II. Bekannte niederländische Regisseure und ihre Werke

Fons Rademakers

Volkskrant-Redakteur Peter van Bueren, der unter anderem auch das Rotterdams Filmfestival initiiert hat, behauptete einmal, dass es nur einen konstant arbeitenden Filmregisseur in den Niederlanden gäbe: Fons Rademakers (1920). Sein Film Dorp aan de Rivier (dt.: Dorf am Fluss) wurde 1958 für den Oscar nominiert. Es handelte sich um eine Romanverfilmung über das Leben eines Landarztes. Dieses typisch niederländische Setting überzeugte überraschenderweise vor allem im Ausland, unter anderem auf den Internationalen Filmfestspielen in Berlin. Für seine Verfilmung des Buches De Aanslag von Harry Mulisch erhielt Rademakers 1987 dann tatsächlich die höchste amerikanische Filmauszeichnung. Trotzdem ist der Regisseur Rademakers im Ausland nur wenigen ein Begriff.

Rademakers widmete sich immer wieder Literaturverfilmungen. 1963 entstand zum Beispiel Als twee druppels water auf Grundlade des in den Niederlanden sehr bekannten Weltkriegs-Romans De donkere kamer van Damokles (dt. Die Dunkelkammer des Damokles) des niederländischen Autors Willem Frederik Hermans. 1966 folgte das Ehedrama De dans van de reiger (deutscher Titel: Der Tanz der Reiher/Feuer auf der Haut) nach einem Bühnenstück des flämischen Autors Hugo Claus. 

1976 lieferte Rademakers eine aufwendige, in Indonesien und den Niederlanden gedrehte Filmversion des Multatuli-Klassikers Max Havelaaar ab. Der Film gewann Preise auf Filmfestspielen in Teheran, Neapel und Kopenhagen. Kameramann Jan de Bont feierte später als Regisseur (Speed, Tomb Raider – Lara Croft) beachtliche Erfolge in Hollywood (siehe unten).

De Aanslag (deutscher Titel: Das Attentat)

1986 gelang Rademakers sein wohl größter Erfolg: Die Verfilmung des gleichnamigen Harry-Mulisch-Romans De Aanslag (deutscher Titel: Das Attentat). Die Story: Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wird der niederländische Nationalsozialist Fake Ploeg niedergeschossen. Seine Leiche wird vor das Haus der Steenwijks geschleppt und dort gefunden, woraufhin die Deutschen das Haus in Brand stecken und die Familie Steenwijk – bis auf den 12-jährigen Anton – exekutieren. Den Rest seines Lebens versucht Anton herauszufinden, was damals genau geschehen ist. Die Lebensgeschichte des Anton Steenwijk spiegelt gleichzeitig die Phasen und Facetten der Aufarbeitung der niederländischen Besatzungszeit zwischen 1945 und 1980. Der Film erhielt 1987 den Oscar als bester nicht-englischsprachiger Film und den Golden Globe aus bester ausländischer Film.

Paul Verhoeven

Paul Verhoeven (Jahrgang 1938) ist auch heute noch der berühmteste Regisseur der Niederlande. Seine Frühwerke, die Fernsehserie Floris (1968), erstmalig mit Rutger Hauer, Der Soldat von Oranien (1977), Der vierte Mann (1983) und vor allem sein 1973 entstandener Film Türkische Früchte (siehe Kapitel Sex im niederländischen Film) ebneten ihm den Einstieg in Hollywood. Hier entstanden Kassenschlager wie Robocop, Total Recall und natürlich Basic Instinct, aber auch sein größter Flop Showgirls (1995), für den er die Goldene Himbeere als schlechtester Regisseur erhielt.

