Glossar

Übersicht

 

 

Abkürzungsverzeichnis

AbkürzungErläuterung
BA – 2HFBachelor mit zwei gleichgewichtigen Fächern
BA BABBachelor für berufliche und allgemeine Bildung (insbesondere bezogen auf das Lehramt an Berufskollegs, gemeinsam mit der Fachhochschule Münster angebotener Studiengang)
BA KJ (G)Bachelor mit Ausrichtung auf fachübergreifende Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen: Studienschwerpunkt Grundschule
BA KJ (HRGe)Bachelor mit Ausrichtung auf fachübergreifende Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen: Studienschwerpunkt Haupt-, Real- und Gesamtschule
BABachelor of Arts
BLBBau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes NRW
BMBachelor of Music
BMBFBundesministerium für Bildung und Forschung
BMUBundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
BScBachelor of Science
CERTComputer Emergency Response Team
CHECentrum für Hochschulentwicklung
DAADDeutscher Akademischer Austauschdienst
DDDoppeldiplom
Dez. 3Dezernat 3: Personalangelegenheiten
Dez. 4Dezernat 4: Gebäudemanagement, Arbeits- und Umweltschutz
Dez. 5Dezernat 5: Rechnungswesen, Controlling, Forschungsförderung
DFGDeutsche Forschungsgemeinschaft
Dipl.Diplom
DMDrittmittel
DNDurchschnittsnote
DSHDeutsche Sporthochschule
Erw.Erweiterungsprüfung
EUEuropäische Union
EXCExzellenzcluster
fachsp.fachspezifisch
FBFachbereich
FeUFern-Universität
FHFachhochschule
FORForschergruppe (DFG-Förderprogramm)
FUFreie Universität Berlin
GBGigabyte
GRKGraduiertenkolleg (DFG-Förderprogramm)
Hab.Habilitation
HJHalbjahr
HPCHigh Performance Computing
HUHumboldt-Universität Berlin
IMPPInstitut für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen
IWIngenieurwissenschaft
KLRKosten- und Leistungsrechnung
LA BKLehramt an Berufskollegs
LA GHR, GLehramt an Grund-, Haupt-, Real und Gesamtschulen – Studienschwerpunkt Grundschule
LA GHR, HRGeLehramt an Grund-, Haupt-, Real und Gesamtschulen – Schwerpunkt Haupt-, Real- und Gesamtschule
LA Gym/GesLehramt an Gymnasien und Gesamtschulen
LALehramt
LBLernbereich
LDSLandesamt für Datenverarbeitung und Statistik NRW
LGGLandesgleichstellungsgesetz
LINPACKLinear System Package
LL.M.Master of Laws
LOMLeistungsorientierte Mittelverteilung
M.A.Magister Artium
MAMaster of Arts
MEd, BK/2FMaster of Education für das Lehramt an Berufskollegs mit zwei allgemein bildenden Fächern
MEd, BK/BAB/BBMaster of Education für das Lehramt an Berufskollegs nach dem Bachelor BAB/BB
MEd, GMaster of Education, Studienschwerpunkt Grundschule
MEd, GyGeMaster of Education für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen
MEd, HRGeMaster of Education, Studienschwerpunkt Haupt-, Real- und Gesamtschule
MIEBUMedien- und Informationstechnologien in Erziehung, Bildung und Unterricht
Mio.Million
MIWFTMinisterium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW
MScMaster of Science
NCNumerus clausus
NIHNational Institutes of Health
NOCNetz-Operating-Center
NRWNordrhein-Westfalen
o.ohne
PLPublikation
SANStorage Area Network
SFB/TRRTransregio (DFG-Förderprogramm)
SFBSonderforschungsbereich (DFG-Förderprogramm)
SPPSchwerpunktprogramm (DFG-Förderprogramm)
SSSommersemester
SWSSemesterwochenstunde
T€Tausend Euro
TBTerabyte
TFlopTeraflop
TGTitelgruppe
THTechnische Hochschule
TSMTivoli Storage Manager
TUTechnische Universität
TZTeilzeit
UUniversität
UKMUniversitätsklinikum Münster
ULBUniversitäts- und Landesbibliothek
WLANWireless Local Area Network
WSWintersemester
WWUWestfälische Wilhelms-Universität Münster
ZBZweigbibliothek
Zert.Zertifikat (Hochschulprüfung)
ZIVZentrum für Informationsverarbeitung
Zusatz.Zusatzstudiengang
ZVSZentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen

Definitionen

Die nachstehend aufgeführten Definitionen beziehen sich auf die in diesem Statistischen Jahrbuch erfassten Daten. Die Definitionen sollen der besseren Verständlichkeit dienen und erheben keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Aus Gründen der Vereinfachung und besseren Lesbarkeit wird die männliche Form verwendet. Darin ist das weibliche Geschlecht mit einbezogen.

