Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster

Erziehungswissenschaft (Reihe VI)

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Pomykaj, Anna Marina: Sekundäranalysen in der Kindheitsforschung
Eine Diskussion der Chancen und Grenzen von Daten der Schuleingangsuntersuchung für Kontextstudien

Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster, Reihe VI – Band 20
2020, Paperback, VII, 316 Seiten, ISBN 978-3-8405-0245-3, Preis: 26,90 €

An den frühkindlichen (Bildungs-)Bereich werden zunehmende Erwartungen gestellt, die sich z.B. auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder die Förderung von kindlichen Kompetenzen beziehen. Ob entsprechende Angebote diese Erwartungen auch erfüllen, ist jedoch nach wie vor eine empirische Frage. Dabei steht die Wissenschaft vor dem Problem, dass einer Vielzahl an zu klärenden Fragen eine bislang unzureichende Datenlage gegenübersteht. Diese Arbeit nimmt vor dem Hintergrund die sozialpädiatrische Schuleingangsuntersuchung als mögliche Datenquelle für erziehungswissenschaftliche Forschung in den Blick. Es wird systematisch geprüft, welche Qualität die Daten sowohl im Hinblick auf theoretische Zusammenhänge als auch in Bezug auf statistische Gütekriterien für entsprechende Sekundäranalysen haben. Am Beispiel eines DFG-Projekts wird anschließend aufgezeigt, wie mit den Daten quantitative empirische Forschung gewinnbringend betrieben werden kann.

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Kötter, Mario: Epistemische Kompetenz: Befähigung zur Wissenschaftsreflexion als Bildungsaufgabe

Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster, Reihe VI – Band 19
2020, Paperback, VIII, 244 Seiten, ISBN: 978-3-8405-0229-3, Preis: 22,00 €

Die Arbeit gliedert sich in zwei Teile:
Im ersten Teil wird dargelegt, dass Philosophie für die Weiterentwicklung des Biologieunterrichts in drei Hinsichten relevant ist: Als Bestandteil, externer Kritiker und normative Fortsetzung der Wissenschaft Biologiedidaktik. Aus bildungstheoretischer Sicht wird argumentiert, dass Reflexion über Naturwissenschaft (Biologie) der bildungsbedeutsame Kern des Faches ist. Damit wird Philosophie zum unverzichtbaren Bestandteil der Ausbildung, Fort- und Weiterbildung von Lehrerinnen und Lehrern.
Im zweiten Teil wird dieser Ansatz vertieft und konkretisiert: Epistemische Kompetenz beansprucht, ein bildungstheoretisch begründeter, wissenschaftsphilosophisch informierter und kompetenzorientierter Ansatz zur Vermittlung von Wissenschaftsverständnis im naturwissenschaftlichen Unterricht zu sein. Kontroversität, als didaktisches Prinzip der gesellschaftswissenschaftlichen Fächer, wird ins Zentrum wissenschaftsreflexiven Unterrichts gestellt.

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Bertram, Jessika: Lehrerpersönlichkeit und Unterrichtsqualität aus Schülerperspektive

Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster, Reihe VI - Band 18
2019, Paperback, VIII, 332 Seiten, ISBN: 978-3-8405-0207-1, Preis: 25,00 €

Die Lehrperson taucht in der Unterrichtsforschung vielfach als zentraler Parameter für gelungenen Unterricht auf, jedoch ohne empirische Evidenz. Während in diesem Kontext Schülerfeedbacks zur Unterrichtsqualität als Untersuchungsinstrument an Bedeutung gewinnen, erfolgt die Erfassung der Lehrerpersönlichkeit fast durchweg per Selbstbericht. Aufgrund von Erkenntnissen zu perspektivenspezifischer Validität von Feedbacks zur Unterrichtsqualität ist es jedoch plausibel, Lehrerpersönlichkeit und Unterrichtsqualität ebenfalls perspektivenspezifisch in Zusammenhang zu bringen. Die vorliegende Arbeit erfasst daher die BigFive der Lehrerpersönlichkeit sowohl aus Schüler- als auch aus Lehrkraftperspektive und darüber hinaus Schülerfeedbacks zu Prozessmerkmalen der Unterrichtsqualität. Korrelationsanalysen zwischen selbst- und fremdwahrgenommener Lehrerpersönlichkeit zeigen, dass die verschiedenen Perspektiven differieren. Regressionsanalytische Befunde indizieren zudem, dass Einschätzungen von Lehrerpersönlichkeit und Unterrichtsqualität lediglich perspektivenspezifisch zusammenhängen.