Seit 1970 arbeitete der promovierte Mathematiker auch mit dem Kameramann Jan de Bont zusammen, der später eigene Wege als Regisseur ging (siehe unten). 1985 zog es Verhoeven nach Hollywood, unter anderem aus Enttäuschung über die schlechte Filmförderung im niederländischen Königreich.
Zwanzig Jahre später kehrte Verhoeven nach Europa zurück, um in den Babelsberger Studios den 17 Millionen Euro-teuren Kriegsfilm Zwartboek zu drehen (siehe Kapitel Widerstand im Film). Trotz des aufwändig gemachten Films mit internationaler Besetzung (unter anderem Sebastian Koch) reicht der Film nicht an die früheren Erfolge heran.
Weil viele von Verhoevens Filmen Gewalt und Sexualität thematisieren, sind sie Gegenstand kontroverser Auseinandersetzungen unter Filmkritikern beziehungsweise in der Öffentlichkeit. Gewalt wird in Verhoevens Filmen in einer stark überzogenen (Robocop, Total Recall, Starship Troopers) oder in einer extrem „realistischen“ (Flesh and Blood) Weise dargestellt. Sexualität in Verhoevens Filmen wiederum, wird von Kritikern oft in die Nähe von Pornographie und Obszönität gerückt. Auch lösten seine Filme bei den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Gruppen (Frauenverbände, Homosexuelle) heftige Proteste aus (Türkische Früchte, Spetters, Basic Instinct).

Soldaat van Oranje (1977)

Soldaat van Oranje ist der erste Film von Paul Verhoeven, dem international Beachtung geschenkt wurde. Der Film basiert auf einer autobiografischen Geschichte Erik Hasenhoff Roelfzemas und erzählt von einer Studentengruppe aus Leiden während der Zeit des Weltkrieges. Die jungen Männer versuchen, sich so gut wie möglich den neuen Verhältnissen in den besetzten Niederlanden anzupassen. Zu Beginn wollen sie die Realitäten nicht akzeptieren. Einige gehen in den Widerstand, andere melden sich für den Kriegseinsatz an der Ostfront. Allein Jacques mischt sich nicht in den Krieg und beschließt, sein Studium fortzuführen. Am Ende des Krieges überleben von der Studentengruppe allein Jacques und Guus, der nach England emigriert war. Der wirft die Frage auf, welchen Preis man für den Widerstand zu zahlen bereit ist und ob es sich wirklich lohnt, ein Held zu sein.

Turks Fruit

Turks Fruit (dt. Türkische Früchte) ist der erfolgreichste niederländische Spielfilm und wurde 1999 zum besten niederländischen Film des 20. Jahrhunderts gekürt. Der Film handelt von dem sexuell frustrierten Erik, gespielt von Rutger Hauer, der ein nymphomanes Leben führt. Seine Frau – Monique van de Ven - hat ihn verlassen womit Erik überhaupt nicht zurechtkommt. In einem Flash-back trifft Erik erneut seine Frau und ihre Eltern, die von Anfang an die Beziehung behindert hatten.
Turks Fruit bekam nicht immer so uneingeschränkte Beachtung. Regisseur Wim Verstappen empfand den Film anno 1973 als einen „absolut zweiklassigen Film“. Er war der Meinung, dass man ständig aufpassen musste, um nicht die wenigen schönen Momente zu verpassen. Trotzdem: Turks Fruit bedeutete für Paul Verhoeven, Monique van de Ven und Rutger Hauer den großen Durchbruch. Hauer und van de Ven spielten ein schönes, tragisches Liebespaar, welches beim Kinopublikum ankam. Turks Fruit entwickelte sich schnell zum Kassenschlager.

