III. Wirtschaftswunder und Krise

Phase I von 1945 bis 1973: die Phase des Wiederaufbaus und des Wirtschaftswunders

Als 1945 der Krieg zu Ende war, waren die Perspektiven in beiden Ländern ausgesprochen schlecht. Wie würde es jemals wieder möglich sein, die Bevölkerung zu ernähren und unterzubringen und für ein ausreichendes Wachstum an Arbeitsplätzen zu sorgen? Beide Länder waren schwer angeschlagen, Städte lagen in Schutt, Fabriken, Straßen, Brücken und Häfen waren zerstört.[5] Dabei hatte Westdeutschland in den ersten Jahren mit einem enormen Zustrom von Menschen aus den früheren deutschen Gebieten in Polen und der Sowjetunion zu kämpfen, während die Niederlande mit einem Aufstand in Niederländisch-Indonesien und schließlich – durch die Unabhängigkeit Indonesiens – mit dem Verlust dieses in wirtschaftlicher Hinsicht so wichtigen Gebietes konfrontiert wurden.

Und doch gelang die wirtschaftliche Konsolidierung. Beide Länder konnten hohe Wachstumszahlen realisieren, höher als sie jemals zuvor oder danach erreicht wurden, und in Deutschland lagen sie noch ein wenig höher als in den Niederlanden. Es wurde mit voller Kraft in Unternehmen investiert, in die Infrastruktur und in den Wohnungsbau. Die Zahl der Arbeitsplätze wuchs stark, und damit sank die Arbeitslosenzahl in den sechziger Jahren auf unter ein Prozent. Jahrelang gab es eine gedämpfte Lohnentwicklung. Dies fand erst in den sechziger Jahren ein Ende.[6] Die Staatsausgaben waren ständig gestiegen, vor allem auch die für das Sozialsystem. In beiden Ländern war ein umfangreiches System der sozialen Sicherung aufgebaut worden, wobei vor allem in den sechziger Jahren eine Reihe von Regelungen stark verbessert wurden. Die Handelsbeziehungen, vor allem auch die zu den übrigen Ländern der gerade gegründeten Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, entwickelten sich sehr vorteilhaft. Die relative Unterbewertung beider Währungen im Vergleich zu anderen Währungen begünstigte die Beziehungen. Wenn es denn Unterschiede gab, beispielsweise bei der Inflation, die in Deutschland etwas niedriger war, dann waren sie ziemlich marginal.

Auf institutioneller Ebene gab es deutliche Parallelen, aber auch Unterschiede. Beide Länder entschieden sich bewußt für eine Marktwirtschaft, in der der Staat, besonders im Hinblick auf das Sozialsystem, eine klar definierte, wenn auch eingeschränkte Rolle spielte. Nach ausgedehnten Diskussionen entschied man sich in Deutschland – unter der Führung von Ludwig Erhard – für das Konzept der sozialen Marktwirtschaft, in dem die soziale Sicherheit einen wichtigen Platz einnahm. Daneben war es die Aufgabe des deutschen Staates, für einen ausreichenden Wettbewerb zu sorgen. In den Niederlanden hingegen stand man Kartellabsprachen positiver gegenüber. Über die Position der Zentralbank herrschte allerdings Übereinstimmung. Diese sollte unabhängig von politischer Beeinflussung sein.[7] Beide Länder befürworteten den Freihandel.

