Nachrichten März 2012


WIRTSCHAFT: Niederlande weiterhin wichtigster Handelspartner für NRW

Düsseldorf. AF/IT.NRW/MBV.NRW. 14. März 2012.

Die Niederlande waren auch im Jahr 2011 wieder der wichtigste Handelspartner des deutschen Nachbarbundeslands Nordrhein-Westfalen (NRW). Wie in den vergangenen Jahren zeigen auch die jüngsten, vom Statistischen Landesamt publizierten Zahlen, dass die Niederlande sowohl das wichtigste Abnehmer- als auch das wichtigste Einfuhrland NRWs sind.

Wieder gab es eine Steigerung beim Export von Waren aus NRW in die Niederlande. Waren im Wert von 18,5 Milliarden Euro wurden ins westliche Nachbarland exportiert, das waren 8,0 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (NiederlandeNet berichtete). Auf Platz zwei und drei der wichtigsten Abnehmerländer NRWs stehen Frankreich (16,5 Milliarden Euro, +11,5 Prozent) und Belgien (10,7 Milliarden Euro, +9,6 Prozent).

Auch bei den Importen führten im Jahr 2011 die Niederlande mit beachtlichem Vorsprung die Rangliste der wichtigsten Lieferländer NRWs an. Insgesamt wurden aus den Niederlanden Waren im Wert von 33,5 Milliarden Euro, und somit 19,4 Prozent mehr als noch 2010 nach Nordrhein-Westfalen eingeführt. Erst mit deutlichem Abstand folgten die Volksrepublik China (18,7 Mrd. Euro, +8,5 Prozent) und Frankreich (13,8 Mrd. Euro, +13,8 Prozent). Nahezu zwei Drittel der NRW-Importe kamen aus EU-Ländern.

Zu diesen Wachstumszahlen passt, dass sich die Stimmung in der Wirtschaft Nordrhein- Westfalens im Februar 2012 zum vierten Mal in Folge verbessert hat. Dies meldete das NRW-Wirtschaftsministerium Anfang März. Die befragten Unternehmen beurteilten nicht nur ihre Geschäftslage spürbar positiver, sondern schätzten auch die Entwicklung in den nächsten sechs Monaten zum ersten Mal seit Juli 2011 wieder überwiegend zuversichtlich ein, hieß es.

Weitere Informationen zu den deutsch-niederländischen Wirtschaftsbeziehungen erhalten Sie im Dossier Handel, Transport und Infrastruktur.