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Wiesweg, Johannes: Zugang beruflich Qualifizierter zur Hochschule im Dritten Bildungsweg
Perspektiven für die Studienvorbereitung

Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster, Reihe VI - Band 17
2019, Paperback, XI, 263 Seiten, ISBN: 978-3-8405-0205-7, Preis: 23,80 €

Diese Arbeit beleuchtet den Dritten Bildungsweg aus verschiedenen Perspektiven: 1. Es wird ein Überblick über den aktuellen Forschungsstand zum Dritten Bildungsweg gegeben. 2. Die aktuelle Rechtslage sowie die Verwaltungsrealität (auf Basis einer qualitativen Studie) wird näher betrachtet. 3. Basierend auf der Evaluation des Modellprojekts „Dritter Bildungsweg“ der Hans-Böckler-Stiftung werden Perspektiven für die Studienvorbereitung im Dritten Bildungsweg aufgezeigt. Abschließend werden Implikationen für den hochschulpolitischen Diskurs zur Öffnung der Hochschulen für beruflich Qualifizierte sowie für die Durchführung studienvorbereitender Programme im Dritten Bildungsweg diskutiert.

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Linßer, Janine: Möglichkeiten der Förderung einzelner Dimensionen sozialer Kompetenzen im Kontext von Schule
Programmevaluation „Sozialtraining und Mobbingintervention – Systemisch denken und handeln“

Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster, Reihe VI - Band 16
2019, Paperback, V, 331 Seiten, ISBN: 978-3-8405-0193-7, Preis: 26,20 €

Im Rahmen dieser Arbeit wird darauf eingegangen, welche Fördermöglichkeiten Schulen zur Unterstützung der Entwicklung sozialer Kompetenzen zur Verfügung stehen. Zunächst werden die Struktur sozialer Kompetenzen und deren Entwicklung über den Lebenslauf hinweg beschrieben, bevor ein Überblick über spezifische Trainingsmaßnahmen gegeben wird, allgemeine empirische Erkenntnisse zu deren Wirksamkeit aufbereitet sowie Methoden und Verfahren zur Erfassung sozialer Kompetenzen beschrieben werden. Ferner werden im empirischen Teil der Arbeit Ergebnisse der Evaluation von „Sozialtraining und Mobbingintervention – Systemisch denken und handeln“ ausführlich berichtet und diskutiert sowie Handlungsempfehlungen formuliert. Es werden daher auch die Besonderheiten von Evaluation im Bildungs- und Sozialwesen skizziert. Zudem erfolgt eine genaue Beschreibung der Trainingsmaßnahme selbst, ebenso wie eine Beschreibung des methodischen Vorgehens und der angewandten Analyseverfahren der Varianz- und Mehrebenenanalyse.

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Luhr, David: Unterrichtskompetenz erfassen und entwickeln
Eine qualitative Studie über die Entwicklung eines Bewertungskonzepts für die zweite Phase der Lehrerbildung

Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster, Reihe VI - Band 15
2016, Paperback, X, 461 Seiten, ISBN: 978-3-8405-0134-0, Preis: 28,80 €

Das Forschungsprojekt Unterrichtskompetenz erfassen und entwickeln nimmt die beklagten Missstände der Bewertung in der zweiten Phase der Lehrerbildung zum Anlass, um im Rahmen von Aktionsforschung ein Bewertungskonzept für Unterrichtsbesuche zu entwickeln. Ausgehend vom Forschungsstand bezüglich der Probleme von Bewertungsprozessen in der zweiten Phase nutzt das Projekt Methoden der qualitativen Sozialforschung, um gemeinsam mit den betroffenen Akteuren die Merkmale eines „guten Bewertungskonzeptes“ zu erarbeiten. Aufbauend auf den Konzepten guten Unterrichts von Meyer und Helmke wurde ein standardisiertes Bewertungskonzept mit drei Bewertungsinstrumenten entwickelt, die einem Praxistest unterzogen wurden. In anschließenden Interviews berichteten Ausbilder und Auszubildende über die Veränderungen, welche die Bewertungsprozesse durch den Einsatz des Konzeptes erfahren haben. Das zwiespältige Fazit: „Die Standardisierung ist auch nicht mehr als ein Arbeitsinstrument!“

