Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster

Philosophie (Reihe XI)

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Heimann, Marc: Die Logik des Streites
Zum Problem der Zerklüftung des Seins im Werk Heideggers

Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster, Reihe XI – Band 8
2021, Paperback, IV, 330 Seiten, ISBN: 978-3-8405-0252-1, Preis: 27,90 €

Das Buch untersucht die logischen Grundsatzfragen und Elemente, die dem Heideggerschen Werk zugrundeliegen. Zentrale Vorlesungen und Texte werden anhand des Begriffes des Streites als logische Reflexionen Heideggers exploriert, um so einen bisher wenig untersuchten Aspekt des Heideggerschen Denkens herauszustellen. Dabei wird eine Brücke geschlagen vom Spätwerk zum Frühwerk, letzteres also aus der später entfalteten Komplexität heraus interpretiert. Drei elementare Streitrelationen werden dabei als ineinandergreifend gedacht: der formale Streit als zugrundeliegende Form, der existenziale Streit, welcher den retroaktiven Zeitaspekt des Streites fokussiert und der geschichtliche Streit, welcher den Ereignisbegriff des Spätwerks klärt.

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Grafe, Tim: Kosmologische Metaphysik – Zur Philosophie F. W. J. Schellings und A. N. Whiteheads

Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster, Reihe XI - Band 7
2018, Paperback, II, 203 Seiten, ISBN: 978-3-8405-0171-5, Preis: 19,90 €

F. W. J. Schelling und A. N. Whitehead gehören zweifellos mit zu den wichtigsten Vertretern der neuzeitlichen Philosophie, wobei insbesondere in jüngerer Zeit immer wieder theoretische Gemeinsamkeiten zwischen beiden Denkern hervorgehoben wurden. In der vorliegenden Dissertation werden, aufbauend auf diesen Forschungsergebnissen, Schelling und Whitehead in ihren philosophischen Denkweisen umfassend in Verbindung gesetzt. Mit Konzentration auf ihre jeweiligen Hauptwerke bzw. späteren Schaffensphasen wird dabei ein ihnen gemeinsamer metaphysischer Standpunkt herausgearbeitet und verdeutlicht, dass sich die Philosophien Schellings und Whiteheads gegenseitig ergänzen bzw. theoretisch voneinander profitieren. Zu guter Letzt kann dargestellt werden, dass eine metaphysische Perspektive, die an beide Philosophen anschließt, für gegenwärtige Forschungsdebatten von hoher systematischer Relevanz ist.

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Stroop, Barbara: Rethinking Well-being in Biomedical Ethics

Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster, Reihe XI - Band 6
2016, Paperback, V, 252 Seiten, ISBN: 978-3-8405-0139-5, Preis: 17,80 €

The notion of well-being accompanies us on a daily basis right from the beginning of life through to its end. As a matter of course we base the decisions that we make on whether or not our alternative options will promote our well-being or the well-being of others. Yet there appears to be not the slightest suggestion of agreement as to what well-being actually is.
One area in which this poses a significant problem is the field of biomedical ethics since this is obviously in need of an operational concept with regard to the notion of well-being and urgently requires a common language. Rethinking Well-being in Biomedical Ethics sets out to undertake this task of developing a common language by establishing a critical analysis of the role which well-being currently plays in biomedical ethics. The book takes the reader on a journey through four major fields of discussion representing the various stages in life: debates concerning the beginning of life, that is to say prenatal testing and selection, discussions in the intermediate phase of life such as the deliberations on enhancement, the allocation of scarce goods representing critical states in life and finally those dealing with the end of life namely cases of assistance in dying and foregoing life-sustaining treatment. It thereby provides a vivid illustration of the presence and meaning of well-being in each field of discussion.

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Velten, Robert: Eine soziologische Analyse der Genese der Europäischen Philosophie des Reichtums

Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster, Reihe XI - Band 5
2014, Paperback, 492 Seiten, ISBN: 978-3-8405-0114-2, Preis: 27,00 €

Reichtum und Vermögen sind strukturbildende, aber noch wenig erforschte Kräfte unserer Gesellschaft. Unser heutiges Denken über Reichtum wird von einem Jahrtausende langen philosophischen Diskurs der Reichtumsabwertung beeinflusst, den Robert Velten anhand hunderter Primärtexte erforscht hat. Ergebnis dieser geschichtssoziologisch/philosophischen Analyse: Es gilt in der europäischen Tradition als Zeichen von geistiger Überlegenheit, über Reichtum erhaben zu sein. Grund für die philosophische Reichtumsablehnung sind jedoch nicht höhere Einsichten, sondern der Kampf der Protagonisten um soziale Positionierung. Die Reichtumsphilosophie erfüllt dabei die Funktion der Abwertung des Reichtums gegenüber anderen, vermeintlich höheren sozialen Differenzierungskriterien wie Bildung, Moral und Adel. Die Konzepte Tugend, Askese und Wohltätigkeit wurden als Kampfmittel um politische Macht und gesellschaftliches Ansehen entwickelt. Der Reichtumsdiskurs war schon immer interessensgesteuert.

