Arbeitsgruppe Klasen

Aktuell: Deutsche Forschungsgemeinschaft bewilligt neues Graduiertenkolleg an der WWU in der Teilchenphysik

Gruppenfoto der Beteiligten des GraduiertenkollegsGruppenfoto der Beteiligten des Graduiertenkollegs
© WWU/Peter Grewer

Dass alle Teilchenphysiker der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster zusammen ein großes Projekt geplant haben, ist eine Premiere. Die aufwendige Vorbereitung ist jetzt von Erfolg gekrönt: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligte das gemeinsame Graduiertenkolleg „Starke und schwache Wechselwirkung – von Hadronen zu Dunkler Materie“, in dem theoretische und experimentelle Kern-, Teilchen- und Astroteilchenphysiker zusammenarbeiten. Das Projekt wird mit insgesamt 3,4 Millionen Euro für zunächst viereinhalb Jahre gefördert. Insgesamt richtet die DFG 17 neue Graduiertenkollegs ein, wie am 11. Mai 2015 bekannt wurde.

„Wir freuen uns sehr über die Bewilligung. Wir decken mit dem Graduiertenkolleg ein breites inhaltliches Spektrum ab und verzahnen Theorie und Experiment bei dieser Thematik in bislang nicht da gewesener Weise. Dass die DFG nun grünes Licht gegeben hat, bestätigt die Qualität unseres Konzepts“, unterstreicht Experimentalphysiker Prof. Dr. Christian Weinheimer vom Institut für Kernphysik, Sprecher des Graduiertenkollegs. Prof. Dr. Michael Klasen vom Institut für Theoretische Physik, stellvertretender Sprecher, ergänzt: „Auch die Doktorandenausbildung im Graduiertenkolleg wird anspruchsvoller als gewöhnlich. Die Promotionsstudierenden müssen ein breites Interesse für Theorie und Experiment mitbringen und während ihrer Doktorarbeit eine Zeit lang auf dem jeweils anderen Gebiet arbeiten.“ Die insgesamt elf geförderten Promotionsstellen werden international ausgeschrieben.

Ringvorlesung „Einheit und Vielfalt der Wissenschaften“ des Zentrums für Wissenschaftstheorie

Im Sommersemester 2015 veranstalten Dr. Markus Seidel (Zentrum für Wissenschaftstheorie) und Prof. Dr. Michael Klasen (Institut für Theoretische Physik) eine Ringvorlesung zum Thema „Einheit und Vielfalt der Wissenschaften“. Die Veranstaltung findet jeden zweiten Donnerstag um 18:15 im Hörsaal F 5 (Fürstenberghaus, Domplatz 20–22) statt. Den Auftakt macht am 9. April 2015 der bekannte deutsche Wissenschaftstheoretiker Prof. Dr. Paul Hoyningen-Huene (U Hannover) mit einem einleitenden Vortrag zum Thema „Worin könnten die Einheit und die Vielfalt der Wissenschaften bestehen?“ Am 23. April 2015 folgt ein Vortrag des Physikers Prof. Dr. Eberhard Bodenschatz (MPI Göttingen) zum Thema „Physik der Selbstorganisation – von Wolkenstraßen zum Herzflimmern“. Weitere Informationen finden Sie in diesem Flyer.