Nachrichten MÄRZ 2009


AUSZEICHNUNG: Edison Music Awards verliehen

Rotterdam. TM/AD/TR/NOS. 23. März 2009.

Am Sonntagabend sind in Rotterdam die nationalen Musikpreise für Pop-Musik vergeben worden. Die Edison Music Awards, die seit diesem Jahr nur noch schlicht Edison Pop heißen, werden in unregelmäßigen Abständen seit dem Jahr 1960 vergeben und sind nach dem US-amerikanischen Grammy die zweitältesten Musikpreise weltweit. Seit diesem Jahr hat sich neben dem Namen auch die Konzeption des Musikpreises verändert: Nun können nur noch nationale Künstler von einer Fachjury nominiert werden. Zudem wurde die Preisverleihung in das Edison Pop Festival eingegliedert, welches erstmals in Rotterdam stattfand und den Popmusik-Fans an drei Orten in der Innenstadt Livemusik anbot.

Preise wurden am Sonntag in insgesamt acht Kategorien verliehen – Überraschungen gab es dabei nicht. Die Fachjury unter Leitung des Pop-Journalisten Leo Blokhuis kürte dabei Alain Clark als besten männlichen sowie Ilse de Lange als beste weibliche Künstlerin. Den Preis für die beste Band bekam die Gruppe Bløf überreicht – jener für die beste Newcomerin wurde Sabrina Starke verliehen. Im Bereich Comedy und Kleinkunst konnten Alex Roeka und Ronald Goedemondt die  prestigeträchtigen Auszeichnungen in Empfang nehmen. Neben den acht Jurypreisen gab es auch noch zwei Publikumspreise, welche beide an den Sänger Marco Borsato gingen. Sowohl die Single Dochters (Töchter) als auch das Album Wit licht (Weißes Licht) gingen als beste niederländische Produktionen des Jahres 2008 aus dem Rennen.

Seinen Namen verdankt der Edison-Preis dem US-amerikanischen Erfinder Thomas Alva Edison, nach dessen Vorbild auch die bronzenen Skulpturen geformt sind, welche die Gewinner als Preise verliehen bekommen. Edison hatte mit dem Phonographen jenen Vorläufer des Grammophons entworfen, der Musikaufzeichnungen erstmals einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machte.