Nachrichten März 2014


NUKLEARGIPFEL: US-Präsident Obama in den Niederlanden eingetroffen

Amsterdam. KL/DT/NOS/NRC/TR/VK. 24. März 2014.

Am Montagmorgen ist der amerikanische Präsident Barack Obama auf dem niederländischen Flughafen Schiphol gelandet. Von dort aus wurde er mit einem Hubschrauber zum Museumplein (dt. Museumsplatz) in Amsterdam geflogen, wo ihn der niederländische Premierminister Mark Rutte (VVD) und der Bürgermeister der Stadt, Eberhard van der Laan (PvdA), empfingen. Danach fand ein gemeinsamer Rundgang durch das Rijksmuseum statt. Obamas Amsterdam-Besuch wurde vom niederländischen Fernsehen live übertragen. Der US-Präsident besucht die Niederlande im Zuge des „Nuclear Security Summit“, der vom 23. bis 24. März in Den Haag stattfindet (NiederlandeNet berichtete).

Im Anschluss an den Museumsrundgang sprachen Präsident Obama und Premierminister Rutte über aktuelle politische und wirtschaftliche Themen. Kurz darauf gaben sie – direkt vor dem weltberühmten Gemälde „Die Nachtwache“ von Rembrandt – eine kurze Pressekonferenz. Obama betonte in seiner Ansprache die historischen Bande zwischen beiden Ländern und bezeichnete die Niederlande als zuverlässigen Bündnispartner. Dabei hob er besonders das niederländische Engagement innerhalb der NATO, unter anderem in Afghanistan und der Türkei, hervor. Als Ausdruck der freundschaftlichen Beziehungen beider Politiker und ihrer Länder, sprechen sich Obama und Rutte gegenseitig mit ihren Vornamen, Barack und Mark, an. Seine Rede vor der Presse beendete der amerikanische Präsident auf Niederländisch: „Dank u wel“ (dt. Vielen Dank). Anschließend reisten Obama und Rutte zur Eröffnung des Nukleargipfels nach Den Haag ab.

Bereits am gestrigen Sonntag hatte Premierminister Rutte, unter dessen Vorsitz der Nukleargipfel stattfindet, die Hoffnung geäußert, dass die Konferenz dazu beitragen werde die Welt „ein bisschen sicherer“ machen. „Wir müssen alles in unserer Macht stehende tun, um Nuklearterrorismus zu verhindern“, so formulierte er das politische Ziel des diesjährigen internationalen Gipfeltreffens. In einem am heutigen Montag veröffentlichten Interview hatte Obama hervorgehoben, dass er von Ruttes Einsatz für die Nuklearsicherheit „sehr beeindruckt“ sei. Die Niederlande bezeichnete er darin als „einen unserer stärksten Bündnispartner“.

Das wegen des Nukleargipfels befürchtete Verkehrschaos in den Niederlanden ist bisher ausgeblieben. Offensichtlich befolgten viele Autofahrer den Rat der Verkehrsdienste, Autobahnen und Schnellstraßen während der Stoßzeit möglichst zu meiden. Auch Bahnreisenden waren für die Nutzung von Zügen entsprechende Empfehlungen gegeben worden. Diese Maßnahmen scheinen bisher gut gegriffen zu haben. Während des Gipfels gelten diverse Sonderregelungen im niederländischen Straßenverkehr, um die maximale Mobilität und Sicherheit der internationalen Kongressdelegationen sicherzustellen.