Abschlussprüfungen
Bei der Zählung der Abschlussprüfungen werden bei Studiengängen, die mehrere Studienfächer umfassen, die erfolgreichen Abschlussprüfungen in sämtlichen Studienfächern berücksichtigt.

Absolvent
Personen, die einen Studiengang durch entsprechende (Abschluss-) Prüfungen erfolgreich beendet haben. Gezählt werden bestandene Prüfungen im ersten Studienfach (Kopfzahlen).

An-Institute
An-Institute sind rechtlich und wirtschaftlich selbständige wissenschaftliche Einrichtungen, die auf ihrem speziellen Gebiet eng mit einer Hochschule kooperieren. Die Verleihung des Rechts, sich Institut an einer Universität nennen zu dürfen, setzt voraus, dass die Einrichtung in ihrer Tätigkeit universitäre Standards erfüllt.

Ausländische Studierende/Absolventen
Studierende bzw. Absolventen mit ausländischer Staatsangehörigkeit.

Auslastung
Ausgehend von der Zahl der Studierenden innerhalb der Regelstudienzeit wird mittels der entsprechenden Curricularnormwertanteile die gesamte – z.B. Vorlesungen), desto geringer ist der CNW und umgekehrt. Der CNW ist ein wichtiger Parameter zur Ermittlung der Ausbildungskapazität der Fächer. Die Umstellung auf die neuen BA/MA-Studiengänge erfordert eine Neubewertung des bisherigen Systems.

Drittmittel
Mittel für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die von Mitgliedern der Hochschule im Rahmen ihrer dienstlichen Aufgaben durchgeführt und nicht aus den der Hochschule zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln, sondern aus Beiträgen Dritter finanziert werden. Dabei wird unterschieden nach: Titelgruppe 98 – Ausgaben aus Zuschüssen der Deutschen Forschungsgemeinschaft für Sonderforschungsbereiche – und Titelgruppe 99 – Ausgaben aus Beiträgen Dritter.

Drittmittelpersonal
Drittmittelfinanziertes Personal kann nur befristet eingestellt werden, d.h. maximal für die Dauer der bewilligten Projektlaufzeit. Ausschlaggebend für die Kriterien der Beschäftigung ist der Zuwendungsbescheid/-vertrag des Mittelgebers. Teilzeitverträge wurden in Stellen mit voller Stundenzahl, d.h. Beschäftigtenvollzeitäquivalente umgerechnet.

Erstimmatrikulierte
Studierende im 1. Fachsemester, die sich zum ersten Mal an einer Hochschule eingeschrieben haben.

Exzellenzcluster (DFG-Förderprogramm)
Mit den Exzellenzclustern sollen an deutschen Universitätsstandorten international sichtbare und konkurrenzfähige Forschungs- und Ausbildungseinrichtungen etabliert und dabei wissenschaftlich gebotene Vernetzung und Kooperation ermöglicht werden. Die Exzellenzcluster sollen wichtiger Bestandteil der strategischen und thematischen Planung einer Hochschule sein, deren Profil deutlich schärfen und Prioritätensetzung verlangen. Sie sollen darüber hinaus für den wissenschaftlichen Nachwuchs exzellente Ausbildungs- und Karrierebedingungen schaffen.

Fachsemester
Semester, in denen Studierende in einem bestimmten Studiengang immatrikuliert sind, einschließlich evtl. aus einem anderen Studiengang oder Studienfach angerechneter Semester. Urlaubssemester werden nicht mitgerechnet.

Fachstudiendauer
Zahl der (Fach-)Semester, die in dem Fach, in dem die Abschlussprüfung abgelegt wird, studiert wurden. Semester aus anderen Studiengängen, die für die abgelegte Prüfung anerkannt werden, sind in den Angaben enthalten.