Basic Instinct

In Verhoevens Erotikthriller von 1992 wird ein Rockstar mit einem Bar-Eispickel ermordet – während des Sexes. Ermittler Curran (Michael Douglas) nimmt die Geliebte des Opfers ins Visier: Schriftstellerin Catherine Tramell (Sharon Stone) hatte die Mordszene genauso in einem Roman beschrieben. Die eiskalte Verführerin wickelt den mürrischen Cop nach Strich und Faden ein…
Während das prüde US-Amerika wegen der obsessiven Sexszenen noch moralisch diskutierte, strömten die Besucher in die Kinos. Weltweit spielte er mehr als 352 Mio. US-Dollar ein. Sharon Stone erlangte für ihr Spiel als ebenso undurchschaubare wie unwiderstehliche Femme fatale über Nacht Weltruhm. Sehr eindrucksvoll die Szene, in der Stone den ermittelnden Polizisten bei einem Beinüberschlag einen Blick zwischen ihre geöffneten Schenkel erlaubt. Da sie keine Unterwäsche trägt, sieht man ihre teilrasierte Vulva.
Das Lexikon des Internationalen Films beschreibt den Film als „effektvoll inszenierten Thriller, der sexuelles Verlangen und Gewalt verquickt und ein eher reaktionäres Weltbild propagiert“. Das Kinomagazin Cinema bringt es lapidar auf den Punkt: „Die Mutter aller modernen Erotikthriller!“
Wenngleich immer wieder Filme von Verhoeven für verschiedene Auszeichnungen nominiert wurde (Goldene Palme für den besten Film, Oscar für die beste Filmmusik und den besten Schnitt), reichte es bislang nie für den Erhalt einer dieser begehrten Trophäen.

Dick Maas

Auch Dick Maas (1951) gehört zur ersten Garde niederländischer Regisseure. Und wie Verhoeven hat sich der Holländer darüber hinaus als Drehbuchautor und Produzent einen Namen gemacht. 1977 schloss er sein Studium an der Filmakademie in Amsterdam mit den beiden Kurzfilmen Picknick und Adelbert und der Note summa cum laude ab.
1983 entstand mit dem Aufzugsdrama De Lift (siehe unten) sein erster abendfüllender Kinofilm. Mit Szenen aus diesem Film inszenierte Maas für die holländische Rockband Golden Earring den Videoclip Twilight Zone. 1984 gründete Maas mit seinem Geschäftspartner Laurens Geels die Produktionsgesellschaft First Floor Features. 1986 kam der weltweit erfolgreiche, erste Flodder-Film auf den Markt, in Deutschland besser bekannt als Eine Familie zum Knutschen. Es folgten die TV-Serien Flodder (1993) und Flodder Forever (1995).
In seiner Machart spektakulär ist sein Film Amsterdamned ( deutscher Titel: Verfluchtes Amsterdam) von 1987, der mit großem Aufwand gedreht wurde (siehe unten) und (auch) kommerziell zu einem großen Erfolg wurde.
Als Produzent arbeitete er mit Regisseur und Darsteller Alex Van Warmerdam in Abel (1986) und Die Nooderlinger (1992) zusammen. Außerdem produzierte er Lang lebe die Königin (1995) sowie 1997 das Oscar-gekrönte Vater-Sohn-Drama Karakter von Mike van Diem.
Weitere Filme aus der Feder von Dick Maas bzw. unter seiner Regie: Do Not Disturb (2000), Claim (2001), Long Distance (2003) und Moordwijven (2007).

De Lift (Fahrstuhl des Grauens)

In de Lift scheint ein Fahrstuhl ein einem holländischen Hochhaus ein Eigenleben zu führen. Gäste einer Feier bleiben ohne ersichtlichen Grund stecken und werden erst kurz vor dem Erstickungstod gerettet. Als kurz darauf ein Wachmann ebenfalls bei dem Versuch, dem Fahrstuhl zu entkommen, enthauptet wird, schaltet sich die Wartungsfirma ein. Felix Adelaar (gespielt von Huub Stapel) untersucht den Lift, kann aber keinen Fehler in den Schaltkreisen finden. Dies macht ihn stutzig, da sich schon bald weitere Fälle häufen.
Unterstützt von der Reporterin Mieke de Beer (Willeke van Ammelrooy), die in den Zwischenfällen eine Story wittert, forscht Adelaar weiter nach. Die Recherchen zeigen, dass die zuständige Elektronikfirma merkwürdige Experimente mit Mikrochips durchführt und einen davon in die Schaltkreise des Fahrstuhls eingebaut hat.
Der Horrorfilm, bei dem Dick Maas nicht nur für Regie führte, sondern auch für Drehbuch und Musik verantwortlich zeichnet, war der 1. niederländische Film, der nach Hollywood verkauft und durch Warner Brothers weltweit vertrieben wurde. Außerdem durfte der Holländer 2001 für die amerikanische Neuverfilmung (Down) noch einmal ran ans Werk.
De Lift wurde in nur 32 Tagen und mit einem Budget von damals 750.000 Gulden gedreht. Mit mehr als 900.000 Kinobesuchern allein in den Niederlanden rechnete sich nicht nur kommerziell. Für seine Arbeit erhielt Dick Maas beim Niederländischen Filmfestival das Goldene Kalb für die beste Regie.