Bei den politischen Vorbereitungen und den Kontakten mit den Sozialpartnern gab es deutliche Unterschiede. Gleich im Jahr 1945 entschied sich die niederländische Regierung für die Einrichtung des Centraal Planbureau (CPB), einer Regierungsinstanz für Wirtschaftsanalyse. War man bei der Gründung des CPB noch von einem methodischen Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung und das Eingreifen des Staates ausgegangen, so wurde schon bald die Erarbeitung von adäquaten Prognosen über die niederländische Wirtschaft zur Hauptaufgabe. Im Laufe der Jahre entwickelte sich das CPB in den Niederlanden – nicht zuletzt dank des für seine Arbeit an ökonomischen Modellen berühmten Tinbergen[8] – zu der Instanz schlechthin auf diesem Gebiet. Gleichzeitig entschied man sich in den Niederlanden für eine gemäßigte keynesianische Makropolitik. In Deutschland war man hingegen – unter anderem aufgrund der Erfahrungen von vor 1945 – für eine zurückhaltendere Rolle des Staates. Erst unter der großen Koalition im Jahre 1966 entschied sich Deutschland, besonders unter dem Einfluß Schillers, ebenfalls für eine keynesianische Politik. Noch deutlicher war der Unterschied bei dem Verhältnis zwischen Regierung und Sozialpartnern. In Deutschland wählte man 1949 bewußt die Tarifautonomie, um eine klare Trennung zwischen Staat und Sozialpartnern zu gewährleisten. Tarifverhandlungen lagen in der Verantwortung der Arbeitgeber und Arbeitnehmer, der Staat hatte sich her­auszuhalten. In den Niederlanden ent­standen hingegen gerade in dieser Zeit sehr intensive Kontakte zwischen diesen Parteien, besonders auf dem Gebiet der Lohnentwicklung. Alle Parteien – Regierung, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Zentralbank, CPB und unabhängige Interessenvertreter – kamen im Sociaal-Economische Raad (SER) zusammen, wo man eine gemeinsame und auf breiter Ebene getragene sozioökonomische Strategie beschloß, in der die gemäßigte Lohnentwicklung eine entscheidende politische Variable war. So unterschiedlich die Entscheidungen beider Länder in diesen Punkten auch waren, die ausgesprochen positive wirtschaftliche Entwicklung schien die Richtigkeit beider Entscheidungen zu bestätigen. Abgesehen von einigen ver­hältnismäßig kleinen Rezessionen schien die Periode der Prosperität niemals zu Ende zu gehen.

Phase II von 1973 bis 1989: Die Phase der ökonomischen Krise und der vorsichtigen Erholung

Als sich die OPEC-Länder 1973 dazu entschieden, den Ölpreis um 400 Prozent zu erhöhen, stürzten sie damit die Weltwirtschaft in eine ernste Rezession. In vielen Ländern stagnierte das Wachstum, stieg die Arbeitslosigkeit, geriet der Staatshaushalt aus dem Gleichgewicht und stieg die Inflation rasch an. Dies traf auch auf die Niederlande und auf Deutschland zu. Auch wenn die Ölpreissteigerung wichtig war, so muß dennoch die Erklärung für die Schwere und die Dauer dieser Rezession – ebenso wie für die von Anfang der achtziger Jahre – vor allem bei inländischen Faktoren gesucht werden. Die günstige wirtschaftliche Entwicklung der fünfziger und sechziger Jahre hatte bei Unternehmern, Gewerkschaften und der Regierung zu einer Gewöhnung, aber auch zu einer Erstarrung geführt. Man dachte, man wisse, wie die Wirtschaft funktioniert und wie man die brauchbaren Instrumente einsetzen müsse, um nötigenfalls korrigierend einzugreifen. Die notwendigen wirtschaftlichen Anpassungen aufgrund von neuen Konkurrenten, anderweitigen neuen Produkten und Technologien und manchmal auch aufgrund der Sättigung der Nachfrage verliefen jedoch immer schleppender. Nach 25 Jahren der positiven wirtschaftlichen Entwicklung konnten Unternehmer und Arbeitnehmer nicht mehr die notwendige Dynamik aufbringen. Gleichzeitig geriet eine Reihe von traditionellen Sektoren immer mehr unter Druck. Unternehmer verlangten Subventionen, um Arbeitsplätze zu erhalten, und Arbeitnehmer woll­ten keine Lohnzurückhaltung akzeptieren. In den unruhigen sechziger Jahren war der Konsensgedanke in der Versenkung verschwunden. Die Regierungen, die auf die bewährte keynesianische Medizin vertrauten und um den Verlust von Arbeitsplätzen fürchteten, versuchten die Wirtschaft über Investitionsanreize wieder in Gang zu bekommen; dabei waren sie sich nur unzureichend der Tatsache bewußt, daß sich die Umstände grundsätzlich geändert hat­ten. Je offener die Wirtschaften geworden waren, desto kraftloser waren die Investitionsanreize und ihre Auswirkungen. Daneben übten Entwicklungen wie Individualisierung und Eman­zipation auf den Bildungsbereich, den Ar­beitsmarkt, aber auch im Bereich der sozialen Sicherheit einen wichtigen, wenn auch oft nicht wahrgenommenen Einfluß aus. Die Jahre des Wirtschaftswunders waren in beiden Ländern definitiv vorbei.

