Drogengesetzgebung in den Niederlanden


I. Einführung

Coffeeshop in Amsterdam
Coffeeshop in Amsterdam, Quelle: Andrij Bulba/cc-by

Wer sich über die Drogenpolitik der Niederlande schlau machen will, kann das – nicht ganz überraschend – auch auf der offiziellen Seite der niederländischen Tourismusförderung tun. Unter www.holland.com findet sich auch Ende 2013 noch der Hinweis, die Niederlande seien „bekannt für ihre tolerante Drogenpolitik“. Dennoch, so heißt es weiter, gelte auch im Polderland: Drogen sind illegal, und: „Ein guter Überblick über die niederländische Drogenpolitik kann Ihnen viel Ärger ersparen.“

Den zu bekommen ist allerdings gar nicht mehr so einfach. Während die Politik des Umgangs mit harten Drogen seit Jahrzehnten relativ konstant verläuft, ist beim Thema Coffeeshops und Cannabis vieles in Bewegung geraten. Ob zum Guten oder zum Schlechten, darüber gehen die Meinungen weit auseinander. Fest steht: Die Lage vor Ort ist längst nicht mehr einheitlich, jede Kommune macht weitgehend das, was sie für richtig halt. Das kann man für einen angemessen lokalen Ansatz halten, es schafft aber auch eine beachtliche Unübersichtlichkeit.

Dazu passt, dass ist auch die niederländische Bevölkerung in ihrer Haltung gespalten ist: Laut einer Umfrage des Instituts Maurice de Hond ist ziemlich genau die Hälfte der Niederländer für eine Legalisierung von weichen Drogen, 39 Prozent sind dagegen.

Das folgende Dossier „Die Drogenpolitik in den Niederlanden“ gibt einen Überblick über die Geschichte wie auch die jüngsten Entwicklungen in Sachen Drogen. Es erläutert die gesetzliche Grundlage – das Opiumwet – und stellt die Standpunkte der politischen Parteien vor und vieles mehr.

Autor: Andreas Gebbink
Erstellt:
Dezember 2009
Aktualisiert: Januar 2014, Jeanette Goddar


Links

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Weitere Informationen in unserem Dossier zur niederländischen Drogenpolitik seit den 1990er Jahren

Das Zentrum für Drogenforschung publiziert (in div. Sprachen) zahlreiche Studien und Untersuchungen zum Drogengebrauch, zur Drogenpolitik Centrum voor Drugsonderzoek (Cedor)

Anlaufstelle um sich über Präventionsmaßnahmen zu informieren Landelijk Steunpunt Preventie (LSP)

Dossier über Drogen des nld. Ministerium für Gesundheit, Wohlsein und Sport Ministerie van Volksgezondheid, Welzijn en Sport (VWS)

Das Trimbosinstitut forscht rund um Gesundheitsfragen Trimbos-instituut

Literatur

Alle bibliographischen Angaben des Dossiers finden Sie unter Bibliographie

Ministerie voor Volksgezondheid, Welzijn en Sport (Hrsg.): Hoofdlijnenbrief drugsbeleid, 11. September 2009, Den Haag 2009. Onlineversion

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