deutsche in den niederlanden 1918-1945


II. Die Niederlande als „Guldenparadies“


Die Niederlande waren durch ihre Neutralität weder von den Zerstörungen des Weltkrieges betroffen, noch waren hier die Auswirkungen der wirtschaftlich schlechten Gesamtlage so deutlich zu spüren wie in Deutschland. Das Land bot gute Verdienstmöglichkeiten und war zudem durch die unmittelbare Nachbarschaft zu Deutschland leicht zu erreichen. Bis zum Ende der 20er Jahre gingen daraufhin viele Arbeitssuchende in die Niederlande, um hier ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Den Höhepunkt erreichte diese Wanderungsbewegung um 1923, als der Währungsverfall in Deutschland dramatisch wurde.

Dienstmädchen

Dienstmädchen
Dienstmädchen, Quelle: Jean-Étienne Liotard

Die in Deutschland herrschende Inflation traf besonders den Mittelstand hart, der von seinem Geldvermögen abhängig war. Die Arbeitsplätze in Wirtschaft und Industrie, die während des Krieges von Frauen ausgefüllt worden waren, wurden nun wieder durch die aus dem Krieg zurückkehrenden Männer besetzt, und die Frauen in ihre alte Position als Mutter und Hausfrau zurückgedrängt. Beide Faktoren zusammen führten zu einer hohen Frauenarbeitslosigkeit und gleichzeitig zur Notwendigkeit für Frauen, eigenes Geld zu verdienen, um ihre Eltern und Geschwister zu unterstützen. Die wirtschaftlich stabilen Niederlande mit dem starken Gulden übten deshalb eine hohe Anziehungskraft auf die deutschen Mädchen aus. Hinzu kam, dass besonders für den Bereich Haushalt und im Hotelgewerbe Dienstmädchen in den Niederlanden gesucht waren. Für niederländische Mädchen und Frauen waren zu Beginn der 20er Jahre Arbeitsplätze in der Industrie attraktiver, weil sie dort bei geregelten Arbeitszeiten mehr Geld verdienen konnten und unabhängiger von ihren Arbeitgebern waren.

Doch die deutschen Mädchen ergriffen die Chance, die sich ihnen in den Niederlanden bot. In das Motiv der wirtschaftlichen Notwendigkeit mischte sich die Abenteuerlust, Neues zu sehen und die Chance, ein unabhängiges Leben zu führen. Sie glaubten, in ein „Guldenparadies“ zu kommen, denn mit jedem verdienten Gulden konnten sie im inflationsgeschüttelten Deutschland wahre „Wunder“ vollbringen, wie ein Dienstmädchen es in der Erinnerung ausdrückte. In einer ersten Welle strömten zu Beginn der 20er Jahre Tausende von deutschen Mädchen und jungen Frauen in die Niederlande, um hier als Hausmädchen, Dienstboten oder Küchenhelferinnen in Privathaushalten oder im Hotel- und Gaststättengewerbe zu arbeiten.

Nach einer kurzen Phase der Beruhigung, als sich die wirtschaftliche Situation in Deutschland besserte, setzte ein erneuter Strom von deutschen Dienstmädchen in die Niederlande ein. In der zweiten Hälfte der 20er Jahre explodierte der Zuzug von deutschen Mädchen geradezu, so dass 1930 mehr als 25 000 deutsche Dienstmädchen in den Niederlanden in Stellung waren. Doch diesmal waren es nicht die Mädchen der Mittelschicht, sondern vor allem junge Frauen aus der Arbeiterschicht, die als Hausmädchen in die Niederlande kamen, weil die Arbeitslosigkeit in Deutschland immer noch extrem hoch war. Besonders aus dem Ruhrgebiet zog es die Mädchen in das nah gelegene Holland. Auch diese Mädchen fanden in den Niederlanden eine Vielzahl freier Stellen vor.

In den Niederlanden galten die deutschen Mädchen als zuverlässig, ordentlich und fleißig und hatten einen guten Ruf. Doch als die wirtschaftliche Krise auch die Niederlande Mitte der 20er Jahre erreichte, kamen Stimmen auf, die den deutschen Mädchen vorwarfen, den niederländischen Mädchen die Arbeitsplätze wegzunehmen.

Unterstützung und Schutz, aber auch Ablenkung und Möglichkeiten der Freizeitgestaltung  konnten die deutschen Mädchen in sogenannten „Mädchenschutzvereinen“ finden, die von kirchlicher Seite in verschiedenen niederländischen Städten unterhalten wurden. Viele der deutschen Dienstmädchen blieben nur temporär in den Niederlanden. Wenn sie genug Geld verdient hatten, kehrten sie nach Hause zurück, um dort zu heiraten. Nicht wenige verliebten sich aber auch in einen Niederländer, heirateten und blieben damit in den Niederlanden.

