Politik - Flug MH17 - Absturz und Folgen

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Berichterstattung

MH17: Ukraine will Tatbeteiligten festgenommen haben

[18.07.2019] Als sich gestern der MH17-Abschuss zum fünften Mal jährte, fand eine Gedenkfeier in den Niederlanden statt. Die Namen aller 298 verstorbenen Insassen wurden von Angehörigen verlesen. Auch Ministerpräsident Mark Rutte (VVD) gedachte der Opfer. Am selben Tag veröffentlichte der ukrainische Geheimdienst SBU eine aufsehenerregende Mitteilung: Die Behörden wollen den Mann, der den Transport der Rakete aus Russland in die Ukraine organisiert haben soll, festgenommen haben. Die Glaubwürdigkeit dieser Meldung ist nicht gesichert. weiter...

POLITIK: 5 Jahre nach Absturz von Flug MH17

[17.07.2019] Vor fünf Jahren, am 17. Juli um 15:20 Uhr niederländischer Ortszeit, stürzte ein Flugzeug von Malaysia Airlines über der Ostukraine ab. Alle 298 Passagiere kamen dabei um – darunter 196 niederländische Staatsbürger. Die Maschine wurde von einer russischen Rakete getroffen – vermutlich, weil das Flugzeug für eine Militärmaschine der ukrainischen Luftwaffe gehalten wurde. Mittlerweile werden vier Personen strafrechtlich verfolgt. weiter...

MH17: Vor drei Jahren stürzte die MH17 über der Ost-Ukraine ab - gestern wurde ein offizielles Denkmal für die 298 Opfer eingeweiht

[18.07.2017] Am 17. Juli 2014 wurde die MH17 auf ihrem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur über ukrainischen Luftraum mutmaßlich von einer russischen Rakete abgeschossen. An Bord waren damals 298 Menschen, darunter 196 Niederländer, die alle beim Absturz der Passagiermaschine ums Leben kamen. Gestern, am dritten Jahrestag der Katastrophe, wurde ein offizielles Denkmal für die Opfer enthüllt. Es waren bewegende Stunden, zumal die Frage nach der Schuld noch immer nicht geklärt werden konnte und bislang niemand für den Abschuss zur Rechenschaft gezogen wurde. weiter...

POLITIK: Reaktionen auf MH17-Endbericht

[13.10.2015] „Der Absturz von Flug MH17 am 17. Juli 2014 wurde durch die Explosion eines 9N314M-Raketenkopfes verursacht, welcher von einem Buk-Flugabwehrraketensystem im Osten der Ukraine abgefeuert wurde“ teilte der Onderzoeksraad voor Veiligheid (OVV, dt: Untersuchungsrat für Sicherheit) in seinem am Dienstag vorgestellten Endbericht mit. „Die Emotionen, hieraus schnelle Schlüsse zu ziehen, verstehe ich, doch das darf einer strafrechtlichen Ermittlung nicht im Weg stehen“, sagte Premier Mark Rutte. „Von den Niederlanden darf als Ermittlungsleitung besondere Zurückhaltung erwartet werden.“ weiter …

MH17: Niederländische Reaktionen auf russisches Veto zu UN-Tribunal

[03.08.2015] Die Verursacher der Flugzeugkatastrophe von Flug MH17 werden sich nicht vor einem UN-Tribunal verantworten müssen - Russland legte vergangene Woche im UN-Sicherheitsrat sein Veto ein. Die Niederlande, welche die meisten Opfer zu beklagen haben, zeigten sich hierüber nicht überrascht, aber enttäuscht. weiter …

MH17: Gedenkveranstaltung „würdig und sehr emotional“

[18.07.2015] Rund 1.500 Angehörige gedachten am Freitag in Nieuwegein der Opfer des MH17-Flugzeugunglücks, das sich vor genau einem Jahr ereignet hatte. Auch Vertreter der niederländischen Regierung waren zugegen. Zum Jahrestag des Unglücks hingen im ganzen Land die Flaggen auf Halbmast. weiter …

MH17: Niederländische Behörden wussten von Gefahrenlage

[09.01.2015] Wie gestern Abend durch eine Antwort auf eine Regierungsanfrage deutlich wurde, wurden niederländische Behörden drei Tage vor dem Flugzeugabsturz des Malaysia Airlines-Fluges im vergangenen Sommer durch ukrainische Stellen über die gefährliche Situation im Luftraum des Landes informiert. Die Luftverkehrsgesellschaften wurden von den niederländischen Behörden anschließend aber nicht weiter in Kenntnis gesetzt. weiter …