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Kleine, Jana: Rezeption und Nutzung von Ergebnissen aus Schulinspektionen
Umgang von Schulen und Schulaufsicht mit Ergebnissen der Qualitätsanalyse NRW

Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster, Reihe VI - Band 14
2015, Paperback, XIV, 287 Seiten, ISBN: 978-3-8405-0129-6, Preis: 19,90 €

Die Frage nach den Wirkungen von Evaluationen im Schulsystem gerät seit einigen Jahren immer stärker in den Fokus der Bildungsforschung. Im Zuge der sog. Neuen Steuerung wurde eine Reihe von Reformmaßnahmen der internen und externen Evaluation implementiert, von denen sich die Schulverwaltung Impulse für die Schul- und Unterrichtsentwicklung in der Einzelschule verspricht. Die Schulinspektion wurde in den Bundesländern als externe Evaluation eingeführt und gilt als ein solches Reforminstrument, dessen Potential als Impulsgeber für einzelschulische Qualitätsentwicklung jedoch weitgehend unbekannt ist. Vor dem Hintergrund der identifizierten Forschungsdefizite wird in der Arbeit anhand verschiedener empirischer Datenquellen und Methoden in einem triangulativen Zugang untersucht, wie die Ergebnisse der Qualitätsanalyse Nordrhein-Westfalen rezipiert und – in Form von Zielvereinbarungen zwischen Einzelschule und Schulaufsicht – für die Weiterentwicklung der einzelnen Schule genutzt werden.

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Keune, Miriam Sharon: Schulinspektion unter besonderer Berücksichtigung externer Zielvereinbarungen
Eine explorative ‚mixed methods’-Studie am Beispiel der hessischen Schulinspektion

Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster, Reihe VI - Band 13
2014, Paperback, 287 Seiten, ISBN: 978-3-8405-0107-4, Preis: 19,50 €

In den letzten Jahren wird vor dem Hintergrund der Befunde internationaler Leistungsstudien intensiv die Frage diskutiert, wie die Qualität eines Bildungswesens gesichert bzw. gesteigert werden kann. Im Zuge dieser Debatte ist die Schulinspektion eingeführt worden, die in den meisten Bundesländern durch sogenannte „externe Zielvereinbarungen“ flankiert wird. Obgleich Zielvereinbarungen eine wichtige Rolle für schulische Entwicklungsprozesse zugeschrieben wird, ist erstaunlich, wie wenig ausgeleuchtet das Instrument auf bildungspolitischer und wissenschaftlicher Ebene noch ist. Aus diesem Grund setzt sich diese Arbeit mit dem Inhalt, der Qualität, der Akzeptanz und der wahrgenommenen Wirkung von externen Zielvereinbarungen auseinander. Hierfür werden qualitative und quantitative Daten im Sinne eines ‚mixed methods‘-Ansatzes ausgewertet, in den Forschungskontext eingeordnet und interpretiert. Darüber hinaus werden Perspektiven für externe Zielvereinbarungen im Kontext von Schulinspektion formuliert.

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Zeisberg, Inga: Light up your life
Einfluss geschlechtsspezifischer Maßnahmen in außerschulischen Lernorten auf MINT-Interesse und Berufswahl

Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster, Reihe VI - Band 12
2014, Paperback, V, 322 Seiten, ISBN: 978-3-8405-0098-5, Preis: 31,00 €