Amsterdamned (deutscher Titel: Verfluchtes Amsterdam)

1987 entstand der rasante Thriller Amsterdamned, wieder mit Huub Stapel in der Hauptrolle, aber diesmal an der Seite von Monique van de Ven, die 1973 in Paul Verhoevens Türkische Früchte debütiert hatte.
In den Grachten von Amsterdam treibt ein brutaler Killer sein Unwesen. Der draufgängerische Inspektor Eric Visser (Huub Stapel) wird mit den Ermittlungen beauftragt und tappt zunächst im Dunkeln. Nach weiteren Morden lernt er die attraktive Laura kennen (Monique van de Veen), deren Freund und Therapeut ein ehemaliger Taucher ist. Fortan ermittelt er im Tauchermilieu.
Mit großem Geschick vermengt Maas Stilelemente des klassischen Thrillers mit einer Prise Horror und einer gehörigen Portion Action. Trotz einer streckenweise unlogischen Erzählweise, verfügt der Film über viele kleine Gemeinheiten und clever platzierte Schockeffekte, die ihn über den Genre-Durchschnitt heben. Höhepunkt am Ende ist eine atemberaubende Schnellbootjagd, die allenfalls von James Bond hätte getoppt werden können. 
Der Film gilt als einer der kommerziell erfolgreichsten niederländischen Filme überhaupt. In Deutschland zählt er zu den 100 Top-Filmen des Kinojahrs 1988. Laut Media Control sahen ihn seinerzeit rund 150.000 Kinobesucher. Auch heute noch wird der Action-Streifen in schöner Regelmäßigkeit im deutschen Fernsehen gezeigt. Einzig der deutsche Titel mutet hölzern an.
Ohne Zweifel ist die halsbrecherische Motorboot-Verfolgungsjagd durch die Grachten von Amsterdam der Höhepunkt des Films. Dabei gelang dem US-amerikanischen Stuntman Nick Gillard mit einem Rennboot ein 67-Meter-Sprung über zwei Brücken, was ihm einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde einbrachte.
Gedreht wurde das riskante Manöver sowohl in Amsterdam als auch im benachbarten Utrecht, da nur hier die Kais niedrig genug waren, um einen „Landabstecher“ der beiden Boote zu ermöglichen.

Jan de Bont

Jan de Bont (1943) ist ein weiterer bekannter Regisseur aus den Niederlanden. An der Filmakademie in Amsterdam lernte er Paul Verhoeven kennen, für den er als Kameramann unter anderem bei den Kinofilmen Was sehe ich? (1972) und Türkische Früchte (1973) arbeitete. Beide gingen in den frühen 80er Jahren in die USA, wo die Filme Flesh and Blood (1985) und Basic Instinct (1992) entstehen. Als Kameramann arbeitet Jan de Bont auch in einigen großen Hollywood-Produktionen mit: Stirb langsam (1988), Jagd auf Roter Oktober (1990), Wie ein Licht in dunkler Nacht (1992) und Lethal Weapon 3 (1992), in dem er einen kurzen Auftritt als niederländischer Kameramann hat.
1994 führte der Niederländer erstmals selbst Regie. Sein Actionthriller Speed mit Keanu Reeves und Sandra Bullock wurde ein großer Erfolg. Sein nächster Film, der Katastrophenfilm Twister (1996), spielte weltweit sogar knapp 500 Millionen US-Dollar ein. Auf sein Konto gehen auch Filme wie Speed 2, Das Geisterschloss mit Catherine Zeta Jones und Lara Croft: Tomb Raider – Die Wiege des Lebens mit Angelina Jolie, die allesamt allerdings wenig erfolgreich waren.
Von 1973 bis 1988 war de Bont mit der niederländischen Schauspielerin Monique van de Ven (Türkische Früchte) liiert.

