III. Wirtschaft und politische Beziehungen zur Zeit des Kaiserreichs

In der Zeit des Kaiserreiches gab es in Deutschland einen starken Nationalismus, der den Niederlanden bedrohlich erschien, weshalb man in Den Haag um 1870 dann auch beunruhigt war. Thorbecke verwies schon 1867 auf „... ein preußisches Streben nach militärischer Größe, das auf die Unterdrückung des weniger Mächtigen hinauslaufen muß“. Liberale hielten bereits ab 1848 wenig vom dominanten deutschen Staat, und daran hatte sich nach 1862, als Bismarck in Preußen jeglicher Tendenz zur Liberalisierung den Garaus machte, nichts geändert. Nach 1871 fürchtete Thorbecke den politisch-kulturellen Einfluss aus dem autoritären Reich. Auch ein Mann wie Groen van Prinsterer, der dem protestantischen Preußen im Prinzip wohlwollend gegenüberstand, hielt mit seiner Beunruhigung nicht hinter dem Berg. Prominente Niederländer hielten ihr Land für bedroht, und in deutsch-nationalistischen Kreisen wurde dann auch suggeriert, dass die Niederlande deutsch seien.[11] Ein niederländischer Diplomat atmete aus diesem Grund bereits 1851 erleichtert auf, als die deutsche Vereinigung, die durch die Revolution von 1848 vor der Tür zu stehen schien, vom Tisch war. Ein deutsches Reich, so seine Meinung, werde nur zu Geschrei um die Einheit aller Deutschen führen, wodurch sogar der Frieden von Münster – die niederländische Bezeichnung für den Westfälischen Frieden von 1648 – zur Diskussion stehen könne.[12] Dies geschah im Jahr 1871 tatsächlich. Dennoch sah der Gesandte in Berlin, jhr. W.F. Rochussen, im Kaiserreich keine unmittelbare Bedrohung, solange die Niederlande weiterhin den Freihandel auf ihre Fahnen schrieben und Bismarck, der keine weitere Expansion suchte, weiterhin an der Macht bleibe.[13] Rochussens Auffassung knüpft an die liberalen Interdependenztheorien an. Solange der Handel frei ist, sind wirtschaftliche Ziele friedlich zu verwirklichen, die sonst nur durch die Unterwerfung der Gebiete zu realisieren sind, aus denen Rohstoffe, Transportkapazitäten oder Lebensmittel kommen sollen.[14] Bismarcks Nachfolger von Caprivi formulierte dies 1891 umgekehrt: „Bei der Tendenz, sich ab zu schließen, die, wie ja bekannt ist, Rußland, Amerika und Frankreich haben, wird [...] die Folge sein ein Krieg Aller gegen Alle...“[15] Der Ruf nach einem Platz für die Niederlande in einem politischen Verbund unter deutscher Führung erklang dann auch vor allem, als Den Haag sich noch protektionistisch verhielt. 1841 meinte der deutsche Nationalist und Ökonom Friedrich List (der hoffte, der Zollverein werde „die Deutschen ökonomisch und materiell zu einer Nation verbinden“): „...je mehr der deutsche Zollverein zur Einsicht seiner Interessen und zum Gebrauch seiner Kräfte gelangt, um so mehr wird er die Notwendigkeit erkennen, Holland in sich auf zu nehmen“.[16] List war nicht der einzige, der so dachte. Auch der Kölner Händler L. Camphausen, der im Revolutionsjahr 1848 kurz preußischer Ministerpräsident gewesen war, hoffte, die Niederlande werden der Zollunion beitreten und er war erzürnt darüber, dass Den Haag nur darauf aus zu sein schien, unter Behinderung des Schiffs- und Warenverkehrs seine Position am Rhein durch Zölle und Stapelzwang auszubeuten. Camphausen, der für die rheinische Industrie einen Zugang zum Meer suchte, fragte sich 1839, als in Den Haag noch wenig auf eine liberale Kurswende hindeutete, mit Blick auf den Zollverein: „Wann werden Hamburg und Bremen, wann werden Hannover, Holland und Belgien eintreten, wer zu erst?“[17] Bei ihm war dies ein Traum, bei anderen wurde es zu einer Forderung, aber die Lage änderte sich bereits vor 1871. Trotz des in ganz Europa zunehmenden Nationalismus sorgte die Vorherrschaft des britischen Reiches dafür, dass sich der Freihandel wie ein Ölfleck ausbreitete. 1862 erlegte der soeben zum preußischen Ministerpräsidenten ernannte Bismarck dem Zollverein den Freihandel auf, um so die Liberalen zu ködern und die Integration Deutschlands voranzutreiben.[18] Im gleichen Jahr schaffte auch das zweite Thorbecke-Kabinett die Zollrechte zum größten Teil ab und strich verschiedene Verbrauchssteuern mit den dazugehörigen Produktionsvorschriften. Die Wirtschaft erhielt einen offenen Charakter und wurde zu einer supertrading economy. Camphausens Motiv, die Niederlande in ein deutsches Korsett zu zwängen, verschwand damit von selbst.