Ausgehend von dem zu erwartenden Fachkräftemangel in naturwissenschaftlich-technischen Disziplinen lenkt diese Arbeit den Blick zunächst auf die aktuelle Diskussion über Geschlechterdifferenzen in Schule und Beruf. Neben den möglichen Ursachen werden sowohl aktuelle Maßnahmen und im speziellen die außerschulischen Leuchtturmprojekte der Universität Münster vorgestellt. In den Fokus rückt dann im zweiten Teil der Arbeit das Langzeitprojekt Light up your life als berufsorientierende und Interessen beeinflussende Maßnahme für junge Frauen im MINT-Bereich. Präsentiert werden Inhalte, Ziele und Evaluationsergebnisse. Schließlich wird die Auswertung einer Vergleichsstudie vorgestellt, die mit den Teilnehmerinnen von Light up your life und weiteren ca. 2000 Schülerinnen und Schülern verschiedener Jahrgänge durchgeführt wurde. Die Ergebnisse in Bezug auf die Zielsetzung des Projektes zur Feststellung des Interessenverlaufs in verschiedenen Unterrichtsfächern und Berufsfeldern werden vorgestellt und diskutiert: mit Light up your life wurde eine erfolgreiche geschlechtsspezifische Maßnahme mit positivem Einfluss auf MINT-Interesse und Berufswahl gefunden.

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Kruck, Ralf: Das didaktische Problem der subjektiven Irritation
Systemischer Konstruktivismus in aktuellen musikpädagogischen Konzeptionen

Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster, Reihe VI - Band 11
2013, Paperback, 837 Seiten, ISBN: 978-3-8405-0086-2, Preis: 45,80 €

Die Schnittstelle zwischen den erkenntnistheoretischen Grundannahmen des systemischen Konstruktivismus, den vielfältigen, zwischen Lerntheorien und methodisch-didaktischen Überlegungen oszillierenden Blickrichtungen einer allgemeinen Pädagogik und den fachspezifischen Besonderheiten der Musikpädagogik markiert den grundsätzlichen Ausgangspunkt der vorliegenden Arbeit. In der Auseinandersetzung mit dem pädagogischen Konstruktivismus steht die Frage im Vordergrund, wie individuelle Lernprozesseunterstützt werden können, wenn Lernen und Erkennen als selbstreferentielle Eigenkonstruktionen verstanden werden, welche von außen nur angeregt, jedoch nicht erzwungen werden können. Einer konstruktivistisch begründeten Analyse musikalischer Wirkungen folgt nach dem historischen Rückblick auf musikpädagogische Entwicklungen die Analyse beispielhafter aktueller musikpädagogischer Konzepte und Konzeptionen, die letztlich um Beispiele der eigenen musikalischen Unterrichtspraxis ergänzt werden.

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Hübner-Schwartz, Carola: Vom Lehrplan zum Unterricht
Die Implementation einer Lehrplaninnovation an Grundschulen in Nordrhein-Westfalen am Beispiel des Fachs Mathematik

Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster, Reihe VI - Band 10
2013, Paperback, 328 Seiten, ISBN: 978-3-8405-0084-8, Preis: 19 €

In Nordrhein-Westfalen wurde 2008 in Folge der 2004 verabschiedeten nationalen Bildungsstandards ein neuer Mathematiklehrplan für die Grundschule eingeführt. Die Arbeit untersucht mittels Fragebogenerhebung an einer großen Lehrkraft-Stichprobe Faktoren, die einen Zusammenhang mit der Implementation des neuen Mathematiklehrplans zeigen. Dabei werden zunächst aus der Lehrplan-, der Innovations- sowie der Implementationsforschung Faktoren identifiziert, von denen theoretisch ein Zusammenhang mit der Implementation von Innovation zu erwarten ist und diese dann empirisch überprüft. Mittels Korrelations-, Regressions- und Pfadanalysen zeigt sich, dass die Implementation einer Lehrplaninnovation das Zusammenspiel von individuellen und strukturellen Faktoren erfordert. Die professionellen Entwicklung von Lehrkräften, die langfristig und kooperativ angelegt sein sollte sowie eine Schulleitung, die sich in der Schul- und Unterrichtsentwicklung engagiert, sind dabei besonders bedeutsam.

