Utopien in der Geschichtsphilosophie

Öffentlicher Vortrag des Philosophen Andreas Urs Sommer in der Ringvorlesung

dienstags 18.15 bis 19.45 Uhr, Hörsaal F2, Fürstenberghaus am Domplatz 20-22

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Prof. Dr. Andreas Urs Sommer

© wikipedia, Biretus

Über den Wandel des Utopie-Verständnisses und seine geschichtsphilosophischen Transformationen von der Frühneuzeit bis heute spricht der Philosoph Prof. Dr. Andreas Urs Sommer aus Freiburg am Dienstag, dem 16. Dezember, in der Ringvorlesung „Zukunftsvisionen zwischen Apokalypse und Utopie“ des Exzellenzclusters. In seinem Vortrag legt der Wissenschaftler „Wegalternativen zur klassischen Utopie“ von ihren frühneuzeitlichen Anfängen seit Thomas Morus’ Roman Utopia (1516) über das Zeitalter der Aufklärung bis in die Moderne dar. Der öffentliche Vortrag mit dem Titel „Utopische Geschichtsphilosophie – geschichtsphilosophische Utopik“ ist ab 18.15 Uhr im Hörsaal F2 des Fürstenberghauses am Domplatz 20-22 zu hören.

In der Ringvorlesung, die das Habilitandenkolleg des Forschungsverbunds organisiert, kommen Vertreter verschiedener Fächer zu Wort: Geschichts-, Rechts- und Politikwissenschaft, Germanistik, Philosophie, Archäologie, Ägyptologie und Musikwissenschaft. Die Reihe widmet sich der Geschichte apokalyptischen und utopischen Denkens von der Antike bis heute und untersucht, wie religiöse und politische Elemente in Zukunftsvisionen verwoben sind. Die Themen der Vorträge reichen von prophetischen Texten aus dem antiken Ägypten über Richard Wagners „Kunstwerk der Zukunft“ bis zum utopischen Frauenbild spanischer Faschistinnen. Auch Kino-Erzählungen wie „Avatar“ und „Cloud Atlas“ werden unter die Lupe genommen. (bhe)


Ringvorlesung „Zukunftsvisionen zwischen Apokalypse und Utopie“

Wintersemester 2014/2015
dienstags 18.15 bis 19.45 Uhr
Hörsaal F2 im Fürstenberghaus
Domplatz 20-22
48143 Münster