VII. Zucht und Ordnung

Beim Thema „Zucht und Ordnung“ profiliert sich die PVV in erster Linie als Zero-Tolerance-Partei im Bereich der Verbrechensbekämpfung. Sie spricht sich für eine scharfe Herangehensweise in der Drogenpolitik und ein Ende der weitreichenden Tolerierungskultur in Bezug auf weiche Drogen aus. Um die Kriminalität in den Niederlanden zu bekämpfen, schlägt die politische Bewegung von Geert Wilders unter anderem die folgenden Maßnahmen vor:

  • Mehr Polizei auf der Straße
  • „imposanteres“ Auftreten der Polizei: „Aktions-“ statt „Redepolizei“
  • Auswahl der Polizisten: Tatkraft wichtiger als soziale Fertigkeiten
  • Bessere Ausrüstung (amerikanischer Waffenstock)
  • Härtere Strafen, drei Verurteilungen – lebenslänglich (vgl. USA)
  • Gefängnisse weniger „komfortabel“ einrichten
  • Einrichtung von „Gesindeldörfern“: Mehrfachtäter in Wohncontainersiedlungen
  • „Animal cops“: Polizisten, die sich in erster Linie mit dem Schutz von Tierrechten auseinandersetzen

Koen Vossen hebt in „Rondom Wilders. Portret van de PVV“ in diesem Zusammenhang ergänzend hervor, dass die PVV die Einführung der Todesstrafe prinzipiell ablehnt. Zudem plädiert sie nicht für eine Liberalisierung des Schusswaffengesetzes nach US-amerikanischem Vorbild.


Autor: André Krause
Erstellt: September 2014