Nachrichten Oktober 2004



GEDENKEN: Todestag des niederländischen Malers Rembrandt

Amsterdam. KA/WDR. 4 Oktober 2004.

Heute jährt sich zum 335. Mal der Todestag des niederländischen Malers Rembrandt Harmensz van Rijn. Am 4. Oktober 1669 war Rembrandt im Alter von 63 Jahren in Amsterdam gestorben. Schon zu Lebzeiten war Rembrandt ein anerkannter Künstler, meisterhafter Handwerker und Unternehmer. Im so genannten „Goldenden Jahrhundert“ der Niederlande schuf Rembrandt rund 250 Gemälde, 200 Radierungen und über 1.000 Zeichnungen. Schon früh bildete er in seinem Atelier Schüler aus. Unter ihnen berühmte Maler wie Ferdinand Bol (1616-1680), Gerard Dou (1613-1675), Samuel van Hoogstraten (1627-1678) oder Nicolaes Maes (1643-1693). Heute wird in Expertenkreise noch immer heftig über die Echtheit einiger Rembrandt-Werke diskutiert. Handelt es sich um einen „echten“ Rembrandt oder um die brillante Kopie eines Schülers? Zu den bekanntesten Werken zählt die „Nachtwache“ (1642). Das Bild hängt im Amsterdamer Rijksmuseum. Rembrandt musste während seines Lebens einige Schicksalskräfte verkraften. Drei Kinder starben kurz nach der Geburt, seine Frau Saskia starb nach der Geburt seines Sohnes Titus. Bei seinem Tod stand ihm nur noch seine Tochter Cornelia zur Seite.