Postfossil geht und ist dringlich – postmetallisch geht nicht

4. Vortrag des 3. ZIN-Brotzeitkolloquiums im Sommersemester 2018

Mit Dr. Martin Held (Koordinator des Gesprächskreises Die Transformateure – Akteure der Großen Transformation, Tutzing)

Wir leben im All-Metals-Age. Die Funktionalisierung der Metalle und Halbmetalle ist Voraussetzung für die Entwicklung der Wirtschaft und Gesellschaft. Für die beginnende Große Transformation zu einer nachhaltigen, postfossilen Entwicklung werden Metalle und Halbmetalle noch wichtiger. Sei es für die Energiewende oder sei es für die Mobilitätswende. Für die digitale Transformation sind Metalle ebenso grundlegende Voraussetzung. Metalle sind keine in menschlichen Zeitskalen erneuerbaren Ressourcen. Zu Beginn der umwälzenden gesellschaftlichen Transformationen dissipieren wir sie aber in immer größerem Stil, zerstreuen und verschwenden sie nichtnachhaltig. Es geht also nicht einfach nur um die Rohstoffversorgungssicherheit für Unternehmen in den kommenden Jahre sondern um einen grundlegenden Kulturwandel: Schaffung eines breit verankerten Metallbewusstseins und die Entwicklung einer Ressourcenpolitik mit dem übergeordneten Leitmotto ‚Metalle wertschätzen und klug nutzen.

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Rubrik
Vorträge, Vorlesungen
Zeitraum
Do 07.06.2018, 12:15 Uhr - 13:45 Uhr
Reihe
Ort
JO 101, Johannisstraße 4, Münster
Eintritt
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