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Kösters, Andreas: Vorgeburtliche Selektion und Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen
Eine medizinethische Analyse

Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster, Reihe XI - Band 4
2014, Paperback, 244 Seiten, ISBN: 978-3-8405-0109-8, Preis: 17,50 €

Die ethischen Implikationen vorgeburtlicher Untersuchungen werden seit jeher kontrovers diskutiert. Ein gängiges Argument in diesen Debatten besagt, dass vorgeburtliche Untersuchungen eine Selektion bedeuten und Menschen mit Behinderungen diskriminieren.
In dieser Arbeit wird untersucht, worin genau die Diskriminierung bestehen könnte. Der Diskriminierungsvorwurf tritt in ganz unterschiedlichen Varianten auf: Einige Autoren behaupten, dass mit vorgeburtlichen Untersuchungen das Lebensrecht von Menschen mit Behinderungen infrage gestellt werde, andere befürchten infolge der Untersuchungen sozioökonomische Benachteiligungen von behinderten Menschen, wieder andere betonen vor allem eine subjektiv empfundene Kränkung etc.
Um den Diskriminierungsvorwurf in seiner Bedeutung für eine moralische Beurteilung vorgeburtlicher Untersuchungen genauer abschätzen zu können, soll diese Arbeit einen systematischen Überblick über die verschiedenen Argumentationen liefern.

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Ottjes, Sabine: Tonspuren. Eine medientheoretische Ästhetik der Musik

Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster, Reihe XI - Band 3
2013, Paperback, 254 Seiten, ISBN: 978-3-8405-0079-4, Preis: 16,50 €

Schon immer hatte Klang für die Menschen Bedeutung, doch im 21. Jahrhundert sind Klänge und Musik in unserer Kultur präsenter und vielfältiger denn je. Sind anfangs der Laut der Stimme und Naturmaterialien Fundus für ästhetisches Spiel mit Klang und für musikalische Kommunikation, so kreieren wir heute mit Hilfe technischer Apparate und binärer Zahlencodes jeden hör- und denkbaren TON.
Ausgehend von der These, dass Medien durch ihre Semiotik und Materialität unsere Wahrnehmung organisieren und unser Weltbild vorformen, stellt die Autorin die unterschiedlichen „Verpackungen“ von Musik ins Zentrum ihrer musikästhetischen Überlegungen. Aus historischer und systematischer Perspektive werden die SPUREN untersucht, die Musikmedien in unserer musikalischen Wahrnehmung, kulturellen Praxis und in unserem ästhetischen Urteil hinterlassen.

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Kim, Ki Sung: Individuum und Moderne - Georg Simmel und Theodor W. Adorno im Vergleich

Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster, Reihe XI - Band 2
2012, Paperback, 230 Seiten, ISBN: 978-3-8405-0068-8, Preis: 15,50 €

Diese Untersuchung vergleicht das Konzept des Individuums in der Moderne bei Georg Simmel und Theodor W. Adorno.
Ein moderner Mensch existiert als ein selbstbewusstes, selbstbestimmtes und selbstschöpferisches Individuum nur in dem Augenblick, wo er gegen die Übermacht der gesellschaftlichen Tendenzen sein Leben nach einem sich selbst gegebenen und erfundenen Gesetz führt. Ein eigenes Gesetz des Individuums findet sich als ein spielerisches Wesen weder in allgemeinem Prinzip noch in rein individueller Anschauung, sondern erst in ästhetischer Erfahrung, welche als Spiel zwischen mimetischem Impuls und Reflexion des lebendigen Subjekts innerhalb einer Konstellation der Begriffe mit einem Schlage erkannt werden kann. Als Individuum in der Moderne zu leben, heißt daher nichts anderes, als dass es sein Leben nach Art eines Kunstwerks, also nach der spielerischen Eigengesetzlichkeit in der Vielfalt unterschiedlicher Situationen formt, Herr seiner selbst wird, das eigene Leben lebt.

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Hunger, Matthias: Die Ästhetik des Menschen
Ästhetisches Erleben, Attraktivität, Schöheit und Liebe

Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster, Reihe XI - Band 1
2010, Paperback, 434 Seiten, ISBN: 978-3-8405-0017-6, Preis: 24,50 €

Diese Arbeit untersucht als Hauptfrage, wie Menschen ästhetisch erlebt werden, befasst sich aber auch mit anderen verwandten Themen wie Schönheit und Liebe.
Nach dem einleitenden Ersten Kapitel legt das Zweite Kapitel Grundlagen in Form einer allgemeinen Theorie von ästhetischem Erleben und Eigenschaften.
Das Dritte Kapitel klärt die Hauptfrage, indem es drei Bereiche betrachtet: äußere Erscheinung, seelisches Innenleben und Gefühlsausdruck. Es werden jeweils ästhetische Eigenschaften im Sinne des Zweiten Kapitels gesucht.
Das Vierte Kapitel prüft dann, welche dieser Eigenschaften von allen Menschen gleich erlebt werden und welche nicht.
Das Fünfte Kapitel untersucht die Schönheit des Menschen, zuerst den allgemeinen Begriff von Schönheit, dann die Anwendung auf den Menschen.
Im Sechsten Kapitel geht es um die Liebe bezogen auf Ästhetisches: Nach einer Betrachtung von Liebe allgemein wird eine spezifisch ästhetische Liebe herausgearbeitet.
Das Siebte Kapitel ist Zusammenfassung und Ausblick.

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