Studienprojekte und Unterrichtsvorhaben

Im Praxissemester müssen am Lernort Schule Studienprojekte und Unterrichtsvorhaben durchgeführt werden. Dabei geht es nicht vorrangig um den Erwerb von Handlungsroutinen im Unterricht, sondern vielmehr um die Initiierung, Fundierung und Durchführung eines Prozesses Forschenden Lernens. Die Studierenden sollen dabei ihre eigenen, für den Lehrerberuf bedeutsamen Fragestellungen identifizieren und in eine kritisch-konstruktive Auseinandersetzung eintreten.

  • Studienprojekte

    Studienprojekte

    Studienprojekte sind die Grundlage für die Prüfungsleistungen der Hochschule und werden bewertet. Sie werden durch die Lehrenden der Hochschule in den "Praxisbezogenen Studien" vorbereitet und begleitet. Die insgesamt zwei Studienprojekte können wahlweise in den beiden studierten Unterrichtsfächern/Lernbereichen und in den Bildungswissenschaften durchgeführt und dokumentiert werden. Die Dokumentationen sind Gegenstand einer Hausarbeit (MAP).

    "Ein Studienprojekt umfasst die selbstständige, methodisch abgesicherte Entwicklung, Bearbeitung, Auswertung und Dokumentation einer fachdidaktischen oder bildungswissenschaftlichen Fragestellung auf der Grundlage theoretischer Vorüberlegungen und (schul-)praktischer Gegebenheiten. Studienprojekte verknüpfen damit in besonderem Maße theoretisch-konzeptionelle und praktisch-reflexive Zugänge zum Lernen. Sie dienen der fachlichen, fachdidaktischen und unterrichtsmethodischen Kompetenzerweiterung. Zugleich zielen sie aber auch auf die professionelle Selbsterkundung der Studierenden." (Orientierungsrahmen Praxissemester, S.10)
    Prüfungen und Anforderungen
    Zweite Ordnung für das Praxissemester vom 23.07.2018
    Orientierungsrahmen zum Praxissemester in der Ausbildungsregion Münster (Stand: 13.07.2018)

  • Unterrichtsvorhaben

    Unterrichtsvorhaben

    Unterrichtsvorhaben sind bewertungsfrei und nicht Teil der Prüfungsleistungen im Praxissemester. Je Studienfach ist i. d. R. ein Unterrichtsvorhaben im Umfang von 5 bis 15 Unterrichtstunden durchzuführen.

    "Unterrichtsvorhaben sind in der Regel schüler- und handlungsorientierte, offene Formen der Unterrichtsgestaltung, die die Schülerinnen und Schüler zu einem selbstregulierten fachlichen oder überfachlichen Lernen in komplexen Lernsituationen befähigen sollen. Sie dienen der professionsorientierten Selbsterkundung der Studierenden in der schulischen Unterrichtspraxis. Ihre Entwicklung und Durchführung werden federführend von der Schulseite verantwortet. [...] Unterrichtsvorhaben können einen unterschiedlichen Grad an Komplexität haben, sowohl inhaltlich als auch zeitlich. In diesem Sinne umfassen Unterrichtsvorhaben, die im Rahmen des Praxissemesters durchgeführt werden, eine Folge von Stunden, an denen die Studierenden mit einem hohen Eigenanteil bei der Planung und Durchführung beteiligt sind und diese gemeinsam mit den begleitenden Lehrkräften und den Fachleitungen der Seminare auswerten." (Orientierungsrahmen Praxissemester, S.11)
    Prüfungen und Anforderungen
    Zweite Ordnung für das Praxissemester vom 23.07.2018
    Orientierungsrahmen zum Praxissemester in der Ausbildungsregion Münster (Stand: 13.07.2018)