Bergarbeiter und andere Berufe

Neben den Dienstmädchen bildeten die Bergarbeiter die größte Gruppe an Arbeitskräften, die in die Niederlande kamen. Sie zog es vor allem in das limburgische Kohlenrevier. Dort versuchten sie, die positiven Aspekte eines Lebens beiderseits der Grenze auszunutzen, indem sie von dem Verdienst in den Niederlanden in harten Gulden profitierten. Mit diesem Verdienst konnten sie dann in Deutschland gut leben und hatten nur wenige Ausgaben. Dass dieses Verhalten in den Niederlanden nicht auf Gegenliebe stieß, ist verständlich, denn der Verdienst kam nicht der niederländischen Wirtschaft zugute.

Neben den Dienstmädchen und Bergleuten kamen jedoch auch Kellner und Stukkateure, Textilarbeiterinnen und technische Arbeiter. Die Philips-Werke in Eindhoven warben z.B. besonders um deutsche Glasfacharbeiter, und deutsche Ingenieure fanden in den Niederlanden ebenfalls gute Arbeitsmöglichkeiten. Doch auch viele selbständige Geschäftsleute verlagerten ihr Unternehmen in die Niederlande oder bauten sich nach ihrer Einwanderung eine neue geschäftliche Existenz auf.

Erleichtert wurde der Neuanfang in den Niederlanden durch den bereits 1904 geschlossenen „Niederlassungsvertrag“, der Bürgern beider Staaten das Recht zusprach, ihren Wohnort und Arbeitsplatz frei wählen zu dürfen.

Die deutschen Kirchengemeinden

Die bessere wirtschaftliche Situation war der Grund, der viele Deutsche in die Niederlande zog. In der Freizeit standen jedoch viele Möglichkeiten zur Verfügung, das eigene Leben in einem deutschen Umfeld zu verbringen. Das gesellschaftliche und kulturelle Angebot für Deutsche war zumindest im urbanen Westen der Niederlande, wo auch die meisten der zugezogenen Deutschen lebten, sehr vielfältig und groß.

Ende der 20er Jahre existierten allein 12 deutsche Kirchengemeinden. Die älteste deutschsprachige Gemeinde wurde bereits 1620 als Teil der niederländisch-reformierten Kirche gegründet, doch im 20. Jahrhundert bestanden auch zahlreiche selbständige Gemeinden, die an den deutschen Kirchenbund angeschlossen waren. Vor allem in den großen Städten Amsterdam, Den Haag und Rotterdam, aber auch an der Grenze zu Deutschland kümmerten sich diese Gemeinden um das seelische Wohl ihrer deutschen Mitglieder. Sofern die Gemeinden nicht von einer niederländischen Muttergemeinde abhängig waren, gründeten sie sich als selbständiger Verein, der auf die Beiträge seiner Mitglieder angewiesen war und keine finanzielle Unterstützung des niederländischen Staates erhielt.

Die Pfarrer der Gemeinden bemühten sich, ihre Mitglieder eng an die Kirche zu binden. So entwickelte sich ein reiches Gemeindeleben mit vielfältigen Angeboten.
In Rotterdam wurde z.B. von der evangelischen Gemeinde ein Kindergottesdienst ausgerichtet, es gab einen Kirchenchor und eine Frauenhilfe, eine CVJM-Gruppe, eine Gruppe des Jugendbundes für Entschiedenes Christentum und einen Mädchenverein. Außerdem unterhielt die Gemeinde ab 1918 ein Deutsches Seemannsheim der Deutschen Evangelischen Seemannsmission und war an der Errichtung der Deutschen Schule in Rotterdam beteiligt.

Die evangelische Gemeinde in Rotterdam bildete mit diesem Angebot keine Ausnahme. Auch in den anderen deutschen Gemeinden finden sich ähnliche Gruppen. Ein "Frauenbeschäftigungsverein", eine "Frauenhilfe" oder ein "Frauenbund" war in praktisch jeder Gemeinde vorhanden. Hier trafen sich die Frauen, um gemeinsam mit dem Pfarrer oder unter der Leitung der Pfarrersfrau die Bibel zu studieren, zu singen und gemütlich beieinander zu sitzen. In diesen Gruppen wurden die jährlich meist zweimal stattfindenden Basare geplant (die eine wichtige Einnahmequelle für die Gemeinde darstellten). Sie bereiteten außerdem die Gestaltung und Ausschmückung der verschiedenen Feste und Feierlichkeiten beispielsweise zum Advent, zu Ostern und Weihnachten vor.
Auch die katholischen Gemeinden waren gleichermaßen aktiv, was sich zum Beispiel in der Herausgabe der Gemeindezeitung „Der deutsche Sonntag in Holland“ der deutschen katholischen Gemeinde in Amsterdam widerspiegelt.

