Stellenausschreibung


In dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Graduiertenkolleg Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt



eine Stelle für Doktorandinnen oder Doktoranden


zu besetzen.

Die Stelle ist auf drei Jahre befristet und umfasst 65% der regelmäßigen Arbeitszeit. Die Vergütung erfolgt nach der Entgeltgruppe TV-L E13.

Das Graduiertenkolleg erforscht, wie unter den Bedingungen neuer Formen medial vermittelter Kommuni-kation Vertrauen entwickelt und aufrechterhalten werden kann. In dem interdisziplinär angelegten Kolleg kooperieren Wissenschaftlerinnen/Wissenschaftler aus der Kommunikationswissenschaft, Psychologie, Wirt-schaftsinformatik, Betriebswirtschaft und der Sportwissenschaft. Die Betreuung der Kollegiatinnen/Kollegia-ten erfolgt in der Regel durch ein fächerübergreifendes Betreuungsteam. Im Fokus des Kollegs stehen Ver-trauensprobleme in den Untersuchungsbereichen Medien, Wirtschaft, Wissenschaft und Sport; die von den Kollegiatinnen/Kollegiaten bearbeiteten Projekte können auf den Analyseebenen von Individuen, Organisa-tionen und Öffentlichkeit angelegt sein. Ziel des Kollegs ist es, neben empirischen Befunden auch neue me-thodische Einsichten zu gewinnen und die Vertrauensforschung theoretisch zu fundieren.

Das Forschungsvorhaben der ausgeschriebenen Stelle ist im Bereich Wissenschaft (Prof. Dr. Regina Jucks) angesiedelt. Bei dem Thema des ausgeschriebenen Promotionsprojekts handelt es sich um einen Vorschlag, der mit den Betreuenden besprochen und gemeinsam ausgestaltet werden soll:


Witzig, aber stimmt das auch? Glaubwürdigkeit und Vertrauenswürdigkeit im Kontext digitaler Lehre

Die Digitalisierung verändert das Lehren und Lernen, auch in der Hochschule. Die Lehrenden stehen dabei in digitalen Lehr-Lernformaten, wie MOOCs, mit den durch sie vermittelten Wissensinhalten im Mittelpunkt. Ziel des ausgeschriebenen Promotionsprojekts soll es sein, Effekte des Kommunikationsverhaltens von Leh-renden auf die durch Lernende eingeschätzte Glaubwürdigkeit und Vertrauenswürdigkeit im Kontext digita-ler Lehre zu untersuchen. Insbesondere der Umgang mit Humor und Ironie als ein sprachliches Merkmal soll im Kontext der digitalen Wissensvermittlung an der Hochschule in den Blick genommen werden. Dabei ha-ben die Promovierenden einen großen Gestaltungsspielraum. Alternative Themenvorschläge für das Disser-tationsprojekt, die sich im Themenspektrum des Kollegs und der Psychologie bewegen, sind prinzipiell möglich.

Weitere Informationen zum Forschungs- und Studienprogramm des Kollegs finden Sie unter www.uni-muenster.de/GK-Vertrauen-Kommunikation

Bewerbungsvoraussetzungen
Die künftige Kollegiatin /der künftige Kollegiat sollte durch ihr/sein Studium (möglichst in einem der oben genannten Fächer) ein zum Forschungsprogramm des Kollegs passendes Profil aufweisen und mit empiri-schen Erhebungs- und Auswertungsverfahren vertraut sein. Vorerfahrung mit experimenteller Forschung unter sozialwissenschaftlicher, insbesondere psychologischer Ausrichtung wird vorausgesetzt. Aus dem Studienverlauf und einem Motivationsschreiben sollte erkennbar werden, in welcher Hinsicht sie/er Grundlagen für eine vertiefende Forschung zum Themenfeld des Kollegs mitbringt.

Bewerbungsunterlagen
Bitte reichen Sie neben den üblichen Unterlagen mit Ihrer Bewerbung ein Motivationsschreiben und ein 3-5seitiges Exposé zum geplanten Dissertationsprojekt ein. Aus dem Motivationsschreiben soll erkennbar wer-den, welche inhaltlichen Bezüge zum Dachthema des Kollegs und zum hier ausgeschriebenen Thema vorlie-gen, welche persönlichen und wissenschaftlichen Ziele verfolgt werden und warum eine Aufnahme in das Kolleg angestrebt wird.

Die WWU Münster tritt für die Geschlechtergerechtigkeit ein und strebt eine Erhöhung des Anteils von Frau-en in Forschung und Lehre an. Bewerbungen von Frauen sind daher ausdrücklich erwünscht; Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Schwerbehinderte werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt.

Aussagekräftige Bewerbungen schicken Sie bitte per Mail bis zum 28.02.2018 sowohl an den Sprecher des Graduiertenkollegs,

Prof. Dr. Bernd Blöbaum
Institut für Kommunikationswissenschaft
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Bispinghof 9-14
48143 Münster
bloebaum@uni-muenster.de
als auch an Prof. Dr. Regina Jucks: jucks@uni-muenster.de.

Bei Fragen zur Ausschreibung wenden Sie sich bitte an den Koordinator des Kollegs, Dr. Christian Wiencierz (Tel. 0251 83-22678; Mail: christian.wiencierz@uni-muenster.de).

Bei inhaltlichen Fragen (z.B. zu den Promotionsthemen und der Erstellung Ihres Exposés) wenden Sie sich bitte direkt an die vorgesehene Betreuerin Prof. Dr. Regina Jucks (Tel. 0251 83-39495; Mail: jucks@uni-muenster.de)