Forschergruppen (DFG-Förderprogramm)
Die Forschergruppe ist ein mittelfristiger Zusammenschluss mehrerer Wissenschaftler. Diese arbeiten gemeinsam an einer besonderen Forschungsaufgabe, die nach ihrem thematischen, zeitlichen und finanziellen Umfang über die Förderungsmöglichkeiten im Rahmen der DFG-Einzelförderung des Normal- oder Schwerpunktverfahrens hinausgeht. Die Förderung von Forschergruppen soll helfen, für eine mittelfristig – meist auf sechs Jahre – angelegte, enge Zusammenarbeit die notwendige personelle und materielle Ausstattung bereitzustellen. Forschergruppen tragen häufig dazu bei, neue Arbeitsrichtungen zu etablieren.

Gasthörer
Studierende, die einzelne Lehrveranstaltungen besuchen oder Weiterbildungsangebote nutzen, jedoch keinen Abschluss anstreben. Eine Hochschulzugangsberechtigung ist nicht erforderlich.

Graduiertenkolleg (DFG-Förderprogramm)
Graduiertenkollegs sind befristete Einrichtungen der Hochschulen zur Förderung des graduierten wissenschaftlichen Nachwuchses. Doktoranden erhalten in Graduiertenkollegs die Möglichkeit, ihre Arbeit im Rahmen eines koordinierten, von mehreren Hochschullehrern getragenen Forschungsprogramms durchzuführen. Sie werden dadurch in die Forschungsarbeit der beteiligten Einrichtungen mit einbezogen. Ein Studienprogramm soll die individuellen Spezialisierungen der Kollegiaten ergänzen und verbreitern sowie deren Kooperation strukturieren. Eine interdisziplinäre Ausrichtung des Forschungs- und Studienprogramms ist die Regel.

Graduate School
Eine Graduate School bietet intensiv betreute Promotionsstudiengänge mit internationaler Ausrichtung an, die eine eng an Forschungsschwerpunkte angelehnte wissenschaftliche Qualifizierung ermöglichen.

Hauptnutzfläche
Die Hauptnutzfläche ist definiert als Summe der für die Zweckbestimmung und Nutzung eines Gebäudes typischen Flächen. Sie ist nach DIN 277 als Teil der Nettogrundfläche eines Gebäudes definiert. Die Hauptnutzfläche und die Nebennutzfläche bilden zusammen die Gesamtnutzfläche.

Haushaltsjahr
Entspricht dem Kalenderjahr (01.01. bis 31.12.)

Hochschulsemester
Anzahl der Semester, die insgesamt an Hochschulen im Bundesgebiet absolviert wurden (einschließlich eventueller Fach oder Hochschulwechsel).

Hochschulwechsler
Studierende, die sich erstmalig oder erneut an der WWU Münster als Fachanfänger oder in höheren Fachsemestern eingeschrieben haben und vorher an einer anderen Hochschule eingeschrieben waren.

Lehreinheit
Eine für Zwecke der Kapazitätsermittlung abgegrenzte fachliche Einheit, die ein Lehrangebot bereitstellt. Ein Studiengang wird der Lehreinheit zugeordnet, bei der er den überwiegenden Teil der Lehrveranstaltungsstunden nachfragt.

Neuimmatrikulierte
Summe aus Erstimmatrikulierten und Hochschulwechslern.

Ordentlich Studierende
Ordnungsgemäß in einem Fachstudium immatrikulierte Personen. Nicht erfasst werden Beurlaubte, Zweithörer, Gasthörer sowie Besucher des Studienkollegs und Deutschkurs-Besucher.

Personal
Das Hochschulpersonal umfasst das wissenschaftliche, das nichtwissenschaftliche sowie das sonstige wissenschaftliche Personal. Das wissenschaftliche Personal besteht aus Professoren, wissenschaftlichen und künstlerischen Mitarbeitern sowie Lehrkräften für besondere Aufgaben. Das nichtwissenschaftliche Personal umfasst die in der Zentral- und Fachbereichsverwaltung sowie in Verwaltung und Technik der Institute, Lehrstühle und der Zentralen Einrichtungen tätigen Personen sowie die Auszubildenden. Beim sonstigen wissenschaftlichen Personal handelt es sich um Personen, die Aufgaben an der Hochschule wahrnehmen, ohne hauptberuflich an ihr tätig zu sein (Lehrbeauftragte und Hilfskräfte).

Prüfungsjahr
Wintersemester und darauf folgendes Sommersemester (z.B. Prüfungsjahr 2007 = WS 2006/07 + SS 2007).

Regelstudiendauer
Unter Regelstudiendauer ist die Studiendauer zu verstehen, in der die für die Meldung zum Examen geforderten Studienleistungen in der Regel (nach Studienordnung) erbracht werden können.

