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POLITIK: Unabhängigkeit des niederländischen Forschungszentrums WODC ist beschädigt

Die Unabhängigkeit des niederländischen WODC (Wetenschappelijk Onderzoeks- en Documentatiecentrum, dt. „Wissenschaftliches Forschungs- und Dokumentationszentrum) ist „beschädigt“ – zu diesem Schluss kam ein Untersuchungsausschuss, der im Auftrag des niederländischen Ministers für Justiz und Sicherheit handelte. Der Untersuchung zufolge versuchen Beamte des Ministeriums für Justiz und Sicherheit „regelmäßig“, die Arbeit des WODC zu beeinflussen. Ungefähr ein Viertel der WODC-Forscher sei in den letzten zwei Jahren mit derartiger „ungewünschter Beeinflussung“ konfrontiert worden.

GESELLSCHAFT: Adoptivkind verklagt niederländischen Staat wegen Ungereimtheiten bei Adoption

Wer bin ich? Identität ist für jeden Menschen ein zentrales Anliegen. Gerade bei Adoptivkindern, die keinen Kontakt zu ihren leiblichen Eltern haben, drängt sich im Laufe ihres Lebens immer wieder die Frage auf, wo ihre Wurzeln liegen. So auch bei Dilani Butink: Die 26-jährige Niederländerin wurde im Jahr 1992 von einem niederländischen Ehepaar in Sri Lanka adoptiert. Vor einem Jahr stellte sie jedoch Unstimmigkeiten in ihren Geburtsdokumenten fest. Trotzdem soll der niederländische Staat sehenden Auges ihre Adoption zugelassen haben. Jetzt hat Butink die Niederlande verklagt. Es gehe ihr um Gerechtigkeit, sagt sie.

WIRTSCHAFT: Shell und PGGM bieten auf das Energieunternehmen Eneco

Eigentlich war es sowieso schon ein offenes Geheimnis, doch jetzt wurde das Gerücht offiziell bestätigt: Das Mineralöl- und Gasunternehmen Royal Dutch Shell und die Rentenversicherungsanstalt PGGM wollen zusammen das Energieunternehmen Eneco kaufen, das vor allem für die nachhaltige und grüne Firmenstrategie bekannt ist. Shell und PGGM stellten diesen Aspekt ebenfalls heraus: Eneco spiele eine einzigartige Rolle in der Energiewende. Die beiden potenziellen Käufer wollen erreichen, dass Eneco in den Niederlanden und anderen Ländern in Nordwest-Europa wächst. Zurzeit ist Eneco vor allem in den Niederlanden, in Belgien und Deutschland aktiv.

POLITIK: Klima-Abkommen wird zum Zankapfel der Koalition

„Überlebt das Kabinett Rutte III 2019?“ Zu drastischeren Worten hätte Haagse Zaken, der Podcast der niederländischen Tageszeitung NRC Handelsblad, nicht greifen können. Denn in Den Haag wütet gerade ein handfester Streit am Kabinettstisch der Koalition von Mark Rutte (VVD). Die Linksliberalen von D66 wollen gemeinsam mit der ChristenUnie eine weltweite Vorbildfunktion in Sachen Klimapolitik einnehmen. Doch der Fraktionsvorsitzende der Konservativliberalen, Klaas Dijkhoff (VVD), drückte am Wochenende demonstrativ auf die Bremse. Die Wahrscheinlichkeit, die Ziele des Pariser Klima-Abkommens eins zu eins von den Niederlanden verwirklicht würden, tendiere gegen null, so Dijkhoff im Interview mit De Telegraaf. Gleichzeitig holt er zum Angriff gegen den D66-Fraktionschef, Rob Jetten, aus: Dieser solle endlich mit seiner Quengelei aufhören, so Dijkhoff. Ein Aufkündigen der Koalition schloss Dijkhoff indes nicht aus.

UMWELT: Der Containerunfall - Sturm und Treibgut

Sturm mit Windstärke 9 - die Bewohner der westfriesischen Inseln kennen sich damit aus, aber dieses Mal hätte ein neues Problem hinzukommen können: Die Strände, die letzte Woche mithilfe eines Militäreinsatzes aufgeräumt wurden, hätten wieder unter Treibgut begraben werden können, da sich um die 200 Container im Wattenmeer befanden. Der Sturm hätte sie aufbrechen und ihren Inhalt im Meer verteilen können.