Speed

Mit seiner ersten Regiearbeit Speed (1994) landet Jan de Bont sofort einen großen Publikums- und Kassenerfolg. So rasant wie das Tempo des Films machte Speed beide Hauptdarsteller – Keanu Reeves und Sandra Bullock – quasi über Nacht zu Superstars.
In dem Film bringt der Psychopath Payne (Dennis Hopper) einen tödlichen Sprengsatz unter einem Linienbus an. Die damit verbundene Lösegeld-Drohung: die Bombe wird aktiviert, wenn der Bus weniger als 50 Meilen pro Stunde fährt, fährt er dann weniger, geht der Sprengsatz in die Luft. Der Anti-Terror-Cop Jack Traven gelangt in den fahrenden Bus und versucht die Bombe in Schach zu halten. Tatkräftig wird er dabei von Annie unterstützt, die den angeschossenen Busfahrer ersetzt und fortan den Bus durch die mit Autos und Baustellen übersäten Straßen von Los Angeles steuern muss.
Bei der Oscar-Verleihung im Jahr 1995 erhielt Speed in den Kategorien Bester Ton und Bester Tonschnitt jeweils die begehrte Trophäe. In Deutschland wurde dem Film 1995 die Goldene Leinwand verliehen, für das Erreichen von drei Millionen Zuschauern in nur 18 Monaten. Das Lexikon des Internationalen Films bewertete den Film überaus positiv: „Die dramatischen Ereignisse bis zur Überlistung des Terroristen bieten äußerst spannendes Kino fast ohne Gewaltdarstellungen. Ein meisterhafter Montagefilm, ein Höhepunkt des Actionkinos. Nicht nur ein spannender Genrefilm, sondern ein Essay über die Essenz des Kinos: die Bewegung.“
Wie so oft bei Nachfolgeproduktionen allerdings floppte Speed 2 (1994) – diesmal ohne Keanu Reeves. Dies wurde entsprechend honoriert: Der Film bekam die Goldene Himbeere 1998 als schlechteste Fortsetzung. 

Twister

In dem Katastrophenfilm Twister (1996) kehrt der Meteorologe Bill (Bill Paxton) in seine Heimat Oklahoma zurück, um sich von seiner Frau, der Tornadojägerin Jo (Helen Hunt) scheiden zu lassen. Eine Windhose zur rechten Zeit hält ihn davon ab, die Scheidungspapiere zu unterzeichnen. Mit neuer Technologie, die im Auge des Sturms platziert werden soll, will das Team rund um Jo dem Tornado Einhalt gebieten und Bill seine Frau zurück gewinnen.
Eine mäßige und vorhersehbare Story, obwohl oder gerade weil das Drehbuch von Michael Crichton stammte. Auch an Logikfehlern und stümperhaften Dialogen mangelt es nicht. Das aber tat dem Film keinen Abbruch, da er als unterhaltsamer Actionknaller mit Spezialeffekten und einem Sound zu überzeugen wusste, die in ihren Kategorien jeweils sogar für den Oscar nominiert wurden. Mit 242 Millionen US-Dollar Einspielergebnis in den USA belegt Twister Platz 90 der erfolgreichsten Filme. Außerdem war der Film der erste, der jemals auf DVD veröffentlicht wurde.

Autorin: Cornelia Ganitta
Erstellt:
Oktober 2011