Grafik 3 zeigt, dass die Niederlande zwischen 1860 und 1870 und in den letzten Jahren vor dem Großen Krieg wirtschaftlich mit Deutschland im Gleichschritt liefen. Sie folgten in dieser Zeit dem deutschen Wachstum. Es entstanden in den Niederlanden Handels- und Schifffahrtsnetzwerke sowie eine auf die deutschen Industriestädte ausgerichtete Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie. Da die Ruhrindustrie außer der Steinkohle kaum über Rohstoffe verfügte, mussten Erze und andere Materialien herbeitransportiert werden, und es gab außer dem Rhein keinen Transportweg, der über die Kapazitäten verfügte, diese Großtransporte effizient durchzuführen. Auch fanden Ableger der Industrie hier einen Standort, und es wurden Arbeiter rekrutiert. Den Haag machte dies durch das Beiseiteräumen verschiedener Hemmnisse und die Förderung der Infrastruktur möglich. Als die Entwicklung des Ruhrgebietes richtig in Gang kam, erschlossen die Niederlande ihre Wirtschaft.

Nach 1871 wollte Bismarck von einer politischen Expansion nichts mehr wissen, aber die Art und Weise, in der er die Einheit durchgedrückt hatte, erweckte im Ausland Misstrauen. Für die Niederlande kam hinzu, dass sie in diesen Jahren wirtschaftlich abhängig wurden. Sie standen dem neuen Nachbarn verletzlich gegenüber, aber gerade jetzt zeigte sich Berlin wenig expansionistisch.[19] Nachdem der neue Kaiser, Wilhelm II., 1890 Bismarck entmachtet hatte, entstand jedoch eine andere Situation. Der Fürst wollte sich selbst beweisen, und die deutsche Politik wurde aggressiver. Neben einem scharfen Nationalismus, der sich in dem Konzept einer Weltpolitik, dem Bau einer Kriegsflotte und verschiedenen röhrenden nationalistischen Manifestationen äußerte, wurde der deutsche Expansionsdrang durch ökonomische Ideen genährt.[20] Deutschland musste Rohstoffe und Lebensmittel importieren. Aus diesem Grund, und um die wachsende Bevölkerung in Arbeit zu halten, war der Export von Industrieprodukten notwendig. Ohne Export würde Deutschland seinen Bevölkerungszuwachs, auf den es zum Teil seine militärische Macht stützte, nach Amerika schicken müssen. Hinsichtlich der Zukunft dieses Exports waren die deutschen Ökonomen jedoch pessimistisch. Handel wurde als Tausch von fabrizierten Gütern gegen Nahrung und Rohstoffe aus zurückgebliebenen Gebieten betrachtet. Entwickelten sich solche Gebiete, hatten sie diesen Import nicht mehr nötig, was auch das Ende des deutschen Exports bedeutete. Auch die Einfuhr würde dann sinken müssen. Kurz vor dem Ersten Weltkrieg formulierte Werner Sombart sogar ein Gesetz vom abnehmenden Handel.[21] In diesem Licht erschien es logisch, nach politischer Kontrolle über die Gebiete zu streben, die als Lieferant für Rohstoffe und Nahrungsmittel fungierten. Da das Reich aber zu spät kam, um noch interessante Stücke Asiens oder Afrikas zu erlangen, beschäftigte man sich neben der Möglichkeit, Kolonien von anderen zu übernehmen, vor allem mit der europäischen Blockbildung.[22]

