byzantinische Philologie am Institut für Byzantinistik und Neogräzistik der WWU Münster. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der spätbyzantinischen Zeit, die Hagiographica und die volkssprachliche Literatur der spät- und postbyzantinischen Zeit.

Plakat der Ringvorlesung

Plakat der Ringvorlesung

© Klearchos Kapoutsis

In der Ringvorlesung „Heilige Orte“ untersuchen namhafte Forscher im Wintersemester die historischen Ursprünge und Wandlungen religiöser Stätten wie Delphi, Jerusalem, Medina, Rom und Byzanz. Die Reihe geht auch den politischen und wirtschaftlichen Interessen sowie den Erinnerungskulturen nach, die sich mit den antiken Orten bis heute verbinden. Heilige Stätten entstanden oft an markanten Stellen in der Natur, an Quellen, auf Bergen oder in der Wüste. Religiöse Gemeinschaften verknüpften damit mythische Erzählungen und magische Rituale. Die Vorträge, die auch den Totenkult der Pharaonen, entlegene Orten von Mönchen und Einsiedlern und die ältesten Heiligtümer der Menschheit wie das Bergheiligtum Göbekli Tepe behandeln, eröffnen verschiedene Perspektiven auf die Religionsgeschichte der Menschheit. Zu Wort kommen Vertreter unterschiedlicher Fächer wie der Altorientalistik, Ur- und Frühgeschichte, Ägyptologie, Alten Geschichte, Klassischen Archäologie und Philologie, Bibelwissenschaften und Byzantinistik sowie Religions- und Islamwissenschaften. (bhe)