Franz Delitzsch-Vorlesung

Prof. Dr. Marie-Theres Wacker spricht über "Ecclesia und Synagoga im frühen 20. Jahrhundert"

Auf Einladung des Institutum Judaicum Delitzschianum der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) und der hiesigen Franz-Delitzsch-Gesellschaft hält Prof. Dr. Marie-Theres Wacker, Expertin für theologische Frauenforschung und das alte Testament, die diesjährige Franz-Delitzsch-Vorlesung der WWU. Der Vortrag "Ecclesia und Synagoga im frühen 20. Jahrhundert - Historische Sondierungen in theologischem Interesse" am Montag, 27. November, beginnt um 18.15 Uhr im Hörsaal F 2 des Fürstenberghauses (Domplatz 20-22). Alle Interessierten sind herzlich eingeladen; der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Die Theologin von der Katholisch-Theologischen Fakultät der WWU beschäftigt sich in ihrem Vortrag mit den beiden Frauenfiguren "Ecclesia" und "Synagoga". Diese dienten in der christlichen Kunst Westeuropas seit dem Frühmittelalter immer wieder dazu, das Verhältnis von Christentum und Judentum als ein asymmetrisches zu profilieren: Während die Kirche im Besitz der Heilswahrheit ist, hat sich die Synagoge verblendet davon abgewandt. In der Vorlesung stellt Marie-Theres Wacker einige eher unbekannt gebliebene Ecclesia-Synagoga-Bildwerke vor und bezieht die Darstellungen auf ihren zeitgeschichtlichen Kontext. Die Franz-Delitzsch-Gesellschaft und das lnstitutum Judaicum Delitzschianum organisieren jedes Jahr diesen Vortrag. Sie wählen Gelehrte aus, die sich wissenschaftlich hervorgetan haben mit der Vermittlung von Geschichte, Literatur, Theologie und Philosophie des Judentums.

Für weitere Information:
Poster

Weitere Infos zur Veranstaltung

Rubrik
Vorträge, Vorlesungen
Zeitraum
Mo 27.11.2017, 18:15 Uhr - 20:00 Uhr
Reihe
Ort
Fürstenberghaus der Westfälische Wilhelms-Universität, Domplatz 20-22, Hörsaal F2.
Eintritt
Frei
Anmeldung
Nicht erforderlich
Veranstalter/
Kontakt
Evangelisch-Theologische Fakultät
Universitätsstraße 13-17
48143 Münster
dekanat.fb1@uni-muenster.de
0251/83-22510