Schon vor 1914 schien die Bildung eines europäischen Blocks zu drängen. Der Erfolg der USA, des britischen Reiches und Russlands – Länder mit Märkten von kontinentalem Umfang – warf die Frage auf, ob bei diesen zunehmenden Vorteilen durch Größe (economies of scale) eine moderne Produktion in Europa überhaupt noch zu erzielen war. „Wollen die europäischen Staaten ihre Weltstellung aufrecherhalten, so werden sie nicht umhin können, eng aneinander sich anzuschließen [...] weil sie im wirtschaftlichen Kampf um das Dasein genötigt sein werden, all ihre Kräfte einzusetzen“, so Caprivi.[23] Eine Zollunion unter deutscher Führung, an der neben Frankreich mehr oder weniger der ganze Kontinent beteiligt sein müsste, wurde als einzige Lösung betrachtet: „...so blieb nur ein Mittel übrig: den Versuch zu machen, Tarifverträge mit anderen Staaten abzuschließen [...] und das, was unsere Industrie im Inlande nicht mehr finden konnte, was sie im Auslande, ..., verlor, – das zu ersetzen durch eine Vereinigung mit anderen naheliegenden Nationen.“[24] Eine Blockbildung erschien auch aus machtpolitischer Perspektive vernünftig. In einem solchen Block fand eine regionale Großmacht ja nicht nur Schutz vor der Unsicherheit des Weltmarktes, sondern es konnten auch die eigenen Interessen optimal realisiert werden, vor allem, wenn weniger entwickelte Gebiete (beispielsweise Südosteuropa) dem Block angehörten.[25] Für eine regionale Großmacht lief eine Zollunion auf Freihandel mit allen relevanten Handelspartnern hinaus, ohne die soziale Unsicherheit, die entstand, wenn alle Märkte sperrangelweit aufgerissen wurden. Darüber hinaus bestand der Vorteil eines Handelsblocks darin, dass der Verlust an Autonomie – und damit an Macht – der dem Freihandel inhärent ist, durch die kleinen Mitgliedstaaten getragen wurde, während der größte Blockpartner das gewann, was jene verloren. Aus diesem Grund also diskutierte das Kaiserreich Mitteleuropa, zog die Weimarer Republik eine Zollunion in Erwägung und wollte das Dritte Reich eine Großraumwirtschaft schaffen. Handelsblöcke, in denen auch den Niederlanden ein Platz zugedacht wurde, waren auch ein Instrument, um Europa zu beherrschen.[26]

Die Vorstellung, Europa bedürfe größerer Einheiten, hatte auch ein politisches Standbein. Kleinstaaterei wurde als ein überholter Zustand betrachtet, die Zukunft gehörte den großen Ländern. Unter diesem Aspekt wiesen deutsche Nationalisten die Niederländer darauf hin, dass es für sie besser sei, ihre Unabhängigkeit aufzugeben, „um nicht politisch und wirtschaftlich in eine verzweifelte Lage zu geraten.“[27] Der Vorsitzende des nationalistischen Alldeutschen Verbandes behauptete 1895 sogar: „Die beiden Niederlande werden wir zum Eintritt in den großdeutschen Bund nicht zu zwingen brauchen. Sie werden als Gesuchsteller ganz von selbst kommen, wenn ihre wirtschaftliche oder staatliche Selbständigkeit sich nicht länger aufrecht erhalten läßt.“[28]

Trotz dieser Schüsse vor den Bug, wies nichts auf eine ernsthafte Bedrohung hin. Selbst die Tatsache, dass Kaiser Wilhelm II. in einer Zeit, in der das Haus Oranien auszusterben schien, bei jeder sich bietenden Gelegenheit darauf hinwies, dass auch er sich Prinz von Oranien nennen durfte, muss eher seiner ungehobelten Persönlichkeit als einem deutschen Expansionsdrang zugeschrieben werden. Die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands führte vielmehr gerade dazu, dass die Niederlande in ein ruhigeres Fahrwasser gerieten. Natürlich hatte Den Haag Bedenken gegenüber einer deutschen Vormundschaft, aber es stimulierte sogar