In der Periode nach 1975 erwies es sich, daß die keynesianische Politik nicht mehr effektiv war. Auch wenn sich das Wirtschaftswachstum wieder relativ erholte, kamen doch kaum Arbeitsplätze hinzu (während die Bevölkerung weiterhin wuchs), die Arbeitslosigkeit war nicht oder kaum zu senken, der Staatshaushalt blieb ein Problem, die Ausgaben für die soziale Sicherheit stiegen weiterhin, und die Inflation blieb besorgniserregend hoch. Ganze Sektoren schrumpften zusammen, es gab zahlreiche Bankrotts, und die Regierungspolitik zeigte immer weniger Wirkung. Von dem Vertrauen in die Wirtschaft war nur noch wenig übrig. Während früher noch die Bäume in den Himmel wuchsen, sprach man heute von ‚jobless growth‘. Diese Phänomene traten in Deutschland und in den Niederlanden auf, im letztgenannten Land jedoch in viel ernsterem Ausmaß. Die Zunahme der Staatsausgaben dauerte hier – unter anderem genährt durch die beträchtlichen Erdgaserträge – viel länger an. Die Inflation war höher, und dies trug dazu bei, daß auch die Lohnforderungen höher waren. Schließlich stieg die Arbeitslosigkeit ebenso wie die Inanspruchnahme der Sozialsysteme weiter an. Die Teilnahme am Arbeitsmarkt sank deutlich. Während immer mehr Menschen – vor allem Frauen – arbeiten wollten, blieb die Zahl der Arbeitsplätze konstant. Es wurde immer deutlicher, daß die Wettbewerbsstellung der niederländischen Wirtschaft ernsthaft unterminiert war. Was man auch ausprobierte – nichts schien zu gelingen. Nicht umsonst sprach man in diesen Jahren von der ‚Dutch disease‘. In Deutschland zeigten sich zwar die gleichen negativen Tendenzen, doch die Resultate waren weniger dramatisch. Im internationalen Vergleich stand die deutsche Wirtschaft immer noch sehr gut da. Nicht umsonst betrachteten in dieser Zeit viele Länder Deutschland gerne als die ‚Lokomotive der Weltwirtschaft‘ und blickten neidvoll auf die Stabilität der sozialen Marktwirtschaft.

Mit der zweiten Ölkrise wurde das Vertrauen in die Wirtschaft erneut heftig erschüttert. Während sich viele noch verzweifelt an alten Vorstellungen festklammerten, änderte man in anderen Ländern seine Meinung. So führten Ronald Reagan in den Vereinigten Staaten und Margaret Thatcher in Großbritannien in dieser Zeit einschneidende Veränderungen durch. Dabei betonten sie ihren Widerwillen gegen staatliche Eingriffe. Auf dem Kontinent hatte man Probleme mit den sozialen Folgen dieser Politik. So versuchte zu Beginn der achtziger Jahre Bundeskanzler Helmut Schmidt in Deutschland auf Forderungen der SPD hin, das Wirtschaftswachstum durch zusätzliche Ausgaben wieder anzukurbeln, die Arbeitslosigkeit zurückzudrängen und gleichzeitig den Sparzwängen zu entsprechen, wie sie von der Bundesbank befürwortet wurden, um auf diese Weise die Inflation zu verringern. Dieser Spagat war schließlich nicht aufrecht zu erhalten.