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Pichl, Iris: Moral und Emotionen
Zum Zusammenhang zwischen der moralischen Urteilskompetenz und den Strategien der Emotionsregulation. Eine quantitative Untersuchung von Kindern und Jugendlichen der Sekundarstufe I in NRW

Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster, Reihe VI - Band 9
2012, Paperback, 385 Seiten, ISBN: 978-3-8405-0061-9, Preis: 22,00 €

Zusammenhänge zwischen Moral und Emotionen werden zunächst vor dem Hintergrund der entwicklungspsychologischen Theorien Lawrence Kohlbergs und Manfred Holodynskis sowie der je zugehörigen Diskurse theoretisch hergeleitet. Auf dieser Grundlage wird ein hypothetisches Arbeitsmodell der Theorie Kohlbergs zur moralischen Urteilskompetenz und der Emotionstheorie Holodynskis erstellt sowie die Messung beider Fähigkeiten diskutiert. Im Anschluss an die Generierung eines geeigneten Messinstruments werden im Hinblick auf den Zusammenhang dieser Kompetenzen Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zehn und 17 Jahren der regulären Schulformen untersucht. Hierbei finden auch die bereits im theoretischen Teil dieser Arbeit thematisierten Einflussfaktoren des Lebensalters, des Bildungsgrades, des Geschlechts und auch der Religion und der Gläubigkeit ihre Beachtung.

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Röken, Gernod: Demokratie-Lernen und demokratisch-partizipative Schulentwicklung als Aufgabe für Schule und Schulaufsicht
Wie kann ein Lernen über, durch und für Demokratie in der Schule mit Unterstützung der Schulaufsicht in der Schule gelingen?

Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster, Reihe VI - Band 8
2011, Paperback, 942 Seiten, ISBN: 978-3-8405-0039-8, Preis: 45,00 €

Da Demokratie-Lernen in der Schule bisher unzureichend verwirklicht und theoretisch abgesichert ist, werden neue Antworten entwickelt, wie die Schule als Lernort für Demokratie zu gestalten ist. Dabei erfolgt eine Erörterung der verschiedenen Konzeptualisierungen schulischen Demokratie-Lernens.
Erstmalig gelingt eine vollständige Aufarbeitung der Kontroverse zwischen Demokratiepädagogik und politischer Bildung und eine Klärung des Grundverständnisses von demokratischer Erziehung und politischer Bildung. In der Entfaltung der versöhnten Verschiedenheit der beiden Grundanliegen als Demokratie-Lernen ist ein Ausgangspunkt gefunden, mit dem schul- und unterrichtspraktische Realisierungsmöglichkeiten untersucht werden.
Die Schule in ihrer Ausprägung als Cité wird mit ihren einzelnen schulischen Handlungsebenen für das Demokratie-Lernen differenziert untersucht. Dabei stellen die Möglichkeiten zur Unterstützung der Schule durch die Schulaufsicht einen weiteren Aspekt schulreformerischer Bemühungen dar.
Vor dem Hintergrund der Gefahr der Subsumierung der Schule unter eine Effizienzlogik werden deutliche Kontrapunkte gesetzt.

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Bastian, Pascal: Der Nutzen psychologisch-klassifikatorischer Diagnoseinstrumente in Frühen Hilfen

Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster, Reihe VI - Band 7
2011, Paperback, 291 Seiten, ISBN: 978-3-8405-0038-1, Preis: 17,00 €

Frühe Hilfen sind in der Kinder- und Jugendhilfe bereits seit einigen Jahren diskutierte präventive Unterstützungssysteme für Familien. Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, inwiefern psychologisch geprägte klassifikatorische Diagnoseinstrumente ein angemessenes und nützliches Verfahren für die Fallkonstitution in Frühen Hilfen darstellt. Dies wird durch einen empirischen Vergleich von klassifikatorischen Fachkräftediagnosen mit den Selbsteinschätzungen der betroffenen Hilfeempfänger untersucht. Zudem werden die gewährten Hilfen im Hinblick auf ihre Passung zu den jeweiligen Einschätzergebnissen geprüft. Die Arbeit zeigt einige Lücken im fachlichen Diskurs und in der praktischen Umsetzung von Frühen Hilfen auf. Gerade die bislang weitgehend unkritisch vollzogene Vereinnahmung der genuin sozialpädagogischen Praxis Früher Hilfen durch expertenorientierte psychologisch inspirierte Diagnosemodelle wird in aller Konsequenz und in Anbetracht ihrer möglichen Folgen reflektiert.