eine Entwicklung, bei der die Niederlande Teil eines deutschen Wirtschaftsraumes wurden. Es war dort bis 1940 ein Axiom, dass den deutschen Wirtschaftszielen keine Hindernisse in den Weg gelegt werden durften. Auf diese Weise sollte eine Verärgerung des gefährlichen Nachbarlandes verhindert werden. Der Freihandel war nicht so sehr die handelspolitische Pavlow-Reaktion einer kleinen, offenen Wirtschaft, als vielmehr das ökonomische Gegenstück zur ängstlichen Neutralität, die das Land seit der Unabhängigkeit Belgiens pflegte.[29] Durch den Freihandel konnten die deutschen Händler hier das bekommen, was sie brauchten, ohne dass hierzu ein politisches Bündnis notwendig war. Das Forcieren einer solchen Verbindung konnte Deutschland bloß Schaden zufügen. Deutsche mit wirtschaftlichen Interessen in den Niederlanden waren dann gewiss auch keine Befürworter einer wie auch immer gearteten Bedrohung des kleinen Nachbarn, und  neomerkantilistische Vorstellungen richteten sich nicht gegen die Niederlande, sondern gegen Länder, in denen die deutschen Interessen beschnitten wurden. Zwar bot der Freihandel keinerlei Garantie, aber er verstärkte die niederländische Position sehr wohl. Selbst der Entscheidung, die Niederlande 1914 aus dem Krieg heraus zu halten, lagen neben militärischen auch ökonomische Motive zugrunde. Bereits 1909 schrieb der deutsche Oberbefehlshaber von Moltke: „Ferner wird es für uns von größter Bedeutung sein, in Holland ein Land zu haben, dessen Neutralität uns Ein- und Zufuhren gestattet. Es muß unsere Luftröhre bleiben, damit wir atmen können.“[30] Auch Kanzler Bethmann Holweg garantiert kurz vor Kriegsausbruch gegenüber dem britischen Botschafter vorbehaltlos die niederländische Neutralität.[31] Möglicherweise steckten dahinter die Industriellen von der Ruhr, die auch in der Weimarer Zeit die niederländischen Interessen vertreten sollten.


[11] Beening, A.: Onder de vleugels van de adelaar. De Duitse buitenlandse politiek ten aanzien van Nederland in de periode 1890-1914, Amsterdam 1994, S. 94; Doedens, A.: Nederland en de Frans-Duitse oorlog. Enige aspecten van de buitenlandse politiek en de binnenlandse verhoudingen van ons land omstreeks het jaar 1870, Zeist 1973, S. S. 33 u. S. 173-174; Lademacher, H.: Zwei ungleiche Nachbarn. Wege und Wandlungen der deutsch-niederländischen Beziehungen im 19. und 20. Jahrhundert, Darmstadt 1990, S. 42 ff.
[12] Boogman, J.C.: Nederland en de Duitse bond 1815-1851, Zwei Bände, Groningen 1955, S. 792.
[13] Lademacher, H.: Zwei ungleiche Nachbarn. Wege und Wandlungen der deutsch-niederländischen Beziehungen im 19. und 20. Jahrhundert, Darmstadt 1990, S. 66.
[14] Mansfield, E.D./Pollins, B.M.: The Study of Interdependence and Conflict: Recent Advances, Open Questions, and Directions for Future Research, in: The Journal of Conflict Resolution 45/2001, S. 843-844.
[15] Caprivi, L. von: Rede im Reichstag, 10. Dezember 1891; Onlineversion.
[16] List, Friedrich: Das national System der politischen Ökonomie, Stuttgart/Tübingen 1841, S. 48.
[17] Boogman, J.C.: Nederland en de Duitse bond 1815-1851, Zwei Bände, Groningen 1955, S. 77.
[18] Böhme, H.: Deutschlands Weg zur Großmacht. Studien zum Verhältnis von Wirtschaft und Staat während der Reichsgründungszeit 1848-1881, Köln 1974, S. 95.