Regelstudienzeit
Umfasst die Regelstudiendauer und die Prüfungszeit.

Schwerpunktprogramm (DFG-Förderprogramm)
Schwerpunktprogramme sollen spürbare Impulse zur Weiterentwicklung der Forschung durch die koordinierte, ortsverteilte Förderung wichtiger neuer Themen geben. Im Vordergrund stehen dabei eine neue Qualität in Thematik, Kooperation oder Methodik („emerging fields“), ein Mehrwert durch fachübergreifende Zusammenarbeit (Interdisziplinarität) sowie die Netzwerkbildung. Ein Schwerpunktprogramm wird in der Regel für die Dauer von sechs Jahren gefördert.

Sommersemester
Zeitraum vom 01.04. bis zum 30.09. eines Jahres.

Sonderforschungsbereich (DFG-Förderprogramm)
Sonderforschungsbereiche werden von der DFG gefördert als Mittel der Schwerpunktbildung an Hochschulen durch die temporäre Einrichtung von Exzellenzzentren. Ihre Ziele sind insbesondere die Förderung der interdisziplinären Kooperation und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Ihre Förderdauer beträgt in der Regel zwölf Jahre, nach jeder Förderperiode von drei bzw. vier Jahren erfolgt eine erneute Begutachtung.

Sondermittel
Sondermittel werden zweckgebunden vom Land bewilligt und zur Verfügung gestellt. Dabei handelt es sich in der Regel um Mittel zur Durchführung von Projekten, für zusätzliche Beschäftigung von Personal oder für die Beschaffung von Anlagen.

Studienanfänger
Studierende, die im 1. Fachsemester an der WWU Münster eingeschrieben sind.

Studienerfolg
Für die Messung des Studienerfolges werden die bestandenen Abschlussprüfungen eines bestimmten Studiengangs zu einem Zeitpunkt (t) in Beziehung gesetzt zu den Studienanfängern dieses Studiengangs zum Zeitpunkt (t - Regelstudienzeit).

Studiengang
Wird bestimmt durch die Kombination von Studienfach und angestrebter Abschlussprüfung und ist durch eine Prüfungs- und Studienordnung geregelt. Ein Studiengang kann das Studium mehrerer Fächer erfordern. Als Studiengang gelten auch Studien zum Zwecke der Promotion.

Studierende
In der Studierendenstatistik unterscheidet man Studierende als Personen (Kopfzählung) und Studienfälle (Studiengangstatistik). Für die Kopfzählung wird immer nur die Belegung im 1. Fach ermittelt. In der Studiengangstatistik werden sämtliche Haupt- und Nebenfächer berücksichtigt.

Transregio (DFG-Förderprogramm)
Seit Juli 1999 fördert die DFG alternativ zu den bisher möglichen SFB die neue Form SFB/Transregio. Transregios sind durch mehrere Standorte (häufig zwei bis drei) gekennzeichnet. Die Wahl der Kooperationspartner an und zwischen den Standorten ist frei. Die Beiträge der einzelnen Kooperationspartner müssen für das gemeinsame Forschungsziel essentiell, komplementär und synergetisch sein.

Wintersemester
Zeitraum vom 01.10. eines Jahres bis zum 31.03. des folgenden Jahres.

Zulassungsbeschränkungen
Für Studiengänge, in denen die Nachfrage nach Studienplätzen das Angebot regelmäßig übersteigt, kann das Wissenschaftsministerium auf Antrag der Hochschule den Zugang zum Studium regulieren. Studieninteressierte müssen sich dann um einen Studienplatz entweder bei der ZVS (zentrales Auswahlverfahren) oder direkt bei der Hochschule (örtliches Auswahlverfahren, auch Orts-NC genannt) bewerben.

Zweithörer
Studierende, die neben ihrem Studium an einer anderen Hochschule einen weiteren Studiengang an der WWU Münster belegen. Der Nachweis einer entsprechenden Hochschulzugangsberechtigung ist erforderlich.




Ansprechpartner

Dezernat 5.3 - Planung, Entwicklung, Controlling
Hüfferstraße 1a
48149 Münster
Fax: +49 251 83-30345
Hermann Schmitz
Tel.: +49 251 83-22261
hermann.schmitz@uni-muenster.de
Christian Tusch
Tel.: +49 251 83-30309
christian.tusch@uni-muenster.de
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