ARCHIV 1998-2002

Bitte beachten Sie, dass es sich - abgesehen vom folgenden Hinweis - bei diesen Internetseiten um die ursprüngliche universitäre Webpräsenz des Arbeitsbereichs "Neue Technologien im Bildungs- und Sozialwesen/Medienpädagogik" von Prof. Friedrich Schönweiss aus den Jahren 1998-2002 handelt. Einen aktualisierten Überblick über die Projekte von Prof. Schönweiss und Team finden Sie unter der Adresse >>WWW.DIGITE.NET (2005). Für Informationen über >>"Lernserver - Individuelle Förderung" und die Teilprojekte rufen Sie bitte die aktuellen Projektseiten auf unter: >>www.fördernetz.de.

Aktueller Hinweis zum Sommersemester 2015:

Aktuelle verbindliche Informationen zu Lehrveranstaltungen, Prüfungen und Sprechzeiten von Prof. Friedrich Schönweiss und seinen Mitarbeitern finden Sie ausschließlich im >>Fördernetz.

Die Abteilung "Neue Technologien im Bildungs- und Sozialwesen / Medienpädagogik"
~ "Schule und Uni neu machen!" ~

FORSCHUNGSPROFIL:

Der Arbeitsbereich beschäftigt sich mit der Frage, wie - vor dem Hintergrund grundlegender Verschiebungen auf der Makro- und Mikroebene von Bildung - mit Hilfe neuer Lehr- und Lernkonzepte, veränderter Lernumgebungen und Lernmöglichkeiten die Schere zwischen dem gesellschaftlichen Bedarf und den individuellen Bildungsvoraussetzungen geschlossen werden kann. Bei diesen Forschungsvorhaben, deren Ergebnisse in die Veranstaltungen einfließen, stehen folgende Arbeitsschritte im Mittelpunkt:

  • Erarbeitung theoretischer Grundlagen für computergestützte, netzbasierte Lern- und Lehrformen, insbesondere im Hinblick auf soziale Dimensionen des Lernens. "Was heißt Bildung heute?"
  • Konzeption und Entwicklung von Medienbildungs-Angeboten für Schulen, Eltern, Weiterbildungsinstitutionen und Trägern, sowie für Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit
  • Implementierung medialer Angebote im schulischen wie außerschulischen Bildungswesen
  • Evaluation netzbasierter Bildungsangebote und Fördermaßnahmen für den schulischen wie außerschulischen Bereich
  • Qualifizierung von Lehrern, Lerntherapeuten, Erziehern und Eltern auf den Gebieten von Diagnose und Förderung

Die Ergebnisse dieser Forschungsbeiträge werden u.a. kontinuierlich auf einer interaktiven Bildungsplattform (foerdernetz.de) und in Form konkreter Module (siehe Projekte/Anker) der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

LEHRGEBIET:

Erziehungswissenschaft; Schwerpunkt Neue Technologien im Bildungs- und Sozialwesen/ Medienpädagogik

KURZVITA Prof. Dr. Friedrich Schönweiss:

Jahrgang 50, verheiratet. Studium der Sozialwissenschaften und Pädagogik (Uni Erlangen-Nürnberg). Durchführung mehrerer Forschungsprojekte (Nationalsozialistische Familien- und Sozialpolitik; Auswirkungen der Einführung moderner Techniken auf den Bildungsbedarf; Qualifikations- und Bildungsforschung; Neue Technologien: neue Chancen für Rehabilitation und (Re-) Integration von Behinderten?; Computer und Lernen; Modernisierung des Bildungswesens).

Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Assistent und Privatdozent an der Uni Bamberg. Dort auch Promotion und Habilitation (1984 bzw. 1992). 1989 Gründung einer Bildungsinitiative (Verein für angewandte Lernforschung, A-L-F e.V.), die Anlaufstelle für solche Kinder (und ihre Eltern) ist, die mit unserem Bildungswesen nicht zurechtkommen oder die aufgrund spezifischer Handicaps oder grundlegender Lernprobleme ausgegrenzt zu werden drohen.

Mitautor einer Computer-Lernprogramm- und Diagnostikreihe ("Alfons - Lernen und Spielen am Computer"; "Alfons-Lernwelt", "Alfons-Diagnostikprogramm" Deutsch und Mathematik);

Lektüre- und Informationstipps: "Bildung als Bedrohung? Der holprige Weg zu einem neuen Bildungsideal"; "Bildung in Zeiten des Internet"; "Computerlernen oder die Anbetung eines elektronischen Zauberstabs"


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