MEET beim Science Breakfast im CeNTech vertreten

“High Power versus High Energy” – zu diesem Thema präsentierte am Dienstag (12.02.2019) MEET-Wissenschaftler Dr. Markus Börner beim Science Breakfast des Center for Nanotechnology (Veranstalter CeNTech GmbH) aktuelle Forschungsarbeiten am MEET Batterieforschungszentrum. Prof. Dr. Harald Fuchs, Direktor CeNTech F&E, lud zu der morgendlichen Veranstaltung ein, um den fachlichen Austausch innerhalb des Wissenschaftsparks, zu dem das MEET und weitere Forschungsinstitute in der Nachbarschaft gehören, zu fördern.

Bei seinem Vortrag stellte Dr. Börner zwei wichtige Zielgrößen bei der Verbesserung von Lithium-Ionen-Batterien vor, die insbesondere unter Automobilherstellern stark fokussiert werden: Eine hohe Energiedichte, damit die Batteriezelle eine große Reichweite bei möglichst wenig Gewicht und Volumen ermöglicht, sowie eine hohe Leistung, damit beispielsweise Hybridfahrzeuge schnell beschleunigen und bei der Bremsung Energie zurückgewinnen können. Dabei zeigte er auf, wie diese Zielgrößen bei ihrer Optimierung in Konflikt zueinander geraten. So können Maßnahmen, die eine Erhöhung der Energiedichte bezwecken sollen (wie beispielsweise der Einsatz von dickeren Elektroden), zu Einbußen der Speicherkapazitäten bei schnellem Laden/Entladen führen, was für Hochleistungsanwendung eine zentrale Rolle spielt. So machte Dr. Börner abschließend deutlich, warum es nicht die eine richtige Batteriezelle geben kann, sondern die Forschenden viele Entscheidungen treffen müssen, um die Batteriezelle maßgeschneidert für ihr geplantes Anwendungsgebiet zu entwickeln.

© MEET/WWU