Forschung

Unser Forschungsteam interessiert sich für die Rolle, die der familiäre Alltag in der psychischen und physischen Gesundheit in Familiensystemen spielt. Das noch im 19. Jahrhundert vorherrschende biomedizinische Gesundheitsmodell – Gesundheit als Abwesenheit von Krankheit – ist heute durch das biopsychosoziale Modell ersetzt. Dieses lenkt die Aufmerksamkeit von zuvor primär biologischen auch auf psychologische und soziale Aspekte.

Unsere Forschung zielt darauf ab, die zugrundeliegenden Wirkprozesse von sozialen Interaktionen auf Gesundheit zu identifizieren, insbesondere wie sie sich im alltäglichen familiären Umfeld entfalten. In drei Forschungslinien untersuchen wir

  1. wie soziale Interaktionen im Kontext des alltäglichen Paar- und Familienlebens die Gesundheit beeinträchtigen oder stärken können,
  2. wie alltagsnahe Verhaltensbeobachtung und intensive Längsschnittmethoden zur Analyse der Daten dynamischer Familiensysteme eingesetzt werden können und
  3. wie (und für wen) die identifizierten Mechanismen in wirksame Präventions- und Interventionsmaßnahmen umgesetzt werden können.

Auf unserer Website finden Sie weitere Informationen zu laufenden Projekten, Publikationen sowie eine Programmübersicht zum Forschungskolloquium.