XVII. Aachen

Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

Fakultät für Georessourcen und Materialtechnik
Studiengang Applied Geophysics, M.Sc.
Form der Kooperation Joint Degree
Niederländische Partnerhochschule TU Delft
Weitere Partnerhochschulen ETH Zürich
Homepage http://idealeague.org/geophysics/
Beginn der Kooperation 1999 (IDEA League), Studiengang seit 2006
Teilnehmende Studierende ca. 12 / Jahr

„In dem zweijährigen Studium werden die Stärken und die sich ergänzenden Spezialisierungen der drei Universitäten kombiniert. Während der Studienperioden in Delft, Zürich und Aachen können sich die Studenten in den Bereichen Kohlenwasserstoffexploration und -management (Erdöl, Erdgas und Kohle) oder Umwelt- und Ingenieurgeophysik (inklusive Exploration und Management geothermischer Energieressourcen) spezialisieren. Damit sind die Absolventen dieses Programms bestens auf die Anforderungen des internationalen Arbeitsmarktes vorbereitet.” (Quelle: RWTH Aachen; Applied Geophysics, M.Sc.)

Die Studierenden bewerben sich an der TU Delft für diesen Studiengang, wo sie auch das erste Semester verbringen. Das zweite Semester erfolgt dann an der Universität in Zürich, das dritte Semester an der RWTH. Während des vierten Semesters wird an einer der drei Universitäten die Masterarbeit verfasst. Am Ende des Studiums erhalten die Absolventen ein Joint-Degree-Zeugnis aller drei Universitäten gemeinsam.

Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

Fakultät für Georessourcen und Materialtechnik
Studiengang Minerals and Environmental Engineering, M. Sc. (EMMEP)
Form der Kooperation Erasmus Mundus Programm, Triple Degree Abschluss
Niederländische Partnerhochschule TU Delft
Weitere Partnerhochschulen Aalto University Helsinki, Miscolc University (Ungarn), Wroclaw University of Technology (Polen)
Homepage http://www.emmep.org
Beginn der Kooperation 1996/ Läuft zurzeit aus!
Teilnehmende Studierende ca. 60 / Jahr, aufgeteilt in drei Schwerpunktgruppen

„Die nachhaltige Versorgung der Menschen mit Rohstoffen ist gegenwärtig und zukünftig eine wichtige Aufgabe. Es werden Spezialisten benötigt, die effiziente Abbau- und Aufbereitungsmethoden sowie intelligente Rückgewinnungssysteme entwickeln, um so einen nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen der Erde zu gewährleisten. Absolventen des EMMEP- Masterprogramms leisten einen wichtigen Beitrag dazu, dass auch der Rohstoffbedarf nachfolgender Generationen gedeckt werden kann.” (Quelle: RWTH Aachen; Rohstoffingenieurwesen (Mineral Resources Engineering) M.Sc.)

Die Studierenden können zwischen drei Schwerpunkten wählen, in denen sie zu Experten für die zukünftige optimale Rohstoffnutzung ausgebildet werden. Je nach Schwerpunkt verbringen sie ihr Studium an drei der beteiligten Partneruniversitäten. Dabei studieren sie zunächst ein Semester an der ersten Universität, das zweite Semester an der zweiten Universität und verbringen das dritte Semester an der dritten Partneruniversität. Im Anschluss verfassen sie an einer der drei Universitäten ihre Masterarbeit. Als erfolgreiche Absolventen erhalten sie am Ende ein Joint-Degree Diplom der drei beteiligten Universitäten. Die jeweiligen Partnerhochschulen unterstützen die Gruppe der Studierenden (ca. 15-20 pro Schwerpunkt / Studienjahr) bei der Organisation des Umzuges und der Wohnungssuche. Die Unterrichtssprache ist Englisch.

Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

Medizinische Fakultät
Studiengang Biomedical Engineering, M.Sc. CEMACUBE
Form der Kooperation Erasmus Mundus Programm
Niederländische Partnerhochschule RU Groningen
Weitere Partnerhochschulen Trinity College Dublin, Universiteit Gent, Czech Technical University (CTU), Prag
Homepage http://www.biomedicaltechnology.eu
Beginn der Kooperation 2010
Teilnehmende Studierende insgesamt ca. 60, darunter ca. 10-12 in Aachen

Die Studenten werden umfassend im Bereich Biomedical Engineering ausgebildet. Gleichzeitig können sie sich mit der Wahl eines Schwerpunktes an einer beliebigen Partneruniversität individuell spezialisieren. Die Studierenden bewerben sich zunächst zentral an der RU Groningen. Bei Annahme entscheiden sie zusammen mit den Studiengangkoordinatoren, an welche der beiden Universitäten des Verbundes sie ihr Studium absolvieren möchten, wobei auf eine gleichmäßige Verteilung der Studierenden auf die Partneruniversitäten geachtet wird. Der Inhalt der ersten beiden Fachsemester ist für alle Studierenden gleich und wird parallel an allen beteiligten Universitäten in englischer Sprache angeboten. Im dritten Semester findet eine Spezialisierung statt, die individuell von jeder der Partneruniversitäten angeboten wird. Im vierten Semester verfassen die Studierenden eine Masterarbeit, wobei sie sich weiter mit dem von ihnen gewählten Schwerpunkt befassen. Am Ende bekommen die Absolventen von den beiden Universitäte jeweils ein Diplom, an denen sie ihr Studium absolviert haben. Der Austausch funktioniert reibungslos, was vor allem an der Kommunikation und dem Unterricht in englischer Sprache liegt.


Autorin: Katrin Grave
Erstellt:
Dezember 2013