MH17: Bergung der Wrackteile abgeschlossen

[25.11.2014] Die vom niederländischen Untersuchungsrat für Sicherheit geleitete Mission zur Bergung der Wrackteile des Flugs MH17 in der Ostukraine ist abgeschlossen. Ein Teil der Wrackteile wurde ins ukrainische Charkow gebracht. Insgesamt handelt es sich nach Angaben des Ministeriums für Sicherheit und Justiz um einen Zug mit zwölf Waggons sowie einige Tieflader, die weitere große Wrackteile transportieren. Daneben wurden erneut sterbliche Überreste der Opfer sowie persönliche Gegenstände sichergestellt. Auch diese sind bereits in Charkow eingetroffen, wo sie zunächst forensisch untersucht werden, bevor sie ebenso wie die Wrackteile in die Niederlande gebracht werden. weiter …

MH17: Nationale Gedenkfeier für die Opfer des Flugzeugabsturzes

[10.11.2014] Im Amsterdamer RAI fand heute die nationale Gedenkfeier für die Opfer des Flugs MH17 statt, der am 17. Juli in der Ostukraine abgestürzt war. Rund 1.600 Hinterbliebene und das niederländische Königspaar sowie hochrangige Politiker gedachten ihrer Angehörigen, drückten ihre Trauer aus und suchten Halt in der Verbundenheit. weiter …

MH17: Untersuchungen vor Ort gehen weiter

[15.10.2014] Fast drei Monate nach dem Absturz des Flugs MH17 über der Ost-Ukraine ist es Mitarbeitern der nationalen Rettungseinheit SES (State Emergency Service) am Montag gelungen, persönliche Gegenstände der Opfer des Flugzeugabsturzes zusammengetragen. Die Suche musste Mitte August abgebrochen werden, da die Sicherheit niederländischer und australischer Experten vor Ort nicht mehr gewährleistet werden konnte. Trotz des formalen Waffenstillstands gibt es rund um den Unglücksorts immer noch Gefechte zwischen pro-russische Separatisten und der ukrainische Armee. weiter …

MH17: Bericht weist auf externe Ursache für den Flugzeugabsturz hin

[09.09.2014] Die Boeing 777 des Flugs MH17 ist mit hoher Geschwindigkeit von einer großen Anzahl Objekte durchbohrt worden, woraufhin die Maschine in Stücke brach. Das besagt der vorläufige Bericht des Onderzoeksraad voor Veiligheid (dt: Untersuchungsrat für Sicherheit) über den Absturz des Flugs MH17 über der Ost-Ukraine, der heute veröffentlicht wurde. Es gebe keine Anzeichen für technische Probleme der Maschine oder Fehler der Besatzung. weiter …

MH17: Mission geht hoffentlich vor dem Winter weiter

[12.08.2014] Die unterbrochene Suche nach sterblichen Überresten an der Absturzstelle von Flug MH17 wird hoffentlich noch vor dem Winter wieder aufgenommen. Das sagte der Kommandant der Streitkräfte, Tom Middendorp am Montag in der Zweiten Kammer. Die Mission musste am Wochenende abgebrochen werden, da die Sicherheit der forensischen Experten vor Ort nicht mehr gewährleistet werden konnte. weiter …

MH17: Suche nach Opfern unterbrochen / Infoveranstaltung Montag 14.00 Uhr

[11.08.2014] Der australische Premier Tony Abbott besucht am Montag die Niederlande, um sich über den Stand der Dinge bei der Flugzeugkatastrophe in der Ost-Ukraine zu informieren. Trotz Sommerpause werden auch die Mitglieder der Zweiten Kammer des niederländischen Parlaments am Nachmittag unter anderem vom Kommandant der Streitkräfte, Tom Middendorp, über die aktuelle Lage informiert werden. Vergangene Woche war die Suche nach weiteren Opfern im Absturzgebiet unterbrochen worden. weiter …

MH17: Ermittlungen und Identifizierungen kommen voran

[01.08.2014] Das Team von niederländischen und internationalen Experten, welches momentan den Absturz des Fluges MH17 über der Ostukraine untersucht, konnte heute einen Erfolg verbuchen. Zum ersten Mal seit dem Flugzeugabsturz am Nachmittag des 17. Juli erreichten rund 70 niederländische und australische Experten die Unglücksstelle, um nach den restlichen Opfern zu suchen und weitere Untersuchungen durchzuführen. weiter …

MH17: Niederlande verzichten auf Militärmission

[28.07.2014] Bei der Untersuchung der Flugzeugkatastrophe in der Ostukraine wollen die Niederländer auf eine Militäroperation verzichten, wie der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte am Sonntag mitteilte. Seit Tagen versuchen die niederländischen und internationalen Experten die Absturzstelle zu erreichen, um die restlichen Opfer zu bergen und den mutmaßlichen Abschuss der Passagiermaschine zu untersuchen. Kämpfe zwischen der ukrainischen Armee und den prorussischen Separatisten verhindern dies jedoch. Eine Militäraktion zur Sicherung der Untersuchungsarbeiten würde dem Konflikt jedoch eine internationale Dimension geben und könnte zu einer weiteren Eskalation führen, so Rutte. weiter …

