Konfession und Sprache in der Frühen Neuzeit

Tagung am Exzellenzcluster mit interdisziplinären Perspektiven

Programm

Donnerstag, 10. Februar, Stadthotel Münster, Aegidiistraße 21
9:00 Begrüßung und Einführung
9:15 Arkane Confessio oder Regiolekt mit Konfessionshintergrund? Zum soziofunktionalen Status grafischer Varianten in ostoberdeutschen frühneuzeitlichen Drucken Paul Rössler, Universität Wien
10:15 Zur Sprache eines Innerschweizer katholischen Exempel-Buchs, Zug 1760 Walter Haas, Universität Freiburg/Schweiz
11:45 Leichenpredigten des 17. Jahrhunderts im konfessionellen Kontext Mechthild Habermann, Universität Erlangen-Nürnberg
14:30 Der Streit über die Frage, „wo das beste Teutsch zu finden“ Dieter Breuer, RWTH Aachen
16:00 Alter, Wahrheit, Seelenheil – Zum diskursiven Rahmen von Konversionsbegründungen Ricarda Matheus, DHI Rom
17:00 Patrem et patriam consanquinosque relinquens. Überlegungen zu den Grabdenkmälern von Glaubensflüchtlingen nach und aus Ingolstadt Christine Steininger, BAdW München
Freitag, 11. Februar, Germanistisches Institut, Raum SH 116 Hindenburgplatz 34
9:00 Konfessionelle Aspekte in den Inschriften evangelischer Fürsten im 16. und 17. Jahrhundert Sebastian Scholz, Universität Zürich
10:00 Bekennen und Bewirken. Zur Rolle von Sprache in den konfessionellen Sepulkralkulturen im ländlichen Bereich Jan Brademann, Universität Münster
11:30 Frühneuzeitliche Sprachpraxis und der Einfluss der Konfessionen Jürgen Macha, Universität Münster
Abschlussdiskussion