Deutsche Vereine

Gruppe deutscher Ferienkinder
Gruppe deutscher Ferienkinder, Quelle: Bestand Hans Bouwers/Jan Hageman

Innerhalb des deutschen Vereinsspektrums kann man vier verschiedene Arten von Vereinen unterscheiden. Zum einen gab es die deutschen Hilfsvereine, die es sich zur Aufgabe gemacht hatten, bedürftigen Deutschen, die in den Niederlanden in Not geraten waren, finanziell und materiell zu helfen. Gerade in der zweiten Hälfte der 20er Jahre, als die Wirtschafts-und Arbeitsmarktlage auch in den Niederlanden schlechter wurde, übernahmen diese Vereine eine wichtige Funktion. Der älteste dieser Vereine war der Deutsche Hülfsverein aus Amsterdam, der mit über 400 Mitgliedern Ende der 20er Jahre ca. 50 Personen mit einer wöchentlichen Geldspende unterstützte. Hinzu kamen weitere 60-90 Personen, die alle 2-3 Wochen Geld oder Lebensmittel erhielten.
Des weiteren gab es z.B. die Deutsche Ferienkolonie Amsterdam, die ein Haus in Bergen aan Zee unterhielt, in dem unterernährte Kinder aus Deutschland ihre Ferien verbringen konnten und dabei etwas aufgepäppelt wurden. Jedes Jahr kamen 5 Gruppen mit je mehr als 40 Kindern für mehrere Wochen in diesem Heim unter und wurden von einer deutschen Schwester und mehreren Hilfskräften betreut.

Die deutschen Geselligkeits- und Sportvereine waren im Gegensatz zu den Hilfsvereinen mehr auf das Vergnügen und die Freizeitbeschäftigung ihrer Mitglieder ausgerichtet. In den Geselligkeitsvereinen, die Namen trugen wie „Deutscher Verein Frohsinn“ (Rotterdam) oder „Deutscher Club Gemütlichkeit“ (Hilversum), trafen sich die Mitglieder, um in geselliger Runde miteinander zu reden, gemeinsame Unternehmungen zu planen oder interessanten Vorträgen zuzuhören. Viele dieser Vereine wurden erst in den 20er Jahren gegründet, eine Reaktion auf den verstärkten Zuzug der Deutschen in die Niederlande. Zu den Geselligkeitsvereinen zählen auch die deutschen Gesangsvereine, die in der Hauptsache deutsches Liedgut pflegten. Doch auch in den Sportvereinen, die sich den verschiedensten Sportarten widmeten, kam die Gemütlichkeit nicht zu kurz, was das jährliche Eisbein-Essen des Deutschen Rudervereins Amsterdam oder die sonntägliche Kuchentafel des Deutschen Turnvereins Amsterdam verdeutlichen.

Die Kontakte zu niederländischen Vereinen waren dabei freundschaftlich und gut. Bei Sportwettkämpfen verglich man sich miteinander und auch die deutschen Gesangsvereine nahmen an Chorwettbewerben teil.
Als Vertreter und Sprachrohr fast aller deutschen Vereine wurde 1922/23 der Verband deutscher Vereine in den Niederlanden gegründet. Ziel des Verbandes war es, die deutsch-niederländischen Beziehungen weiter zu verbessern und die Interessen der deutschen Vereine zu vertreten.

Die Mitgliedschaft in allen deutschen Vereinen war natürlich freiwillig und nur ein Bruchteil der Deutschen in den Niederlanden haben ihr Angebot genutzt. Viele zogen es vor, ihr Leben in den Niederlanden nicht in einem deutschen Umfeld zu verbringen, sondern sich eher an niederländischen Angeboten zu orientieren. Wer sich als Deutscher allerdings einem deutschen Verein anschloss, tat dies oft gleich bei mehreren und ging stark in dieser deutschen Umgebung auf. In den Mitgliedslisten der Vereine und Kirchengemeinden finden sich so immer wieder dieselben Namen.

Deutsche Schulen

Deutsche Schule Den Haag
Deutsche Schule in Den Haag, Quelle: Bestand Klaus Erler

Schon ab der Mitte des 19. Jahrhunderts existierten deutsche Schulen in den Niederlanden, 1863 wurde eine deutsche Volksschule in Den Haag gegründet, 1890 folgte die deutsche Oberrealschule in Rotterdam und 1899 die Kaiser-Wilhelm-Schule in Amsterdam. 1922 konnte zum ersten Mal das Abitur an der Schule in Den Haag abgelegt werden, und auch die anderen Schulen entwickelten sich weiter, und es kamen neue (vor allem auch im Grenzgebiet zu Deutschland) Einrichtungen hinzu. Ein Teil der deutschen Schulen stand unter niederländischer Schulaufsicht, was sich darin niederschlug, dass der Unterricht teilweise auf niederländisch abgehalten werden musste und auch niederländische Literatur und Geschichte Teil des Lehrplanes waren.

