Digitalization, Burnout & Family Time

Digitalization, Burnout & Family Time: Der Alltag von Paaren in einer schnelllebigen Welt

Über dieses Projekt informieren wir ausführlich auf unserer Projektwebsite: www.familienpsychologie-forschung.de

Die Digitalisierung verändert alles von der Arbeitswelt bis hin zu den eigenen vier Wänden. Welche Chancen und Risiken sie für die Gesundheit von Paaren und Familien birgt, untersucht der Arbeitsbereich Paar- und Familienpsychologie der WWU Münster in einer umfangreichen Tagebuchstudie durch den Einsatz von Experience-Sampling-Methoden, Smartphone Tracking sowie physiologischen Messungen.
Ziel der Studie ist es unter anderem, ein besseres Verständnis darüber zu gewinnen, wie Paare und Familien ihr Smartphone im Alltag nutzen und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Familiendynamik zu erforschen.

Unser Team sucht aktuell nach teilnehmenden Paaren. Weitere Informationen zur Teilnahme finden Sie hier.

Diese Projekt ist vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW finanziert (Rückkehrprogramm; Laufzeit: 2019 bis 2024).

Die COUPLE-Studie

Couselors' & Couples' Perspective in a Longitudinal Couple Therapy Evaluation Study (COUPLE)

Nicht nur in Zeiten von Corona kann es in Beziehungen kriseln und zu Konflikten kommen. Verschiedene professionelle Beratungsstellen bieten Paare Unterstützung dabei an, mit Konflikten konstruktiv umzugehen.
Bisher gibt es jedoch nur wenige Studien, die Paarberatung genauer unter die Lupe nehmen, denn die Erforschung von Wirkmechanismen in einem solchen Beratungssetting ist komplex.
In Zusammenarbeit mit Beratungsstellen der Ehe-, Familien- und Lebensberatung (EFL) der katholischen Kirche im Bistum Münster stellen wir uns dieser Herausforderung und nutzen die Kooperation für eine intensive und langfristige Begleitung des Beratungsprozesses - sowohl aus der Perspektive des Paares als auch aus der Perspektive der Berater*innen.
Die Studie soll erfassen, wie Paarberatung bzw. Paartherapie wirkt, für wen sie sich eignet, welche Aspekte (z.B. Kompetenzen, Einstellungen etc.) sich durch welche Maßnahmen am besten verändern lassen und wie wichtig die Übereinstimmung der Wahrnehmung dieser Prozesse bei allen Beteiligten ist.

Die Corona-Pandemie-Studie

Die Corona-Pandemie-Studie: Auswirkungen auf Paare und Familien

Die Ausbreitung des Coronavirus betrifft derzeit Menschen auf der ganzen Welt: Ausgangssperren, Kontaktverbote, Schul- und Kitaschließungen und das vermehrte Arbeiten aus dem Home-Office haben unseren Alltag drastisch verändert. Für viele Menschen kommen finanzielle oder gesundheitliche Sorgen durch die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen hinzu.
Wie gehen Paare und Familien mit diesen Belastungen um? Das untersuchen wir derzeit in einer internationalen Online-Studie, die in 45 Ländern von den Vereinigten Staaten über Brasilien, Italien, Kenia und Malaysia bis nach Australien in Kooperation mit anderen Forscher*innen-Teams durchgeführt wird. So möchten wir untersuchen, ob und wie die mentale Gesundheit durch die Corona-Pandemie beeinträchtigt wird, welchen Einfluss das auf die Partnerschaftsqualität hat und wie Paare gemeinsam mit den „Corona-bedingten“ Stressfaktoren umgehen. Zusätzlich interessieren wir uns dafür, welche Herausforderungen und Chancen durch Home-Office, Home-Schooling und die Kinderbetreuung zu Hause für Familien entstehen und wie sich diese Veränderungen auf die wahrgenommene Vereinbarkeit von Beruf und Familie auswirken. Da Menschen weltweit zu diesen Themen befragt werden, hoffen wir außerdem, Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Umgang mit dieser globalen Krise über Länder und Kulturen hinweg aufzudecken.