MEET Hi-EnD II - Weiterentwicklung und Untersuchung von Materialien auf metallischen Anodenwerkstoffen

Die Arbeitsschwerpunkte des MEET Hi-EnD II Projekts (Förderkennzeichen 03XP0084A) im Rahmen des Förderprogramms „Excellent Battery“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sind die gezielte Entwicklung neuer und verbesserter Batteriekomponenten für Zellen mit hoher Energiedichte und zum anderen die Übertragung solcher Materialien in die Zellfertigung.

Die Arbeiten sind auf drei Standorte (Münster, Jülich und Aachen) verteilt, an denen jeweils mehrere Institute involviert sind. Hierbei werden pro Standort übergreifende Fragestellungen erarbeitet und eng verzahnt analysiert. Konkret lassen sich vier Kernpunkte formulieren:

1. Entwicklung von verbesserten Grenzflächen und Zyklierbarkeiten von Lithium-Metallanoden in Kombination mit Fest-, Gel- und sog. Hybrid-Elektrolyten. Optimierung des Zellaufbaus und die Charakterisierung der Prozesse zwischen Metallanode und Elektrolyt sind hier von wichtiger Bedeutung. Diese Arbeiten werden am Forschungszentrum Jülich, sowie an der WWU in Münster fokussiert.

2. Theoretische Arbeiten zu mikroskopischen Einsichten in das Wachstum der Solid Electrolyte Interphase sowie von Dendriten an der Grenzfläche zwischen Anode und Elektrolyt (WWU Münster) sowie die Modellierung von siliziumhaltigen Anoden (RWTH Aachen) und modellgestützte Stabilitäts- und Alterungsuntersuchungen (Forschungszentrum Jülich) werden durchgeführt.

3. Optimierung der Prozessierbarkeit der neu-entwickelten Materialien, auch für eine Übertragung auf industrielle Fertigung: a) Si, Si/C Mischelektroden werden hergestellt, gealtert und analysiert (Standort Aachen), b) Pouch-Zellen auf Basis von Polymer- oder Hybrid-Elektrolyten und einer Lithiummetall-Anode werden erprobt (Standort Münster).

4. Analyse der Verwertungsstrategien; Charakterisierung des Wissens- und Technologietransfers.

Weitere Informationen erhalten Sie auch in der Projektdatenbank des Batterieforums Deutschland.

Projektpartner:

Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen:

Production Engineering of E-Mobility Components (PEM) Mehr
Institut für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe (ISEA) Mehr
Gemeinschaftslabor für Elektronenmikroskopie (GFE) Mehr

Forschungszentrum Jülich:

Institut für Energie- und Klimaforschung, Werkstoffsynthese und Herstellungsverfahren (IEK-1) Mehr
Institut für Energie- und Klimaforschung, Werkstoffstruktur und -eigenschaften (IEK-2) Mehr
Institut für Energie- und Klimaforschung, Grundlagen der Elektrochemie (IEK-9) Mehr

Gemeinsamer Projektordner Link

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