Auch in den Niederlanden war man sich hinsichtlich der zu führenden Wirtschaftspolitik unsicher. Innerhalb kurzer Zeit traten mehrere Kabinette an, die untereinander nicht einer Meinung waren beziehungsweise in der Bevölkerung keine ausreichende Unterstützung für einschneidende Maßnahmen erhielten. Dadurch türmten sich die Probleme auf. Besonders sind hier der Umfang der Staatsausgaben, die Höhe der Finanzierungslücke, die hohe Arbeitslosigkeit, die hohe Zahl der Unterstützungsempfänger sowie die niedrige Arbeitspartizipation zu nennen.

Allmählich setzte sich die Erkenntnis durch, daß es so nicht mehr weitergehen konnte. In Deutschland löste Helmut Kohl Ende 1982 Helmut Schmidt als Bundeskanzler ab. Kohl war ein Befürworter einer stärkeren Angebotsorientierung mit einer größeren Betonung von Steuerreform, Deregulierung und Anpassungen im Bereich der Arbeitsmarkt- und der Sozialpolitik, um so die Wirtschaft wieder wachsen zu lassen. Er legte auch viel Wert auf Einsparungen, allerdings waren die Kursanpassungen, die Kohl in den achtziger Jahren vornahm, im Vergleich zu denen von Reagan und Thatcher zurückhaltend zu nennen. Als es hart auf hart kam, schreckte Kohl vor den Folgen zurück. Tatsächlich änderte sich nicht allzu viel. Zunächst schien sich die deutsche Wirtschaft nicht wirklich zu verbessern, weder durch politische Veränderungen, noch durch die Gesundung der Weltwirtschaft. Die sogenannte Standortdiskussion flammte auf, aber ab 1986 sprang der Wirtschaftsmotor doch wieder an. Die Investitionen stiegen rasch, das Wachstum nahm wieder zu, die Arbeitslosigkeit begann zu sinken, und das Finanzdefizit schlug 1989 sogar in einen Überschuß um. Kohls Rezepte schienen zu funktionieren. Mehr noch, nicht wenige glaubten in dieser Zeit, daß die deutsche Wirtschaft ein zweites Wirtschaftswunder erlebte. Unter diesen fast euphorischen Umständen war es auch erklärbar, daß Kohl, als die Berliner Mauer fiel und kurz darauf die Diskussion über die Wiedervereinigung einsetzte, voller Selbstvertrauen versprechen konnte, die deutsche Wirtschaft sei sehr wohl imstande, die anstehenden Aufgaben zu einem guten Ende zu bringen. Das Schicksal schien den Deutschen, auch in wirtschaftlicher Hinsicht, wohlgesonnen.

