Nachrichten Januar 2016


WIRTSCHAFT: Niederlande investieren 10 Millionen Euro in Jobs in Grenzregion

Den Haag. SW/VK/Telegraaf/RTWoost/MSZW. 27. Januar 2016.

Vergangenen Sonntag wurde bekannt, dass die Niederlande 10 Millionen Euro investieren werden, um 800 neue Arbeitsplätze in der Grenzregion zu kreieren. Das niederländische Ministerium für Arbeit und Soziales stellt etwa 4,9 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Niederlande werden 10 Millionen Euro investieren, um zirka 800 Menschen in der deutschen oder belgischen Grenzregion bei der Arbeitssuche zu unterstützen. Das Ministerium für Arbeit und Soziales hat dem Plan „Grenzenlos arbeiten“ zugestimmt und beteiligt sich mit 4,9 Millionen Euro. Initiiert wurde der Sektorplan von Gewerkschaften, Arbeitgeberorganisationen und den Provinzen. Sie bringen die restlichen 5,1 Millionen Euro auf. Viele Chancen bieten sich dabei im Bereich der Technik, des Agrarwesens, der Logistik, der Gastronomie und der Bildung.

Der Vorsitzende der Gewerkschaft FNV, Gijs van Dijk, zeigt sich zuversichtlich: „Mit diesem Plan können die Grenzregionen ihre Verbindungen zu den Regionen in Deutschland und Belgien verstärken, wodurch der regionale Arbeitsmarkt einen Impuls erhält. Und dadurch wird die Position von niederländischen Arbeitssuchenden auf dem Arbeitsmarkt verbessert. Arbeitsplätze gibt es in der Grenzregion nicht gerade im Überfluss, also sind dies gute Neuigkeiten für Arbeitssuchende.“

Ziel des Plans ist es, niederländische Erwerbslose und Arbeitssuchende dabei zu unterstützen eine Anstellung im Nachbarland zu finden. Im Rahmen des Plans sollen Arbeitssuchende vorbereitet werden auf eine Tätigkeit im Nachbarland, dazu gehören auch Umschulungen und Weiterbildungen. Aus den Provinzen Groningen, Drenthe und Overijssel sollen 600 Menschen eine Arbeitsstelle in Deutschland finden. Die Provinzen Noord-Brabant und Zeeland wollen jeweils 100 Menschen dabei unterstützen, eine Stelle in Belgien zu finden.