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Hoge, Anne-Christin: Hochbegabte Kinder und Jugendliche in der (Verhaltens-)Therapie: eine Analyse von Therapieverläufen

Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster, Reihe VI - Band 6
2011, Paperback, 258 Seiten, ISBN: 978-3-8405-0037-4, Preis: 16,30 €

Im deutschsprachigen Raum existiert bisher kaum Literatur zum Thema "hochbegabte Kinder und Jugendliche in der Psychotherapie". Auch empirische Untersuchungen, die sich mit der besonderen Situation Hochbegabter in der Verhaltenstherapie beschäftigen oder einen Vergleich zwischen den Therapieverläufen hoch- und durchschnittlich begabter Patienten ziehen, fehlen bislang vollständig.
Diese Studie widmet sich diesem Themenkomplex mittels quantitativer und qualitativer Forschungsdesigns sowie einer Methoden-Triangulation und zeigt, dass Unterschiede in den Therapieverläufen existieren. Diese beziehen sich vor allem auf die Therapieanlässe, die angewandten psychotherapeutischen Methoden sowie auf die Therapiedauer.
Die Ergebnisse weisen insgesamt auf einen veränderten therapeutischen Prozess mit hochbegabten Patienten hin. Es werden Maßnahmen zur psychotherapeutischen Arbeit mit diesen Kindern und Jugendlichen daraus abgeleitet.
Diese Untersuchung bietet eine erste Orientierung in dem bisher zu wenig berücksichtigten Zusammenhang von Hochbegabung, psychischer Störung und (Verhaltens-)Therapie.

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Tjettmers, Stephan: Social Software in der Hochschullehre

Voraussetzungen und Potentiale für die Gestaltung kooperativer Lernarrangements in der universitären Praxis

Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster, Reihe VI - Band 5
2011, Paperback, 254 Seiten, ISBN: 978-3-8405-0032-9, Preis: 16,90 €

Die klassische Hochschullehre wird seit über einem Jahrzehnt durch digitale Medien, insbesondere durch internetbasierte Angebote unterstützt. Mittlerweile ist E-Learning zur Normalität an deutschen Hochschulen geworden, doch im Alltag beschränkt sich der Einsatz überwiegend auf die Distribution von Materialien; interaktive Lehrangebote oder kooperative Szenarien sind nur selten anzutreffen.
Die vorliegende Arbeit versucht, die Verwendung von Social Software in der Hochschullehre explorativ zu erkunden und widmet sich der (vermuteten) Schnittstelle zum kooperativen Lernen. Nach einer ausführlichen Darstellung theoretischer Grundlagen zum (computergestützten) kooperativen und kollaborativen Lernen sowie den Grundfunktionalitäten von Social Software erfolgt eine Analyse der Rahmenbedingungen an deutschen Hochschulen. Auf Basis einer qualitativen Auswertung von Interviews mit Hochschullehrenden werden abschließend Voraussetzungen und Potentiale für die Gestaltung kooperativer Lernarrangements identifiziert.

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Karsunky, Silke: Zum Umsetzungsstand von Gender Mainstreaming in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe auf kommunaler Ebene

Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster, Reihe VI - Band 4
2011, Paperback, 600 Seiten, ISBN: 978-3-8405-0028-2, Preis: 28,50 €

Gender Mainstreaming ist eine gleichstellungspolitische Strategie, die aus internationalen frauen- und entwicklungspolitischen Kontexten stammend seit Anfang des 21. Jahrhunderts Einzug hält in die nationale Gleichstellungspolitik. Über diesen Weg hat sie Eingang gefunden in das Handlungsfeld der Kinder- und Jugendhilfe. Eine Vielzahl an Publikationen, Praxishilfen, Best-Practice-Projekten etc. ist das öffentliche Aushängeschild der Auseinandersetzungen mit dieser Strategie innerhalb der Kinder- und Jugendhilfe. Dagegen zeigt sich der empirisch gesicherte Erkenntnisstand über den Bekanntheitsgrad von Gender Mainstreaming, das diesbezügliche Fachwissen von Fachkräften sowie über die von ihnen unternommenen Aktivitäten zur Umsetzung äußerst fragmentarisch.
An diese Forschungslücke knüpft die vorliegende Arbeit an. Auf der Grundlage einer in nordrhein-westfälischen Großstädten durchgeführten Online-Befragung wird eine auf Repräsentativität abzielende Untersuchung des Wissens- und Umsetzungsstandes von Gender Mainstreaming in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe vorgelegt, die alle Arbeitsfelder und Trägergruppen einbezieht und somit differenzierte Aussagen über den Status quo zulässt.