Inzwischen kämpfte man in den Niederlanden darum, die Wirtschaft nicht weiter absinken zu lassen. Fast zeitgleich mit dem Amtsantritt Helmut Kohls in Deutschland nahm in den Niederlanden das erste Lubbers-Kabinett seine Arbeit auf. Damit kam es um 1983 in der Wirtschaftspolitik sowie in der öko­nomischen Entwicklung zu einem deutlichen Bruch. Die zentralen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorgani­sationen schlossen unter anderem durch den Druck der neuen Regierung den Vertrag von Wassenaar. In diesem Vertrag wurde vereinbart, daß die Gewerkschaften in den Tarifverhandlungen eine Lohnmäßigung anstreben sollten, während die Arbeitgeber versprechen mußten, sich flexibel zu zeigen, um bestehende Arbeitsplätze zu erhalten bzw. neue zu schaffen. Der Vertrag wurde auf unbestimmte Zeit abgeschlossen, ohne jegliche Garantie, daß diese Stellen auch geschaffen würden. Erst nach Jahren begannen die positiven Folgen sichtbar zu werden. Das Lubbers-Kabinett beschloß bei seinem Amtsantritt, die Löhne und Sozialleistungen real um drei Prozent zu senken und kräftig zu sparen. Außerdem entschloß man sich, die Subventionierung bedrohter Sektoren einzustellen, mehr Mittel für die Technologiepolitik zur Verfügung zu stellen und mit der Deregulierung zu beginnen. Darüber hinaus wurden Arbeitsmarkt- und So­zialrege­lungen einer kritischen Unter­suchung unterzogen und in beschränktem Maße angepaßt. Um den sozialen Frieden nicht zu stören, versuchte man allerdings, allzu drastische Eingriffe zu vermeiden. Ganz allmählich begann sich die Wirtschaft nach 1983 zu erholen. Das Wachstum nahm zu, es wurden Stellen geschaffen, die Arbeitslosigkeit nahm ab und das Finanzdefizit sank. Dem stand auf der anderen Seite gegenüber, daß die Steigerung der Zahl der Bezugsberechtigten für Sozialleistungen unvermindert anhielt. Besonders die Inanspruchnahme der Arbeitsunfähigkeitsrente (Wet Arbeids Ongeschiktheid, WAO) wurde immer problematischer. Dies trug dazu bei, daß jeder Konjunktureinbruch unmittelbar wieder zu großen Haushaltsproblemen führte. Es wurde immer deutlicher, daß gravierendere Einschnitte in das Sozialsystem, besonders im Bereich der Arbeitsunfähigkeitsrente, nicht länger vermieden werden konnten.

Die wirtschaftlichen Verhältnisse schienen 1989 klar zu sein. Die deutsche Wirtschaft schien sich völlig erholt zu haben. Mit den neuen Bundesländern vereinigt würde Deutschland zur bei weitem größten Ökonomie Europas werden und bei der voranschreitenden europäischen Integration eine führende Rolle spielen. Die niederländische Wirtschaft befand sich zwar im Stadium der Genesung, war aber immer noch sehr verletzlich. Mit Bewunderung und Neid blickte man auf die deutsche Wirtschaft. Es bestand zu diesem Zeitpunkt kein Zweifel daran, welches Land am besten auf die Herausforderungen der neunziger Jahre vorbereitet war.


[5] Der Vollständigkeit halber sei hier angemerkt, daß diese kurze, grobe Charakterisierung der ersten Nachkriegsjahre keineswegs allen relevanten Unterschieden zwischen beiden Ländern gerecht wird. Auch darf die Erwähnung des Verlustes von Indonesien nicht als eine Verurteilung dieser Entwicklung gesehen werden, ganz im Gegenteil.
[6] In den Niederlanden fand der Lohndurchbruch 1963 statt, in Deutschland erst 1969.
[7] In der niederländischen Situation war die niederländische Zentralbank (De Nederlandsche Bank) nach dem Bankengesetz von 1948 nicht völlig un­ab­hängig, jedoch gab es in der Praxis kaum Unterschiede zur deutschen Situation.
[8] In der niederländischen Situation war die niederländische Zentralbank (De Nederlandsche Bank) nach dem Bankengesetz von 1948 nicht völlig un­ab­hängig, jedoch gab es in der Praxis kaum Unterschiede zur deutschen Situation.

Autor: Kees van Paridon
Erstellt: Februar 2007. Der Beitrag basiert auf einem Vortrag, der am 5. Februar 2003 am Zentrum für Nie­derlande-Studien gehalten wurde. Er wurde von Annegret Klinzmann, M.A. aus dem Niederländischen übersetzt.