MH17: Niederländer zollen Opfern kollektiv Beileid

[24.07.2014] Ein Land in Staatstrauer: Die sterblichen Überreste der ersten Opfer der Flugzeugkatastrophe über der Ost-Ukraine sind in den Niederlanden angekommen. Am Mittwochnachmittag landeten auf dem Flughafen in Eindhoven zwei Militärmaschinen mit 40 Särgen der Opfer. Im gesamten Land wurde anschließend eine Schweigeminute für die Opfer eingelegt, bevor die Särge zur Identifizierung in eine Militärkaserne in Hilversum gebracht wurden. weiter …

STAATSTRAUER: MH17-Opfer in die Niederlande überführt

[23.07.2014] Ein niederländisches und ein australisches Militärflugzeug mit Opfern des Flugzeugabsturzes von Flug MH17 an Bord sind gegen vier Uhr in Eindhoven gelandet. Premier Mark Rutte hatte für den Tag der Überführung der ersten Leichen Staatstrauer angeordnet: Flaggen an öffentlichen Gebäuden und Privathäusern wurden auf Halbmast gesetzt und in den fünf Minuten vor der Ankunft der Militärmaschinen in Eindhoven läuteten die Glocken vieler Kirchen. Empfangen wurden die Opfer mit einer Schweigeminute im ganzen Land. weiter …

MH17: Kühlzug mit Opfern in Charkow angekommen

[22.07.2014] Nachdem am Wochenende vor allem über eine schlecht gesicherte Absturzstelle, den Umgang mit den sterblichen Überresten der Opfer und Plünderungen berichtet wurde, scheint sich die Situation rund um die Flugzeugkatastrophe in der Ostukraine nun zu verbessern. Der Kühlzug mit den sterblichen Überresten der Opfer ist mittlerweile in Charkow angekommen, wo ein niederländisches Transportflugzeug wartet. Seit gestern sind internationale Experten vor Ort, die die Unglücksstelle untersuchen. weiter …

MH17: Emotionale Rede des niederländischen Außenministers vor UN-Sicherheitsrat

[22.07.2014] „Gesteht uns zu, die sterblichen Überreste der Opfer ohne weiteren Aufschub nach Hause zu ihren Angehörigen zu holen. Sie verdienen es, zu Hause zu sein“, so der niederländische Außenminister Frans Timmermans in einer emotionalen Rede am Montagabend vor dem UN-Sicherheitsrat. Bei einem Flugzeugabsturz über dem Bürgerkriegsgebiet der Ost-Ukraine vergangene Woche waren beinahe 200 Niederländer ums Leben gekommen. Gerüchten zufolge sicherten die prorussischen Separatisten, die das Gebiet kontrollieren, die Absturzstelle unzureichend, weshalb Leichen geplündert und Beweismittel entfernt werden konnten. weiter …

MH17: Niederländer in Trauer und Wut

[21.07.2014] Flaggen auf Halbmast, Schweigeminuten auf Konzerten, ein Blumenmeer am Flughafen Schiphol. Bei der Flugzeugkatastrophe am vergangenen Donnerstag kamen 193 Niederländer ums Leben. Das Land trauert nun – und ist wütend über die schleppende Aufklärung und den laut Außenminister Frans Timmermans „widerlichen“ Umgang mit den Toten. weiter …

FLUGZEUGABSTURZ: 196 Niederländer verunglückt [Update]

[18.07.2014] Bei einem Flugzeugabsturz einer malaysischen Maschine über der Ost-Ukraine am Donnerstagnachmittag sind Passagiere aus mindestens sechs Ländern umgekommen. Die größte Gruppe bilden mit mindestens 196 Opfern niederländische Staatsbürger. Auch drei deutsche Flugreisende sind unter den Opfern, daneben Passagiere aus Malaysia, Australien, Indonesien, dem Vereinigten Königreich, Belgien, den Philippinen, Neuseeland und Kanada. weiter …

Rede Frans Timmermans


Der niederländische Außenministers Frans Timmerman am Montag, den 21. Juli 2014 vor dem UN-Sicherheitsrat, Quelle: TDC/YouTube

Resolution des UN-Sicherheitsrat


Un-resolution
UN-Resolution 2166,Quelle: un.org

Resolution 2166 des UN-Sicherheitsrates in deutscher Übersetzung als PDF