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Peter, Corinna: Organisation und Profession Sozialer Arbeit: Kognitive Vermittlungsprozesse

Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster, Reihe VI - Band 3
2010, Paperback, 559 Seiten, ISBN: 978-3-8405-0014-5, Preis: 27,50 €

Das Verhältnis von Profession und Organisation Sozialer Arbeit wird aus einer – innerhalb des sozialpädagogischen Diskurses bis dato kaum beachteten – innovativen Perspektive, dem neo-institutionalistischen Ansatz, in den Blick genommen. Dabei stellt der familiale Wandel, der sich seit Mitte des 20. Jahrhunderts ereignet hat, den Ausgangspunkt dieser Überlegungen dar, welche den Einfl uss der professionellen Thematisierung dieser familialen Transformationsprozesse auf die organisationale Praxis fokussieren. Es werden die Grundlagen des Neo-Institutionalismus und die sozialpädagogische Professionstheorie dargelegt, um die organisations- mit der professionstheoretischen Dimension zu verknüpfen. Auf diese Weise erfolgt eine Erweiterung des professionstheoretischen Zugangs auf der Hintergrundfolie des Neo-Institutionalismus. Auf Basis von Expert_inneninterviews wird eine empirische Analyse der theoretischen Ausführungen, beispielhaft an der Sozialpädagogischen Familienhilfe, vorgenommen.

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Hüning, Johannes: Das Erziehungsgeschehen in der Familie aus der Perspektive der Familienberichte

Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster, Reihe VI - Band 2
2010, Paperback, 480 Seiten, ISBN: 978-3-8405-0005-3, Preis: 25,50 €

Die Familienberichte als eine spezielle politische Berichtsform erfassen die historische Entwicklung von dem Lebenskonzept „Familie“ beginnend mit dem Blick auf die Familie in der Landwirtschaft in den 60er Jahren, die Familie in der modernen Industriegesellschaft der späten 80er Jahre inkludierend bis hin zur Inblicknahme der Familie in der Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft des 21. Jahrhunderts. Dieser Typ Politikberatung entfaltet eine betrachtenswerte Folie familialer Realitäten, fokussiert einerseits familiale Leistungen und andererseits familiale Kontexte sowie die Realitäten der sozialen Figuren in Familien. Die Rekonstruktionen wurden mit den Methoden qualitativer Sozialforschung vorgenommen. Der qualitative Forschungszugang sollte eine umfängliche Interpretation ermöglichen, die der Lebenswirklichkeit von Familien in der Bundesrepublik nahe kommt. Das Fazit impliziert einerseits die Feststellung, dass Familien leistungsstarke Systeme mit einer ihr eigenen Funktionalität darstellen, andererseits die Erkenntnis, dass die familienpolitischen Anstrengungen in der Bundesrepublik dazu in keinem angemessenen Verhältnis stehen.

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Meyer, Claudia: Der Intoleranz mit Gerechtigkeit begegnen

Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster, Reihe VI - Band 1
2009, Paperback, 372 Seiten, ISBN: 978-3-8405-0004-6, Preis: 21,50 €

Stefan Andres (1906-1970), der als deutscher Schriftsteller die Zeit des Nationalsozialismus in der inneren Emigration in Italien verbrachte, wandte sich schon 1943 mit Rundfunkansprachen an die deutsche Bevölkerung. 1950 kehrte er nach Deutschland zurück und begann, sich mit politischen Reden zu Wort zu melden. So engagierte er sich z. B. im Kampf gegen die Atomrüstung. 1960 kehrte er - enttäuscht von der Entwicklung im eigenen Land - nach Italien zurück. Die vorliegende Studie betrachtet die Reden zum ersten Mal in ihrer Gesamtheit, wobei eine thematische Gliederung in die Konvolute „Der Schriftsteller und der Staat“, „Kriegsende und Nachkriegszeit“, „Gegen die Atomrüstung“ und „Wiedervereinigung“ die inneren Zusammenhänge der Reden deutlich werden lässt. Jede Rede wird innerhalb der Konvolute chronologisch eingeordnet und einer Analyse und Interpretation unterzogen, um auf diese Weise den Zusammenhang zwischen Andres’ schriftstellerischem Werk und seinem politischen Engagement zu beleuchten.

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