Auch niederländische Schüler besuchten diese deutschen Schulen. Die deutschen Schulen, die unter deutscher Schulaufsicht standen, erhielten keine staatliche Unterstützung, sondern wurden von deutschen Schulvereinen getragen, der deutsche Staat zeigte jedoch sein Interesse an einer deutschen Schulbildung für die im Ausland lebenden Kinder und entsandte oftmals ein Mitglied des Gesandtschaft oder des ortsansässigen Konsulats in den Vorstand des Schulvereins.

Die deutsche Schule entwickelte sich oftmals zu einem der zentralen Räume für deutsche Veranstaltungen in den jeweiligen Städten. Innerhalb der Schulgemeinschaft wurde die Aula oder Turnhalle für Vorträge und Theateraufführungen, Schulgottesdienste und andere Feierlichkeiten benutzt. Die Vereine veranstalteten ebenfalls öffentliche Vorträge, aber auch gesellige Abende und Tanzveranstaltungen in diesen Sälen. Die Schulen bildeten damit einerseits über die Bereitstellung des Raumes und andererseits über ein großes Angebot eigener Veranstaltungen, die auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden, einen wichtigen Faktor im kulturellen Leben der Deutschen in den Niederlanden.

Deutsches Leben in den Niederlanden

Insgesamt kann man sagen, dass sich das Leben der Deutschen in den Niederlanden nicht unbedingt von dem in Deutschland unterscheiden musste. Es gab ein vielfältiges Angebot von deutschen religiösen und kulturellen Vereinigungen, in denen man seine Freizeit verbringen konnte, für die Kinder standen deutsche Schulen zur Verfügung, einkaufen konnte man in deutschen Geschäften und auch die Beschäftigung eines deutschen Dienstmädchens stellte kein Problem dar.

Dies alles galt natürlich nur für den Westen des Landes mit den großen Städten. In den anderen Gebieten der Niederlande, mit kleineren Ausnahmen im niederländisch-deutschen Grenzbereich, gab es diese Möglichkeiten nur in Ansätzen. Wer als Deutscher hierhin zog, hatte gar keine andere Wahl, als sich mit der niederländischen Lebensweise auseinander zu setzen.

In der Randstad bestand diese Wahl durchaus. Das Vorhandensein der Kirchen, Schulen und Vereine war ein Angebot, das jeder in dem Maße, wie er oder sie es für richtig hielt, in Anspruch nehmen konnte. Niemand war gezwungen, sein Kind auf eine deutsche Schule zu schicken oder einem deutschen Verein beizutreten, doch wenn man wollte, konnte man fast sein gesamtes Leben, zumindest was den Freizeitbereich betraf, in einer quasi deutschen Umgebung verbringen. Innerhalb dieser Umgebung war die Orientierung am Herkunftsland Deutschland natürlich stark ausgeprägt. Nationale deutsche Festtage wurden gefeiert und die deutsche Sprache und Kultur betont und gefördert. Es bestand durchaus die Möglichkeit, mitten in den Niederlanden wie auf einer deutschen Insel zu leben. Die meisten der Deutschen, die zu diesem Zeitpunkt in den Niederlanden lebten, haben dieses Angebot nicht in seiner Gesamtheit angenommen. Wie auch schon bei der Zahl der Dienstmädchen in den Mädchenvereinen, in denen sich nur ca. 20% aller Dienstmädchen engagierten, war auch nur ein Teil der in Holland lebenden Deutschen Mitglied in einem deutschen Verein, einer deutschen Kirchengemeinde oder schickte sein Kind auf eine deutsche Schule.

Autorin: Dr. Katja Happe
Erstellt: Mai 2008


Literatur

Alle bibliographischen Angaben des Dossiers finden Sie unter Bibliographie

Bouwer, Hans/ Hageman, Jan: De Duitse kolonie, in: Bergense Kroniek. Tijdschrift van de Historische Vereniging Bergen NH (erscheint im November 2008).

Harst, Gerard van der/ Lucassen, Leo: Nieuw in Leiden. Plaats en betekenis van vreemdelingen in een Hollandse stad (1918-1955), Leiden 1998.

Henkes, Barbara: Heimat in Holland. Deutsche Dienstmädchen 1920-1950. Straelen 1998.

Henn, Friedrich August: Die Geschichte der Deutschen Evangelischen Gemeinde zu Rotterdam, Rotterdam 1932.

Tschudi, Paul von: Die Organisation des Deutschtums in den Niederlanden, in: Auslandswarte 11(1926), S. 344-346.

Personen

Informationen zu Personen im Bereich Geschichte Personen A-Z


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