[19] Winkler, H.A.: Der lange Weg nach Westen, Band I: Deutsche Geschichte 1806-1933, Bonn 2002, passim; Ritter, G.: Staatskunst und Kriegshandwerk. Das Problem des "Militarismus" in Deutschland, Band I: Die altpreußische Tradition (1740-1890), München 1970, S. 253.
[20] Winkler, H.A.: Der lange Weg nach Westen, Band I: Deutsche Geschichte 1806-1933, Bonn 2002, passim; Ritter, G.: Staatskunst und Kriegshandwerk. Das Problem des "Militarismus" in Deutschland, Band I: Die altpreußische Tradition (1740-1890), München 1970, S. 253; Kaiser, D.E.: Germany and the origins of the First World War, in: Journal of Modern History Nr. 3, Jg. 55/1983, S. 442-474.
[21] Sombart, Werner: Die deutsche Volkswirtschaft im neunzehnten Jahrhundert und im Anfang des 20. Jahrhunderts , Berlin 1919, S. 368; Flam, Harry: A Heckscher-Ohlin Analysis of the Law of Declining International Trade, in: The Canadian Journal of Economics 18/1985, S. 602-615; Hirschman, Albert O.: National power and the structure of foreign trade, Berkeley 1969, S. 146-151.
[22] Fischer, Fritz: Krieg der Illusionen. Die deutsche Politik von 1911 bis 1914, Düsseldorf 1969, passim; Kaiser, D.E.: Germany and the origins of the First World War, in: Journal of Modern History Nr. 3, Jg. 55/1983, S. 442-474.
[23] Caprivi, L. von: Rede im Reichstag, 10. Dezember 1891; Onlineversion; Fischer, Fritz: Krieg der Illusionen. Die deutsche Politik von 1911 bis 1914, Düsseldorf 1969, S. 24-25.
[24] Caprivi, L. von: Rede im Reichstag, 10. Dezember 1891; Onlineversion.
[25] Krasner, S.D.: State Power and the structure of international trade, in: World politics Nr. 3, Jg. 28/1976, S. 324.
[26] Fischer, Fritz: Krieg der Illusionen. Die deutsche Politik von 1911 bis 1914, Düsseldorf 1969, S. 368-377; Pohl, K.H.: Deutsche “Wirtschaftsaussenpolitik” 1925/26, in: W. Michalka und M.M. Lee (Hrsg.), Gustav Stresemann, Darmstad 1982; S. 430-431; Krüger, Peter: Die Aussenpolitik der Republik von Weimar, Darmstadt 1985, S. 286; Copeland, Dale C: Economic Interdependence and war: A Theory of trade expectation, in: International Security Nr. 4, Jg. 20/1996, passim.
[27] Fischer, Fritz: Griff nach der Weltmacht. Die Kriegszielpolitik des kaiserlichen Deutschland 1914/18, Düsseldorf 1977, S. 94.
[28] Hasse, Ernst: 1893. Aus der anonym erschienenen Schrift des Vorsitzenden des "Alldeutsche Verbandes", Prof. Dr. Ernst Hasse, „Großdeutschland und Mitteleuropa um das Jahr 1950. Von einem Alldeutschen”, in: Opitz, Reinhard (Hrsg.): Europastrategien des deutschen Kapitals 1900-1945, Köln 1977, S. 110.
[29] Tamse, C.A.: Het Huis Oranje en andere politieke mythen, Amsterdam 2002, S. 177.
[30] Moeyes, P.: Buiten schot. Nederland tijdens de Eerste Wereldoorlog 1914-1918, amsterdam 2001, S. 81.
[31] Kaiser, D.E.: Germany and the origins of the First World War, in: Journal of Modern History Nr. 3, Jg. 55/1983, S. 468.

Autor:
Hein A.M. Klemann
Erschienen: Klemann, H.: Die Niederlande und Deutschland: Wirtschaftliche Integration und politische Konsequenzen 1860–2000, in: Wielenga, Friso/Geeraedts, Loek: Jahrbuch des Zentrums für Niederlande-Studien 17/2006. Die Integration von Zuwanderen, Münster, Februar 2007, S. 101-118.